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Frage zu Fenstertausch BJ 1929

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  1. #1

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    Frage zu Fenstertausch BJ 1929

    Hallo zusammen,

    bin mit großem Interesse auf das Forum gestossen, da ich mir einen Altbau, 1929 zugelegt habe. Es handelt sich um ein Haus in Massivbauweise, überwiegend Zeigelstein, verputzt.

    Meine konkrete Frage, nachdem ich bereits einiges hier zum Thema Fenstertausch und Schimmelbildung gelesen habe:

    Ich hatte eigentlich vor, die vorhandene Aluminium-Doppelverglasung gegen Kunststofffenster, 3-fach verglast mit einem U-Wert von 0,7 zu tauschen.
    Allerding kann ich die Fassade (25cm Mauerwerk) von außen nicht dämmen, zum einen wegen Grenzbebauung, zum anderen, weil es mein Budget sprengen würde.

    Ich erhoffe mir Tips von Euch, inwieweit ein solcher Fenstertausch angestrebt werden sollte und wie groß Ihr die Gefahr einschätzt, daß ich hier mit Schimmel Probleme bekomme.

    Noch ein paar Infos, die evtl. die Aussagen erleichtern:
    Keller ist aus Bruchstein und Beton, minimalst feucht, vermutlich keine Feuchtigkeitssperre bei diesem Baujahr.
    In den bewohnten Etagen ist heute von Schimmel nichts erkennbar mit Alu-Doppelverglasung.
    Wir planen im EG einen Holz-Kaminofen an die neu zu installierende Zentralheizung anzuschliessen.
    Dachgeschoß ist ebenfalls bislang unisoliert, geplant ist lediglich die Deckenisolation OG/DG.

    Ich Tips, Anregungen, Erfahrungen wäre ich dankbar!

    Beste Grüße
    Jochen
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  2. Frage zu Fenstertausch BJ 1929

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  3. #2

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    wenn das bereits thermisch getrennte Alu-Fenster sind dürfte ein Austausch gegen Kunststofffenster keine erhöhte Schimmelgefahr bringen. Allerdings erschließt sich mir dann der Sinn der Maßnahme nicht so ganz. Sind die Fenster defekt? Ist die erwartete Einsparung so groß, daß sich der Einbau innerhalb 7-10 Jahren amortisiert?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hi,

    die Fenster sind nicht Thermisch getrennt. Desweiteren sehen Sie arg vergammelt aus und Alu-Fenster sind m.E. nach ohnehin nicht die Fenster der Wahl im Hinblick auf Kältebrücken.
    Habe damit in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht, die waren halt häufig feucht...

    Beste Grüße
    Jochen
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  5. #4

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    OK, dann verstehe ich den Austauschgrund...
    also: da die Wände nicht gedämmt werden können, würde ich KEINE hochdämmenden Fenster verwenden. Standard-KS-Fenster mit 2fach-Verglasung reichen dann völlig aus, die mit 3fach-Verglasung sind eher was für ein Passivhaus.
    Wir haben in unserem Haus BJ 1932 die alten 1fach-verglasten Fenster durch 2fach-verglaste KS ersetzt und keine "RAL-Montage", sondern "geschraubt, geschäumt, geputzt". Schimmel haben wir keinen - und wir sind keine großen Lüfter.
    Allerdings: wir haben an neuralgisch kalten Ecken (teilw. keine Unterkellerung) neue Heizleitungen gezogen und die Eckentemperatur anzuheben.
    Und, ganz wichtig: die Aussenwände/Aussenputz auf Beschädigungen prüfen und sanieren, sonst wird an diesen Stellen die Wandtemperatur herabgesetzt und die Schimmelgefahr steigt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    super, vielen Dank für die Antwort.
    Den Putz habe ich bereits überprüft, da ist nichts schadhaftes erkennbar. Werde aber beim Anlegen der Fassade nochmal genau guggen!

    Besten Dank und Gruß
    Jochen
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