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Gipskarton und Estrichtrocknung

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  1. #1

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    Frage Gipskarton und Estrichtrocknung

    Hallo, Forum,

    um bestmöglichen Schallschutz zu erreichen, sind in unserem Haus erst die Trockenbauwände (beidseitig mit 2*12,5mm beplankt) eingebaut worden, bevor der Estrich gelegt worden ist.
    Jetzt ist die Feuchtigkeit des Estrichs zum großen Teil in die Gipskartonplatten gezogen. Die trocknen zwar auch wieder, aber es bleibt die Frage, ob die Stabilität oder die Schalldämmfähigkeit durch die Durchfeuchtung gelitten hat/haben kann.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  2. Gipskarton und Estrichtrocknung

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

    Die Feuchtigkeitsaufnahme

    von Gipskartonplatten ist soo groß nicht.

    Schaden nehmen die Gipskartonplatten nicht, nach Trocknung der Platten stellt sich die ursprünglich vorhandene Festigkeit wieder ein.

    Keine Gefahr.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Huhh, zur Abwechselung einmal eine beruhigende Info aus dem Forum - Angstschweiß-von-Stirn-wisch...

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Und was ist mit der Dämmung in der Wand?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Das war gemein
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  7. #6
    Themenstarter

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    Original geschrieben von Lebski
    Und was ist mit der Dämmung in der Wand?
    ... der dürfte die Feuchtigkeit wenig ausmachen. Sobald die GK-Platten wieder getrocknet sind, dürften sie eventuelle Feuchtigkeit aufgrund ihrer wasseranziehenden Eigenschaft aus der Dämmung heraussaugen. Oder sehe ich da etwas falsch?

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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  8. #7

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    Also entschuldigung wenn ich das mal sage, aber wer zum Teufel läßt sich in einem Neubau Trockenbauwände einbauen?

    Wenn man Schallschutz möchte nimmt man KS, oder Gipsvollwände, die es auch für erhöhten Schallschutz gibt. Gut, Trockenbauwände sind die günstigste art an eine Wand zu kommen, auch wenn es bei weiten nicht die beste ist.
    Vom bestmöglichen Schallschutz kann bei diesen Wänden nicht die rede sein, es ist das wohl schlechteste System für Schallschutz. Das wundert mich aber nun sehr, das gerade sie Herr Wolfgang C diese Trockenbauwände gewählt haben.

    TAMKAT
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  9. #8
    bauworsch
    Gast

    Tamkat, mit Verlaub

    ( auch wenn ich überzeugter Ziegler bin ) was zum Teufel soll schlecht am Schallschutz von beidseitig doppelt beplankten Ständerwänden sein???
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Ich bin ja nicht gegen Trockenbauwänden. Mit Rockwool Triarock füllung und doppelt beplankt bekommt man auch sehr gute werte.
    Was ich sagen wollte ist folgendes. Für innenwände ist Schallschutz nicht unwichtig, aber nicht das wichtigste.
    Da gibt es wichtiger sachen auf die man achten sollte.
    Trockenbauwände doppelt beplankt haben eine Feuerwiederstandsklasse von F30 !!
    Gibswandbauplatten haben F180 A !!
    Trockenbauwände können Konsolelasten von 0,5 KN vertragen!!
    Gibswandbauplatten können 2,5 KN vertragen!!
    Im Inneren eines Hauses, ist der Lärm doch nicht so groß, das ich irgendwelche Speziellen Konstruktionen brauche, da gibt es wichtigeres.

    TAMKAT
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  12. #10
    Themenstarter

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    Gipskarton und Schallschutz

    Hallo, Tamkat,

    im Haus geplant waren anfangs 11,5cm-KS-Wände. Mit zwei Schichten Putz á 1,5cm sind das knappe 15cm Wanddicke. Aus Kostengründen hat mir der Bauträger vorgeschlagen, Trockenbauwände zu verwenden. Da wir unser Haus sehr flexibel halten wollten, war uns dieser Gedanke nicht unangenehm. Also habe ich mich schlau gemacht und festgestellt, daß eine doppelt beplankte Knauf-Ständerwand (2*12,5mm GK, 50mm Ständer mit Mineralwollfüllung, 2*12,5mm GK) den Zahlen nach bessere Schalldämmwerte erreicht als die KS-Massivwand - und das bei 50% weniger Wandstärke!

    Jetzt stehen die Wände, und trotz noch fehlender Türen ist eine Kommunikation vom Wohnzimmer über den Flur in die Küche nicht mehr möglich, wenn man nicht echt brüllt. Ich glaube, in Sachen Schallschutz waren die GK-Platten keine Fehlentscheidung.

    Und was die Tragfähigkeit angeht: an eine Schraube 50kg Gewicht hängen zu können, sollte wohl in den allermeisten Fällen ausreichen. Sicherheitshalber habe ich überall dort, wo die Küchenhängeschränke hinkommen, auf die entsprechende Höhe ein Querprofil in die Wand einbauen lassen. Auch in dieser Hinsicht erwarte ich also keine Probleme.

    Aber wir haben enorm viel Flexibilität gewonnen: im DG haben wir jetzt zwei große Kinder-/Schlafzimmer. Sollte sich Bedarf für ein weiteres Kinderzimmer ergeben, wird in Eigenleistung die Trennwand zwischen Kinder- und Schlafzimmer abgebaut (diese haben wir bewußt auf den Estrich bauen lassen, nicht wie die anderen Wände auf den Rohfußboden, entsprechende Schalldämmfugen im Estrich sind bereits berücksichtigt) und zwei neue Wände eingezogen. Den notwendigen zusätzlichen Türausschnitt habe ich bereits einbauen lassen, hier brauche ich nur die GK-Wand aufzuschneiden und die Zarge einzusetzen - fertig. Im Keller das gleiche Spiel: derzeit getrennte Räume, bei Bedarf einfach zusammen zu legen.

    Viele Grüße aus Rheinhessen
    Wolfgang C.
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