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Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Walde
    Gast

    Dach ausrichten

    Hallo Zusammen ,

    ich plane gerade die Sanierung meines alten Daches. Es soll die kommenden Wochen umgeschlagen und ausgerichtet werden. Der nächste große Schritt.

    Beim gesamten Dach hängen die Sparren durch. Die Sparren sind im Querschnitt 80/120mm ausgeführt.

    Ich will nun die Sparren seitlich aufdoppeln und dann eine Gesamtdämmstoffdicke von von ca. 160 - 180mm einbringen. Außen dann PAVATEX d = 35mm, Konterlattung, Lattung und Ziegel aufbringen.

    Meine Frage zielt nun auf die seitlichen Sparrenaufdoppelungen ab.

    Welche Breite (habe 140mm ins Auge gefaßt) und vorallem Stärke sollte hier ausgeführt werden ? Welcher Befestigungsabstand / Durchmesser und Länge beim abschrauben/abnageln sollte hier ausgeführt werden ? Wie ist mit den Aufdoppellungen, ein - oder beidseitig am Sparren aufbringen ?

    Gruß Walde
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  2. Dach ausrichten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Beiträge
    2,522

    das hängt

    von der Form des Daches, dem statischen System und den Spannweiten ab, das wird Ihnen nur ein Statiker vor Ort sagen können, alles andere wäre Leichtsinn (auch von Ihnen, ohne entsprechende Fachberatung vor Ort)
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  4. #3
    Walde
    Gast
    Hallo Herr Jung,

    es handelt sich um einen Sparren-/Pfettendachstuhl aus Fichte aus dem Jahr ca. 1950.

    Spannweiten von Schwelle zur Mittelpfette 2,80m und von der Mittelpfette zum First 3,0m.

    Achsabstand der Sparren beträgt im Mittel 85cm. Dachneigung ca. 38 Grad. Höhe über NN 708m.

    Meine Frage richtet sich dahin wie in so einem Fall überlicherweise vorgangen wird. Welche Querschnitte / Schraubabstände und ob ein- oder beidseitig aufgedoppelt wird. Diese Angaben dienen zu Kalkulationszwecken.

    Gruß Walde
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  5. #4

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    Hallo Walde,

    für diese Infos zahlt man beim Statiker/Tragwerksplaner Geld.
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  6. #5

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    801
    Ich würde mit der seitlichen Aufdoppelung gar nicht erst anfangen, sondern nacheinander Sparren für Sparren durch KVH z.b. 8x20 ersetzen.
    Das dürfte sich durch das gesparte Schraubmaterial egalisieren...
    Bei Dowaholz (83626 Valley) war zumindest im Jan/Feb der m³ KVH für 213,- EUR zu haben (bei 13m länge, das sind bei Dir ja schon 2 Sparren).
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  7. #6
    Walde
    Gast
    Zitat Zitat von mc3d Beitrag anzeigen
    Hallo Walde,

    für diese Infos zahlt man beim Statiker/Tragwerksplaner Geld.

    Das ist mir auch klar. Will ja auch keine statische Berechnung sondern eine Kalkualtionshilfe.

    Diese Aussage trifft doch beinahe auf alle Fragen hier zu, darum ist es doch ein Bauexpertenforum wo jeder sein Wissen einbringt, oder

    Gruß Walde
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Walde
    Gast
    Zitat Zitat von derengelfrank Beitrag anzeigen
    Ich würde mit der seitlichen Aufdoppelung gar nicht erst anfangen, sondern nacheinander Sparren für Sparren durch KVH z.b. 8x20 ersetzen.
    Das dürfte sich durch das gesparte Schraubmaterial egalisieren...
    Bei Dowaholz (83626 Valley) war zumindest im Jan/Feb der m³ KVH für 213,- EUR zu haben (bei 13m länge, das sind bei Dir ja schon 2 Sparren).
    Danke für die Info. Geht bei mir nur nicht da das komplette Dachgeschoß innen bereits vor Jahren ausgebaut worden ist. Ein zusätzliches einbringen von den Beisparren würde mir die Sparrenabstände (weil nun höherer Holzanteil in der Dachfläche ) und das Eigengewicht doch nachteilig beeinflußen oder ?


    Gruß Walde
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  10. #8

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    Ich würde beidseitig 50er Bohlen annageln. In deinem Fall wäre wohl 18-20cm breit nicht schlecht! 120er oder 160er Nägel. Abstand vieleicht alle 50cm zwei Stück.
    man könnte auch mit Gewindestangen bolzen wenn einen der Aufwand nicht schreckt.

    Am günstigsten wäre es wenn du die Bohlen auch auf den Pfetten auflegen könntest, vieleicht auch mit einer Klaue.

    Such dir die am höchsten stehenden Sparren und knall jeweils eine Bohle drann. Dann Schnüre gespannt und die restlichen Bohlen angenagelt. Am First würde ich versuchen eine schöne lotrechte Schmiege der beiden gegeneinanderstoßenden Bohlen hinzubekommen. Hast du eine Firstpfette muß die Schmiege nicht passen.

    Für alle DIN-Fanatiker: So würde ICH das bei MIR zu Hause machen!

    Grüße
    Christian
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