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Heizsystem mit optimalem Kosten/Ökologiefaktor gesucht

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  1. #1

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    Heizsystem mit optimalem Kosten/Ökologiefaktor gesucht

    Hi all,

    also, wie in der Überschrift schon erwähnt: ich bin auf der Suche nach einem optimalen System für eine Sanierung (im Vorplanungsstadium KfW40 angestrebt) mit aber eingeschränktem Budget. Also unterm Strich das allgemein bekannte Problem.
    Geplant ist: Fußbodenheizung, also Niedertemperatur-Heizbetrieb (35/28)
    gewünscht würde: Wärmepumpe (Lässt sich bei diesen Randbedingungen effektiv betreiben und man wäre nur von einem Energieträger abhängig), wird aber höchstwahrscheinlich leider aus Kostengründen für die Sondenbohrung ausfallen.
    Die Kostenalternative wäre sicher der klassische Brennwertkessel.
    Meine Empfehlung bzgl. Ökologie und KfW40 ist natürlich eine Solarthermieanlage, bevorzugt mit Heizungsunterstützung.
    Eine zusätzliche Idee ist noch eine Abluft-Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung. Diese Geräte sind ja entsprechend billiger weil keine Erdarbeiten nötig sind. Der positive Nebeneffekt ist eine Lüftung im Winter, die natürlich bei dichten Gebäuden unbedingt zu empfehlen ist, aber von den Mietern nicht so gerne gesehen wird. Als Abluftanlage hätte man das halt mehr oder weniger indirekt bewerkstelligt.

    Gesucht ist also die optimale kostengünstigste Kombination dieser Ideen. Klar, ganz so einfach ist das sicher nicht. D.h. ich vermute, es gibt noch kein fertiges System und man muss es entsprechend selbst zusammenstellen. Problem ist natürlich, dass man dann bei der Solaranlage zusätzlich eine entsprechende Vorrangsteuerung benötigt und schauen müsste, wie man das speichertechnisch löst. Aber vielleicht gibt es ja verschiedene Empfehlungen in diese Richtung.
    besten Dank für Empfehlungen. :Roll
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  2. Heizsystem mit optimalem Kosten/Ökologiefaktor gesucht

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  3. #2

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  4. #3

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    Wie groß ist die Heizlast?
    Vom Thema Abluft-WP würde ich Abstand nehmen. Es finden sich genug Beiträge dazu hier oder im HTD.

    Evtl. als Alternative -> Luft-WP oder DV oder Sole-WP mit Flächenkollektor?
    Was gibt das Grundstück her?

    Ob man heute noch in einen Öl-/Gaskessel investiert, muß jeder für sich selbst entscheiden. Die Frage wäre, was schon vorhanden ist und evtl. mitgenutzt werden kann (Bsp.: Schornstein, Tanks o. Gasanschluß). Muß nur der Kessel getauscht und evtl. der Schornstein saniert werden, dann hätte diese Variante sicherlich die geringsten Investitionskosten zur Folge.
    Jetzt müßte man rechnen, wann dieser Kostenvorteil durch die höheren Verbrauchskosten kompensiert wird.

    Eine Solaranlage als Ergänzung kann schon sinnvoll sein. Ob die aber zu Eurem Vorhaben passt, steht auf einem anderen Blatt. Wie hoch ist der WW Bedarf?

    Fazit: Zuerst einmal Fakten schaffen. (Heizlast & Co.) Dann kann man rechnen.

    Gruß
    Ralf
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