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  1. #1

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    Pufferspeicher

    Hallo alle Zusammen,

    ich hätte eine kleine Frage: ich spiele mit dem Gedanken meinen Heizung zu sanieren und möchte eine Holzheizung (Festholz Vergaser) einbauen, wofür ich einen (oder meherere kleine) Puffespeicher benötige.

    Mein Problem ist ganz banal: ich muss den Speicher durch meine Tür bekommen. Haustür , Treppenabgang usw. ist kein Problem. Ist zwar eine Höllenarbeit - geht aber. Nur die Tür zum Heizraum ist mit 69 cm Breite sehr klein gehalten. Wände darf ich nicht "bearbeiten" da es sich um zentrale tragende Elemente handelt, in die bereits eine Zusatztür eingebaut ist. Daher darf man dort absolut nichts mehr rausstemmen o.ä.

    Meine Frage:

    Wer kann mir ein paar Pufferspeicher nennen, die bei einem Durchmesser von maximal 69 cm erhältllich sind und möglichst um die 800 Liter Volumen aufweisen (Raumhöhe durchschnittlich 2,44m).
    Also ein Speicher, der möglichst schmal und dafür aber sehr hoch gehalten ist.

    Vielleicht weiß ein Profi speziell für solche Fälle ein paar Modelle von Markenherstellern die dafür geeignet sind. Ich bin ja sicherlich nicht der Erste mit diesem Problem ...

    Grüße,

    argL
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  2. Pufferspeicher

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  3. #2

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    Hallo!


    Es gibt Pufferspeicher bei denen sich die Isolierung zum Transport abnehmen lässt.

    Z.B. die Wikora WPH Modelle. Der WPH-500 hat ohne Isolierung einen Durchmesser von 600mm.

    http://www.wikora.de/main/produkte/p...r_frameset.htm

    Gruß,
    Rene'
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  4. #3

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    PS: Der WPH-500 hat zwar nur 500 Liter, aber zwei davon nebeneinander wäre vielleicht eine Lösung.

    Gruß,
    Rene'
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Rene' Beitrag anzeigen
    PS: Der WPH-500 hat zwar nur 500 Liter, aber zwei davon nebeneinander wäre vielleicht eine Lösung.

    Gruß,
    Rene'
    ..mit 1000l kommst du beim Holzvergaser nicht sehr weit!

    gruss
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  6. #5
    Avatar von sk8goat
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    Das Thema kommt mir sehr bekannt vor. Lies mal dort:
    http://www.haustechnikdialog.de/Foru...t.aspx?t=32301

    @bernix
    Warum soll man da mit 1000L+Holvzvergaser nicht weit kommen? Ich habe selbst schon so ein Haus bewohnt und selbst bei -12° war es kein Problem. Es hängt halt sehr davon ab welche Heizlast das Häuschen hat. Nur, finde ich, so pauschal kann man das nicht sagen.

    Dann gibt es noch die eckigen Speicher, Karyon oder so:
    http://www.solar-international.de
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  7. #6

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst schon so ein Haus bewohnt und selbst bei -12° war es kein Problem. Es hängt halt sehr davon ab welche Heizlast das Häuschen hat. Nur, finde ich, so pauschal kann man das nicht sagen.
    ..bei wieviel mal nachlegen bei -12°C ?

    Ich finde man muss es so pauschal mal in den Raum stellen...denn das Anlagenkonzept kann ganz schön in die Hose gehen...
    -
    Nix gegen Holzvergaser...Wir haben so eine Anlage im Bekanntenkreis (3x800l + WW). Gute Sache, wenn man günstig an fertiges Holz kommt...usw. oder nur eine gute Ausrede braucht um vor seiner Familie Ruhe zu haben...
    Bei 1000l (entspricht etwa 7l öl, bei 60k) darf die Heizlast nicht zu gross sein...
    gruss
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo Zusammen,
    danke für die bisherigen Informationen.

    Erläuterung: ich hab vergessen zu erwähnen dass ich 2 der Pufferspeicher parallel schalten werde also 1600l. Die Heizung, die ich einbauen werde ist eine 30 kW Anlage. Beheizt wird eine Doppelhaushälfte. Unterstützung durch Solarthermie mit 4,5 qm kommt noch hinzu. Mein Vater hat die selbe Anlage in Betrieb und keine Probleme damit, bzw. er kann die gesamte erzeugte Wärme gut puffern mit 1600l. Holz ist bei uns kein Problem ...
    Grüße,

    argL
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  9. #8

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    Welchen Holozvergaser baut ihr ein?? Ich bin auch auf der suche nach einem für unsere neues Häuschen.
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  10. #9

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    Die Dämmung (die in der Heizungsbau-Branche immer "Isolierung" genannt wird) lässt sich eigentlich bei allen mir bekannten Modellen zum Transport entferenen bzw. muss nachträglich montiert werden. Spart meist so ca. 20 cm im Durchmesser.
    Daneben gibt es Hersteller, die Pufferspeicher vor Ort zusammenschweissen, sogar mit voller Werksgarantie. Die Oskar-Speicher von r****therm - um nur ein Beispiel zu nennen - gehören dazu (gehören aber nicht zu den Schnäppchen).

    Thomas
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  11. #10
    Bauexpertenforum
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    Unterstützung durch Solarthermie mit 4,5 qm kommt noch hinzu.
    Das unterstützt aber nicht besonders

    In Verbindung mit nem größeren Puffer sorgt das meistens nur für ne große Menge lauwarmer Brühe, wenn man keine zusätzlichen Maßnahmen trifft.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  12. #11

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    Das unterstützt aber nicht besonders
    In Verbindung mit nem größeren Puffer sorgt das meistens nur für ne große Menge lauwarmer Brühe, wenn man keine zusätzlichen Maßnahmen trifft.
    Das kann man nur unterstreichen.

    Thomas
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Das unterstützt aber nicht besonders

    In Verbindung mit nem größeren Puffer sorgt das meistens nur für ne große Menge lauwarmer Brühe, wenn man keine zusätzlichen Maßnahmen trifft.

    Gruß
    Achim Kaiser
    Ich bin kein Heizungsbauer und hab auch nicht vor einer zu werden, das macht bei mir sowiso ein Fachbetrieb, der wird wissen was er tut.
    Mache mir nur Gedanken wo es zu Problemen kommen kann beim Transport und die Engstelle ist eine miese Tür mit dem bescheidenen Maß das oben angegeben ist ... fest steht, dass ich einen Puffer brauche und ich mir daher Gaedanken mache.

    Aber ganz nebenbei würde mich jetzt schon interessieren was Sie mit "zusätzlichen Maßnahmen" meinen ?

    Ich war eigentlich der Meinung, dass man an den Pufferspeichern zwei Kreise anschließen kann: der eine Kreis für die Vorwärmung des Puffers über Solar (untere Schlange) und dann der zweite Kreis an dem meine Holzheizung hängt und überschüssige Wärme die nicht unmittelbar zum Heizen gebraucht wird dann in den Puffer wandert.

    Man kläre mich auf falls ich da einen Zusammenhang mißverstehe :-)

    Woher dann lauwarme Brühe ?

    Die Steuerungen haben doch beide Temperaturdifferenzregler und die Solaranlage bekommt doch eine Schwerkraftbremse ?

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  15. #13
    Bauexpertenforum
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    Die Bemerkung bezog sich auf die *Mini*-Absorberfläche im Vergleich zum eher großzügig angedachten Puffervolumen.

    Unter gezielten Maßnahmen verstehe ich z.B. min 2. Solarwärmetauscher wobei der eine von den beiden für ein *relativ* kleines aber heisses Wasservolumen zustänig ist und erst wenn da genügend Temperatur anliegt um das auch als Warmwasser *nutzen* zu können wird auf die restliche Wassermenge eingespeichert.

    1000 l oder 2000 l warme Brühe mit 25 - 30 Grad bringen nicht viel ... aber 150 - 200 l mit 45 - 50 Grad und den Rest dann u.U. etwas kälter können bei gleichem Ertrag nen deutlichen Unterschied in der Nutzung ausmachen.

    Bei den Einbringmaßen wirds wohl auf eine Sonderanfertigung rauslaufen ...
    Mit den Standardgrößen wird das vermutlich nicht lösbar sein.

    Gruß
    Achim Kaiser

    Wenn noch ne Weile nachdenkst dann wirst drauf kommen, dass es besser ist bei ner Holzkesselanlage nicht über nen Tauscher auf ne Pufferwassermenge zu gehen sondern den Puffer als Heizwasserpuffer zu bauen der vom Holkessel direkt durchströmt wird. Für die WW-Bereitung wird dann dann ein 3. Tauscher in Form eines Edelstahlwellrohrtauschers eingesetzt.
    Es geht auch ne Frischwasserstation mit Plattenwärmetauscher ... kommt eben drauf an wo in Stuttgart das genau ist .... Bodenseewasser oder Donauried ... das ist dann die Frage
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Die Bemerkung bezog sich auf die *Mini*-Absorberfläche im Vergleich zum eher großzügig angedachten Puffervolumen.

    Unter gezielten Maßnahmen verstehe ich z.B. min 2. Solarwärmetauscher wobei der eine von den beiden für ein *relativ* kleines aber heisses Wasservolumen zustänig ist und erst wenn da genügend Temperatur anliegt um das auch als Warmwasser *nutzen* zu können wird auf die restliche Wassermenge eingespeichert.

    1000 l oder 2000 l warme Brühe mit 25 - 30 Grad bringen nicht viel ... aber 150 - 200 l mit 45 - 50 Grad und den Rest dann u.U. etwas kälter können bei gleichem Ertrag nen deutlichen Unterschied in der Nutzung ausmachen.

    Bei den Einbringmaßen wirds wohl auf eine Sonderanfertigung rauslaufen ...
    Mit den Standardgrößen wird das vermutlich nicht lösbar sein.

    Gruß
    Achim Kaiser

    Wenn noch ne Weile nachdenkst dann wirst drauf kommen, dass es besser ist bei ner Holzkesselanlage nicht über nen Tauscher auf ne Pufferwassermenge zu gehen sondern den Puffer als Heizwasserpuffer zu bauen der vom Holkessel direkt durchströmt wird. Für die WW-Bereitung wird dann dann ein 3. Tauscher in Form eines Edelstahlwellrohrtauschers eingesetzt.
    Es geht auch ne Frischwasserstation mit Plattenwärmetauscher ... kommt eben drauf an wo in Stuttgart das genau ist .... Bodenseewasser oder Donauried ... das ist dann die Frage
    Genauer gesagt sitze ich nicht in Stuttgart, sondern gar nicht so weit weg von Lorch ;-). Tut mir echt leid, aber nach mehrmaligem Durchlesen tue ich mir immer noch ein schwer mit der gut gemeinten Erklärung:

    Habe ich für mein WW nachher einen zweiten seperaten kleineren Speicher stehen ... und erst wenn der "heiß" ist, dann schaltet eine Speicherladepumpe auf den Heizwasserpuffer um, damit mir die Wärme vom Dach nicht unnütz flöten geht ?

    Unter der Vorraussetzung dass ich das richtig verstanden habe, Danke



    Grüße
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