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Reduktion der Trocknungszeit bei Estrich?!

Diskutiere Reduktion der Trocknungszeit bei Estrich?! im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Reduktion der Trocknungszeit bei Estrich?!

    Hallo,

    wir stecken mitten im Umbau unseres 15 Jahre alten Hauses - und sind aktuell an einer Stelle angelangt, die uns schier zum Verzweifeln bringt. Punkto Zeitplan hat einiges nicht funktioniert, warum wir jetzt um Wochen hinten nach sind. Aber ich will nicht lange mein Leid klagen, sondern komme mit einer großen Frage bzw. Bitte zu euch:

    Das Thema ist die Reduktion der Trocknungszeit des Estrichs bzw. der Einsatz eines „anderen“ Estrichs. So möchte unser Baumeister die verplemperte Zeit einholen. Jetzt stellt sich für uns die Frage, gibt es gute Alternativen, die die Trocknungszeit verringern bzw. eliminieren? Wir möchten einfach für unsere Entscheidung entsprechend vorbereitet und informiert sein und (natürlich) auch keinen Fehler begehen.

    Ich weiß leider nicht, welche Informationen über den Umbau nötig sind … ich schreibe natürlich auch gerne sämtliche Details nieder.

    Vorab schon vielen Dank für eure Hilfe!

    Lg
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  2. Reduktion der Trocknungszeit bei Estrich?!

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  3. #2
    Themenstarter

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    Das habe ich ganz vergessen:
    Natürlich geistert das Thema "Trockenestrich" in unseren Köpfen herum. Ich habe diesbezüglich auch schon einige Vor-/Nachteil-Listen gefunden. Die Vorteile liegen ja auf der Hand, aber bei den Nachteilen weiß ich einfach nicht, wie und ob sie sich im tatsächlichen Leben auswirken.

    lg
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  4. #3
    Avatar von Der Bauberater
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    Suchen Sie mal noch unter Gußasphaltestrich oder Asphaltestrich.
    Gruß
    Peter
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Peter,

    was ich jetzt auf die Schnelle in 3 Beiträgen gelesen habe, bringt dieser Asphalt-Estrich gegenüber dem standardmäßig eingesetzen Zementestrich eigentlich nur Vorteile (bis vielleicht die höheren Kosten)?! Und habe ich das richtig herausgelesen, dass dieser Boden schon nach ein paar Tagen belegbar ist?

    lg Lin
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  6. #5
    Avatar von Der Bauberater
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    jupp,
    Gegenüberstellung Nutzen - Kosten ; Vor- und Nachteile.
    Wenn der Preis nicht so wichtig ist und die Zeit drängt, kann das schon eine Alternative sein. Große Punktlasten sollten im "Wohnbereich" ja nicht anfallen!
    Gruß
    Peter
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  7. #6
    Themenstarter

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    Sorry, dass ich da jetzt noch ein bisschen nachbohre, ... aber bevor ich das Ganze mit unserem Baumeister bespreche, möchte ich doch recht sattelfest sein. Was ich bis jetzt durch ihre Hilfe herausfinden konnte:

    Nachteile:

    - teurer als normaler Zement- bzw. dieser schwimmende Estrich :
    wenn er offensichtlich auch noch generell besser ist, als der Normale, sind die Mehrkosten kein Thema.

    - Belastung:
    Wir haben eine Stelle, wo was wirklich Schweres hinkommt, dieser Bereich wurde extra bereits verstärkt und wird auch ausgespart (keine Isolierung, kein Estrich). Wasserbett wird´s nicht geben, sonst normale Belastung Einfamilienhaus mit allem drum und dran.

    Punkto Fußbodenheizung habe ich leider noch nichts gelesen.

    Gibt es sonst irgendwelche Nachteile?

    Ach ja, in einem Bericht habe ich gelesen, dass bei der Einbringung hohe Temperaturen entstehen, ist das problematisch?

    ... und leider habe ich keinerlei Vergleich Trockenestrich und Asphaltestrich gefunden. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass der Asphaltestrich dem Trockenestrich vorzuziehen ist?!

    lg und vielen vielen Dank inzwischen
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  8. #7
    Themenstarter

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    Und gerade bin ich auch noch auf einen Satz gestoßen, den ich - offen gestanden - nicht ganz verstehe:

    "Seine Viskose-Elastizität steigt mit der Temperatur. Dies kann bei großflächigen Verglasungen auf der Sonnenseite zu Absenkungen bei statischen und dynamischen Lasten führen."

    ... wir haben sehr viele Glasflächen!

    lg Lin
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  9. #8
    Avatar von Der Bauberater
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    Meines Wissens tut das mit FBH nicht.
    Der Asphalt kann vor großflächigen Fenstern auf der Sonnenseite (wie auf der Strasse auch) im Sommer heiß und damit "weich" werden, dann hat er natürlich nicht mehr die Festigkeit gegen Lasten und kann nachgeben.
    Da aber noch ein Belag darauf kommt kann ich es mir schlecht vorstellen, dass der Estrich so weich wird, dass er sich verformt. Habe ich noch nie gehört, aber vielleicht weiß jemand anderes mehr, auch im Bezug auf FBH.
    Gruß
    Peter
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  10. #9

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    Wir renovieren grade im Altbau. Da liegt Asphalt der sich unter einem schweren Wandschrank teilweise um 0,5 cm "gesenkt" hat.

    Als Chemiker: Ich würde das Zeug neu niemals in den Innenbereich einbauen. Bei uns ist es jetzt mindestens 50 Jahre alt, aber Neu, mit Fußbodenheizung und evtl. sogar mit Kindern hätte ich da meine Bedenken, was da noch an flüchtigen Bestandteilen drin ist. Unsere Zivilisierte Welt hat schon genug zivilisierte (chronische) Krankheiten.
    (Achtung: das ist meine persönliche Meinung und weder Verbindlich noch auf Untersuchungen basiert !)
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  11. #10

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    Emotionsnotbremse zieh (Quiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeetsch)

    Also - ich bin ab meinem 10. Lebensjahr auf Asphalt rumgelaufen, gerobbt, geirgendwast. In einigen Räumen sogar ohne Bodenbelag.
    Spätschäden sind nicht erkennbar, erkennbar, erkennbar erk

    Asphalt ist nach 24 Stunden belegbar. Aber Punktlasten und Wärme mag er halt nicht. Fbh - k.A. - aber wenn überhaupt, dann nur in CU.
    Ausserdem dürfen bestimmte Innenarbeiten nicht erstellt sein, sonst führt die Hitze zu Schäden. Klassiker sind GK-Installationen, die Risse kriegen.

    MfG
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  12. #11

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    FBH geht, aber eben wie vermutet nur in Kupfer (was ja auch keine schlechte Lösung ist, habe ich auch, kostet halt ein wenig mehr) und mit niedrigen Vorlauftemperaturen, wie sie heute ja allgemein üblich sind. (guckl z.B. bei cuprotherm, hab mit denen aber nix zu tun, auch wenn sie hier in Ulm sind)

    Sonneneinstrahlung auf dem normalen Boden ist egal, aber Punktlasten mag er nicht auf Dauer, z.B. schwere Schränke auf Füssen mit einem Durchmesser von 2 cm auf einem Teppichboden. Die können sich in 20 Jahren dann schon mal 1 cm eindrücken.
    Aber solche Schränke sind heute ebenso wie Teppichboden eh etwas aus der Mode.

    Gruß

    Thomas
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  13. #12
    Themenstarter

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    Danke einmal für eure Tipps und Infos! Jede Info - ob pro oder contra - hilft mir weiter.

    Also das mit dem Einsinken stimmt mich jetzt schon nachdenklich. Punkto Gesundheit ... tja, das ist halt so eine Sache, ich bin mir nie sicher, wo fang ich an und wo hör ich auf.

    Irre, dass es offensichtlich keine wirkliche Alternative zu dem "normalen" Estrich gibt, dh: gleiche Qualität auf Zeit, halt jetzt höhere Kosten, dafür können die flott weitermachen und wir sind endlich fertig!!!

    Ich muss einfach nochmal nachfragen:
    Trockenestrich is´ nix, oder?!

    lg Lin
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  14. #13

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    Das EINZIGE, was man sinnvoll bei Zement- und Anhydritestrich machen kann, ist eine mechanische Trocknung. Dann kann man in 4 - 6 Wochen nach Verlegung des E- mit den Bodenbelägen beginnen.

    Chemie im Estrich zur Trocknungsbeschleunigung ist was *dreiavemariaundnekerze* Gläubige. Die reduziert nur den Wassereintrag.

    Trockenestrich + FBH ist aufwändig.

    MfG
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  16. #14

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    Ich muss einfach nochmal nachfragen:
    Trockenestrich is´ nix, oder?!


    also ich habe in meinem Leben schon 3 - 4 m² Trockenestrich verlegt, mit oder ohne Schüttung, mit oder ohne Dämmung, egal, sogar in Krankenhäuser, Tankstellen, Wohnungen, Büros, Versammlungsstätten etc,

    Nachteile? ich glaube nicht mehr als andere Estriche auch,
    können Sie mir einige aufzählen die Sie gefunden haben?
    Vielleicht sind die gar nicht so sehr zum Nachteil........
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  17. #15
    Themenstarter

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    Sorry nochmal, dass ich wieder und wieder nachfrage, aber das Gebiet ist ein völlig Neues für mich und die Infos im Netz sind nicht alle schlüssig/logisch für mich.

    Hat der Trockenestrich - bis auf eine aufwändige Verarbeitung bei einer Fußbodenheizung (wie gerade von Ralph angeführt) - sonstige Nachteile? Ich habe zwar auch Pros und Contras gefunden, aber nie eine auch nur ungefähre Definition, wie intensiv sich das auswirken kann. z.B. bei dieser Belastbarkeitsgeschichte: Muss ich da 800 kg draufstellen, damit sich was tut, oder bringt schon ein voller Kasten das Ganze zum einsinken.

    Bei dem Trockenestrich dürfte es ja auch mehrere Varianten geben ...

    lg Lin ... jetzt hör ich dann aber wirklich mit meiner Fragestunde auf, lese gerade nach, ist ja wirklich schon beinahe peinlich.
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