Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1

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    Probleme bei Montage bei alten und neuen Wasserrohren?

    Hallo!
    Bin dabei mir ein renovierungsbedürftiges Haus (BJ 58) zu kaufen. Da ich mit dem bisherigen Standard des Bades nicht ganz zufrieden bin (Warmwasser über Kohleofen...)möchte ich u.a. dieses neu anlegen. Ein Sachverständiger meinte dass es durchaus zu Problemen kommen kann wenn man ein Wassersystem von 58 mit einem heutigen verbinden müsste. Die Rohre von damals seien oft Stahl oder Eisen und nicht oder nur schwer kompatibel zu den neuen Rohren.
    Kann jemand etwas zu Erfahrungen mit solchen Sanierungsmaßnahmen sagen?
    für Hilfe dankbar,
    Uli
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  2. Probleme bei Montage bei alten und neuen Wasserrohren?

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  3. #2

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    Was habt ihr für Wasser? Hart oder weich? Bei uns in Hannover mit KH 8, also nicht alzu hart, hatten sich die Rohre in unserem Haus (BJ 63) schon ziemlich zugesetzt. Wir haben sie komplett rausgerissen. Ich würde immer wieder so verfahren. Beim Umbau kann man ohne Probleme die Rohre erneuern, weil es auf etwas mehr oder weniger Dreck nicht ankommt. Später wenn man drin wohnt gibt das eine gigantische Sauerei. Gleiches gilt für Elektroleitungen im Wohnbereich.

    Mein Rat: Komplett raus damit! Das kostet zwar, aber ein späterer Wasserschaden kostet mehr und falls man später die Rohre austauschen will, ist das ohne zeitweiligen Auszug fast nicht zu machen.
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  4. #3

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    Der Materialmix ist kein Problem (Kunststoffrohr wird mit Muffe wird einfach an Eisen angepresst), höchstens der Zustand der Altrohre - soll der GWS-Experte prüfen.
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  5. #4

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    Und vielleicht gönnt Ihr Euch ja den Luxus, die Erweiterung/Teil-Erneuerung einfach wieder in verzinktem Gewinde-Eisenrohr zu machen?

    Das wäre der Trinkwasserqualität sehr zuträglich!
    Nach diversen Erfahrungen mit moderen Kunststoff(verbund)-Rohren würde ich sowas nicht haben wollen. Die Brühe schmeckt (und riecht sogar) nach kurzer Zeit der Nichtbenutzung wie olle PET-Flaschen...
    Und auch Kupfer ist nicht ohne Probleme.
    Daher, wenn schon Pressfittings, dann Edelstahl.

    Ansonsten kann ich mich den Vorrednern nur anschließen:
    Ein Kompatibilitätsproblem gibt es nicht.
    Aber - JETZT ALLE Rohre in diesem Bereich neu (Auch Abflußrohre genau prüfen), ebenso die komplette Elektrik dort!!!

    Wenn die Gelder sehr knapp sind, besser fürs erste einfach Sanitärgegenstände und Armaturen. Die kann man - im Gegensatz zu Rohren und Leitungen - später leicht auswechseln.
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  6. #5
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    Ok, danke erst mal. unsere Idee war auch zunächst alle Rohre auszuwechseln. lediglich das obere Bad sollte erst später mal erneuert werden bis dahin aber noch funktionsfähig sein. Daher die Frage neu auf alt. Aber zunächst mal scheint es mir auch sinnvoll alle Rohre zu erneuern.
    Danke für den Tip mit den verzinktem Gewinde-Eisenrohr, werde das mal weiter verfolgen. Gibt es denn dabei irgendeinen Nachteil?
    Danke
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  7. #6

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    Ist zeitaufwendiger zu verarbeiten.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ah ok, somit bei Handwerkern auch teurer, aber hört sich geschmacklich nicht uninteressant an...
    Danke
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Nach diversen Erfahrungen mit moderen Kunststoff(verbund)-Rohren würde ich sowas nicht haben wollen. Die Brühe schmeckt (und riecht sogar) nach kurzer Zeit der Nichtbenutzung wie olle PET-Flaschen...
    Und auch Kupfer ist nicht ohne Probleme.
    Jetzt treffen wieder Welten aufeinander. Die CU-Lobby würde Dir sofort widersprechen und dafür auch schlüssige Argumente liefern. Gleiches gilt auch für die Verbundrohr-Lobby. Und ich befürchte, es würde sich auch irgendwo noch eine Lobby für die alten Bleirohre finden.

    20 Jahre in einem Haus mit Kunststoff-TW-Systen, und ich habe NIE etwas geschmeckt oder gar gerochen. Jetzt fast 20 Jahre mit ausschließlicher CU Installation, und auch da keine Geschmacksprobleme.
    Es gibt aber Untersuchungen, nach denen vor allen Dingen bei Neu-Installationen ein verstärkter CU-Eintrag in´s Trinkwasser erfolgen soll. Die Wasserhärte spielt auch hier eine Rolle.

    ICH würde heute nur noch mit Verbundrohr arbeiten.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Der Witz ist ja, daß auch hier die alte Kunststoffinstallation (Einschichtrohr, aus den 1960ern) völlig problemlos war.
    Nur die neuen Verbundrohre (BJ 2007) aus den "modernen" Materialien machen insoweit Ärger. Ich habe da aber auch ne empfindliche Zunge und Nase. Es gibt Leute, die merken das selber nicht, ich dagegen bereits aus gewisser Entfernung.

    Ich wollte auch keinen Prinzipienstreit lostreten, sondern hab (wie ich denke, klar erkennbar) nur meine persönliche (wenn auch nicht alleinige!) Erfahrung wiedergegeben.

    Ich mach meine Installationen seitdem wieder in verzinktem Eisenrohr.
    Über das hat sich auch noch kein Konkurrent so richtig mies geäußert.
    Stilecht mit handgeschnittenen und gehanften Außengewinden, das spart außerdem die Muckibude...
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  11. #10
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    in verzinktem Eisenrohr
    Kannste Knicken.
    Für Warmwasser in Neuanlagen nicht mehr zulässig.
    Für Flickarbeiten im Bestand nicht zu vermeiden.
    In Kombination mit verzinkt scheiden Kupfer auch ziemlich aus.
    Bleiben nur noch Kunststoff-, Kunststoffverbund- oder Edelstahl....

    Deswegen hab ich 8 Rophrsysteme am lager *soifzt*

    Gruß
    Achim
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Deswegen hab ich 8 Rophrsysteme am lager *soifzt*
    Na ja, der Eine investiert in Aktien, der Andere in Rohre...bei den derzeitigen Rohstoffpreisen fragt man sich, was ist lukrativer.

    Ich bleibe bei meinem Favoriten -> Verbundrohr.

    Gruß
    Ralf
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  14. #12

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    Cool Schwierig

    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Kannste Knicken.
    Im Gegensatz zu Kupfer, Verbundrohr und auch Edelstahl lassen sich diese Stahlrohre nur sehr schwer knicken!

    Und Warmwasserleitungen gibts bei mir im Haus nicht (alles sparsam dezentral elektrisch).
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