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Auf ein Neues: Wasser im Keller

Diskutiere Auf ein Neues: Wasser im Keller im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Auf ein Neues: Wasser im Keller

    Hallöchen zusammen,

    ich hatte gehofft niemals dieses hervoragende Bauexpertenforum nutzen zu müssen, aber leider ist es geschehen: Wir haben eine nasse Bodenplatte.
    Hier die Details, mit der Bitte um einen Lösungsvorschlag bzw. Vorgehensweise um die Kosten zu minimieren.

    Das Haus (Reihenhaus) wurde 2004 erstellt und wir haben ein Reihenendhaus erworben. Im Kaufvertrag mit dem Bauträger (ja, ich weiß -> Bauträger insolvent aber "großzügiger Weise" wurden uns alle Gewährleistungsansprüche an uns abgetreten) wurde uns eine Weiße Wanne zugesichert. Diese Weiße Wanne wurde von einer Firma in Ulm (die Firma hat einen Tiernamen) erstellt (die Überwachung der Monatage) und es wurden uns 10 Jahre Gewährleistung gewährt. Laut Baugrundgutachten liegt das Grundwasser bei 1,38 cm über Bodenplatte. In den Kellerfertigteilwänden (eine Firma aus Bad Dürkheim) sind Kellerfenster und Lichtschächte vorgesehen (Fenster und Lichtschächte hat eine andere Firma installiert -> insovent!). So weit das Umfeld. Nun zu der eigentlichen Thematik:

    Die Lichtschächte laufen leider bei starken Regengüssen bis über die Brüstung voll (AUFSTEIGENDES gRUNDWASSERund es dringt Wasser in den Keller ein. . Mit der Zeit haben wir einen modrigen Geruch im Keller bemerkt und haben beschlossen rings um die Kellerwand von innen einen "Schacht" zu graben (d.h. Fertig Fließestrich, Styropor) abgebaut. Als wir den Graben genauer in Augenschein nahmen bot sich uns ein erschreckendes Bild: ca. 2 cm Wasser über de ganzen Bodenplatte (unter der Trennfolie zum Styropor) verteilt. Wir bekamen natürlich einen riesen Schreck und nach Rückfrage mit unseren Reihenhausnachbaren wurde dort ebenso die gleiche Wassermenge auf der Bodenplatte festgestellt, jedoch hatte die kein Wassereinfluß über die Lichtschächte. Daraufhin haben wir den Keller in Eigenarbeit oberflächlich getrocknet in der Hoffnung bei einem neuen Regenschauer die Stelle zu lokaliseren, wo das Wasser eintritt. Letzte Woche waren es sehr starke Regenfälle und siehe da der Keller war wieder ca. 2 cm im Wasser gestanden (im Lichtschacht reichte das aufstauende Sickerwasse ca. 10 cm unter die Fensterbrüstung). Nun haben wir den Mangel bei dem Tiernamen Hersteller angezeigt, der auch gerne eine Schadensanalyse durchführen würde, jedoch möchte er die Schadensanlyse von uns bezahlt bekommen. Nun meine Frage:

    Kann eine solche Wassermenge durch eintreten des Wasser über die Kellerfensterbrüstung eine Bodenplatte überfluten?
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  2. Auf ein Neues: Wasser im Keller

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ist es denn ...

    ... mit Kellerfertigteilwänden überhaupt eine "richtige" Weiße Wanne?

    So wie sich das liest, könnte der Wassereintritt zum Beispiel über die Bodenfuge erfolgen wg. Versagen der Fugenabdichtung.

    Und wenn die mit dem Tiernamen sich bockig stellen, bleibt Euch nur der Gang zum Fachanwalt für Baurecht.
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  4. #3

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    Ich denke auch, man sollte zuerst an die Bodenfuge denken. Hatte es in der Praxis auch schon erlebt das die dort eigentlich einzubauenden Fugbleche aus "Kostengründen" eingespart wurden.
    Neben den rechtlichen Problemen. Versuchen Sie es mal mit Eurolan FK injekt 2 von Deitermann. In die feuchte Bodenfuge pressen. Das Material reagiert mit Feuchtigkeit und kann diesen Bereich nachträglich abdichten.

    Noch besser ist natürlich die Abdichtung von außen. Beim Reihenhaus bleiben aber Bereiche an die man nicht mehr ran kommt.

    freundliche Grüße
    Bernd
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  5. #4
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    Warum soll der Fragesteller irgend etwas irgendwohin pressen?
    Ist doch noch mit Gewähr - oder lese ich falsch.
    Ergo - Schaden anzeigen, mit Fristsetzung und auffordern zu Behebung der Unregelmäßigkeit.
    Wenn keine Reaktion, RA für Baurecht und öbuv SV dazunehmen und Ursachenforschung betreiben.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Der Gutachter war da ....

    Hallo Zusammen und vielen Dank für Eure Antworten.
    Wir haben nun Antworten, die uns gernicht so gefallen, aber was solls:

    1.) Fugenbänder zw. Bodenplatte und Kellerwände an versch. Stellen undicht.
    Da Reihenhaus und eine Bodenplatte müssen die Fugen von Ihnen
    ausgepresset werden
    2.) Die Trennfugen zw. den einzelnen Häuser wurden zwar mit Schallgitter
    abgetrennt, leider wurde die Abdichtung vergessen
    3.) Ein Teil des Kellers steht über die Bodenplatte hinaus. Da muss man wohl
    ein wenig schieben
    Der Estrich und der Fussbodenaufbau wird einer Schimmelanalyse unterzogen. Da einige von uns kleine Kinder haben werden wir evtl. auch noch den Fussboden rausreisen lassen.

    Wir werden sehen was die Firma mit demn Tiernamen (ich glaube es ist ein Hund im Wald...) dazu sagen wird.

    Vielen Dank,.
    Grüße...Volker
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallöchen nochmal,

    leider war ich ein wenig zu voreilig. Die Aussage des Gutachters steht, jedoch meint die Kellerbaufirma (mit dem Tiernamen) das diese Aussagen so nicht richtig seinen.
    Könnten Die Experten einmal auf den Link "Meine Fotos" gehen und die Bilder -soweit es Möglich ist- bewerten.

    Danke an Euch Experten

    Grüße...Volker
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  9. #7
    Themenstarter

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    ...und noch ein Nachtrag:

    Gemäß dem Tiernamen Kellersystem sind sogenannte Pentaflex Bänder in den Stoßfugen verarbeitet und somit ist eine Dichtung von Außen nicht Möglich. Auch die Hohlkehle ist bei diesem Kellersystem nicht nötig. Das die Kellewrand über die Platter hinaus ragt ist auch kein Mangel, da der Kernbeton (WU Beton) doch auf der Bodenplatte steht. Nichts desto trotz ist trotz anhaltender Dürreperiode erneut Wasser im Keller, vornehmlich in den Fugen- / Stoßfugen und PlattenfugenBereich
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