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  1. #1

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    Frage Gasbrennwert + 25m² Solar - gutes Konzept?

    Hallo!

    Für unser knapp 300m² EFH (NEH, leider hab ich den genauen Heizbedarf grad nicht bei der Hand, kommt aber gern am Abend nachgereicht) hat der derzeit nach Architektenausschreibung günstigeste Anbieter folgenden Heizungsplan:

    Viessmann Gas Brennwertgerät Vitodens 300 - 4,8 - 19,0 kW, m. Vitotronic 200 für Heizung und Warmwasser

    Solaranlage ("Sonnenkraft") zur Heizungsunterstützung mit 25 m2 Kollektorfläche und 2000 Liter Pufferspeicher samt Schichtlademodul, Frischwassermodul ( Warmwasserbereitung ) und Zirkulationsmodul
    Fussbodenheizung im EG und OG mittels Trägermatten ( nicht für Fliessestrich geeignet )

    Verlegeabstand ca. 10 cm. Isolierung, Folie und Randdämmstreifen bauseits.

    Ist das prinzipell ein sinnvolles Konzept bzw. gute Komponenten (Viessmann, Sonnenkraft?) Welche Infos braucht man noch um das beurteilen zu können? (Wie er die FBH geplant hat hab ich in einen extra-Thread (Heizung 2) gestellt)

    Danke & liebe Grüße
    Fredl
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  2. Gasbrennwert + 25m² Solar - gutes Konzept?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Auch wenn diese Antwort wahrscheinich nicht die gewünschte ist und mir wieder als böse ausgelegt werden wird, so gebe ich sie trotzdem
    Wer sich eine 300 m² Hütte mit einem solchen Technikmonster hinstellt/stellen will, sollte das Geld für eine EIGENE Heizungsplanung ausgeben.

    Hersteller wollen vor allem eins - verkaufen.
    Wenn Sie zu ................ (Nach Belieben Automarke einsetzen) und sagen:
    "Ich hätte gerne einen Viersitzer", meinen Sie, der Verkäufer führt Sie zum kleinsten Modell.
    Nö - zur teuersten, weil er daran am meisten Provi schnappt.

    MfG
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was meinen Sie mit "eigener" Planung? Es gibt einen Bauphysiker der die Heizbedarfsberechnung gemacht hat.
    Wir wollten FBH, der (deutlich) günstigste Anbieter für HKLS hat 2 Solar-Varianten mitangeboten (1x mit kleiner Solaranlage für nur-Wasser (8m²) und 1x groß (25m²) für Heiznugsunterstüzung.

    Bitte nochmals was ist "eigene planung" und wo bekomm ich die her? ;-)

    lg
    Fredl
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Fredl Beitrag anzeigen
    ...." und wo bekomm ich die her? ;-)
    Von einem Fachplaner für Heizungsanlagen - k.A. wie sich das in Ö nennt.

    Der berechnet die Anlage, erstellt ein LEISTUNGSVERZEICHNISS und dann gips vergleichbare Preise.

    Woher wollen Sie wissen, ob der nicht so günstig ist, weil er so viel "vergessen" hat

    MfG
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    es wird doch neben dem architekten e. ing.konsulenten geben, der die twp macht?
    macht der auch die bauphysik? dann sollte er jedenfalls e. kollegen
    aus dem heizung/klima/lüftungfach empfehlen?

    das 19kw für 300m2 reichen, hoffe ich doch
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  7. #6

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    Wie im anderen thread schon angedeutet, scheint die Größe der Therme zu passen. Genaueres sagt die Heizlastermittlung nach EN12831.

    Ob Gasbrennwert die richtige Lösung ist? Da würde ich mal Alternativen rechnen. Wenn schon eine FBH mit 10cm VA zum Einsatz kommt, wäre auch eine Wärmepumpe eine Alternative. Ist zwar teurer als eine Gastherme, aber die Verbrauchskosten dürften gerade bei der Leistung deutlich günstiger liegen.
    Verzeicht auf Schornstein und Gasanschluß spart auch ordentlich Geld ein, so daß die Differenz zu einer WP nicht so gewaltig ausfallen dürfte.

    Ist das Grundstück groß genug, dann über eine DV oder Flächenkollektor für eine Sole-WP nachdenken. Es muß ja nicht immer eine (teure) Bohrung sein.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Wie deutlich unterschied sich denn der preiswerteste Anbieter vom Rest ?
    Wo lagen die Hauptdifferenzen ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #8
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    So, jetzt hab ich grad meine Mails durchforstet und finde zwar nicht die gesamte Berechnung (das waren so ca. 16 PDF-Seiten), aber zumindest die vom Bauphysiker berechnete Heizlast:

    11,2kW

    Hier sein Statement von "damals", als er den Enerigeausweis für die Einreichung berechnet hat:

    "> Eine Ermittlung der exakten Heizlast ist im Prinzip kein Problem. Ein
    > erster Wert für die Heizlast ist im Zuge der Erstellung des
    > Energieausweises bereits ermittelt worden (siehe Bauphysik Seite 14).
    > Und zwar beträgt sie
    > 11,2 kW.
    > Da in diesem Fall große Fensterflächen vorhanden sind, kann man die
    > exakte Heizlast erst bei genauer Kenntnis der wärmetechnischen
    > Eigenschaft der Fenster ermitteln. Die Erfahrung bei
    > Einfamilienhäusern hat ergeben, dass die Heizlast im Stadium der
    > Einreichung um ca. +/- 0 bis 2kW zur tatsächlichen variieren kann. In
    > diesem Fall sollte es, trotz der großen Fensterfläche, ähnlich ausschauen.
    >
    > Im Zuge der Dimensionierung der Heizungsanlage hat bisher der
    > Installateur selbst nochmal eine Heizlastberechnung durchgeführt, was
    > ich auch für sinnvoll erachte.
    >
    > Als Basis für einen Vergleich unterschiedlicher Heizsysteme ist
    > allerdings der derzeitige Wert von 11,2 kW auf jeden Fall geeignet."

    Die anderen Heizungs-Anbieter liegen beim Architekten, lasse ich mir morgen erklären.

    Danke nochmals für den vielen Feedback bisher!!

    Fredl
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  10. #9

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    Jetzt muss ich mal ganz dumm fragen: Wieviel soll denn dieses kleine Kraftwerk kosten? 2000l. Pufferspeicher, 25 m2 Kollies + Therme ... Wieviele Personen leben denn in diesem Haushalt? (D.h. wieviel wird geduscht etc. ...) Generell erscheint mir das Konzept Gas + Kollis aber schon sinnvoll (gab's auch vor ca. 8 - 12 Monaten eine Planrechung von Warentest/Ökotest).

    Wir planen bei unserem EFH (gleiche Größe / KFW40) ein Wärmepumpe mit Erdkollektoren - diese Lösung erscheint uns langfristig viel sicherer und sollte von den Installationskosten in unserem Fall günstiger sein: Denn wir werden KEINE Kollektoren aufs Dach packen, uns somit den Pufferspeicher sparen und Eigenleistung bei den Flächenkollektoren erbringen.

    ABER: Gas + Kollektoren lassen wir uns auch noch anbeiten. Habt ihr bereits einen Kamin im Haus? Seid / werdet ihr an das Gasnetz angeschlossen?


    Martin
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  11. #10
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    Stromanschluß in die Verteilerkästen legen damit man zur Not ne Funkregelung nachrüsten kann.

    Die Alternative würde ich mir auf jeden Fall offen halten.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  12. #11
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    2-4 Personen.
    Erdwärme ist bei uns etwas mühsam. Hanggrundstück also nur Bohrung, und immer wieder Fels, also teuer. Alle Angebote waren sehr sehr teuer.
    Das ganze Teil, also mit überall FBH und 25m² kollektoren mit puffer und frischwassersystem und dem gasbrennwertteil kommt auf € 50.000.

    Kommentare? ;-)

    lg
    Fredl
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  13. #12
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    Keinen besonderen....
    Es war schon immer ein Fitzelchen teurer nen besonderen Geschmack zu haben.
    Ich stör mich an dem Gasbrennwert Gerät überhaupt nicht und wenn die Solaranlage gut konzipert ist ... why not ?


    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13

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    puuuh - ich find's teuer ... aber 300 m2 baut und heizt man eben nicht umsonst ..

    Mal ganz klar gesagt: Wenn die Bohrung viel teurer ist und eine "automatische Heizung" erwünscht ist (und man nicht nachts Holz im Ofen nachlegen will) dann gibt's ja nicht mehr viel Möglichkeiten. Gas + Solar macht sicherlich Sinn. V.a. weil Solar nicht nur fürs Frischwasser sondern auch der Heizungsunterstützung dient!

    Alternativ gibt's ja eigentlich nur noch Pellets - aber das ist schon geschmackssache und natürlich keinesfalls billiger als die Gastherme ...

    Trotzdem: Ich find's wirklich teuer und bin leicht verwundert. Bekommst Du noch andere Angebote oder ist das bereits der günstigste Anbieter? Mich würd' der genaue Heizbedarf deiner Villa schon interessieren ...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ja teuer ists leider. Die "kleine" Solarvariante mit nur 8m² Kollektor nur fürs Warmwasser wäre um 10.000€ billiger.

    Ich hab die genauen Erdwärmeangebote jetzt nicht hier, aber laut Architekt waren Sie *deutlich* drüber.

    Die genaue Berechnung vom Bauphysiker such ich noch, wie gesagt, der Wert der am Ende rauskam waren 11,2 kW.
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  17. #15

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    ... wenn ich so überlege, dann fällt mir eigentlich nur noch die Kombination Luft-Wärmepumpe für die Heizung und eine ganz kleine Solaranlage mit 6-8m2 fürs Warmwasser ein. Aber, puuuh, für 11,2 kw ist das wahrscheinlich auch nichts passendes. (Da muss aber ein Spezi was dazu sagen ...)

    Ist das Haus denn schon gebaut? Denn bei weniger Heizbedarf durch mehr Dämmung und bessere Fenster könnt sich dann eine Luft-WP vielleicht wieder rechnen?

    Im Vergleich zu Tirol oder Vorarlberg ist's in Wien im Winter ja nicht sooo extrem kalt!

    ... bei den 10.000 Euro Preisdifferenz ist mein Preisgefühl plötzlich wieder O.K. - denn nach ersten groben Schätzung (vor Ausschreibung und genauer Berechnungen) liegen wir bei ca. 30 - 35.000 Euro für unsere Lösung.
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