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Stückgut oder Holzvergaser

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  1. #1

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    Stückgut oder Holzvergaser

    Wir sind an der Planung unseres EFH 150m² zzgl. Nebengelass.

    Nun sind wir am überlegen welche Heizung einzubauen ist.

    Es soll in allen Räumen eine Fußbodenheizung installiert werden.
    Auf das Dach kommen Solarpaltten zur Warmwasser aufbereitung. Nur nun welche Heizung Vergaser oder Stückgut wo man auch mal eine Kohle reinschmeißen kann.

    Wald (Kiefern) ist vorhanden und die Technik auch. Erfahrungen mit einer guten alten Schwerkaftheizung zur genüge vorhanden.

    Was sagen die erfahrenen?
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  2. Stückgut oder Holzvergaser

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  3. #2

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    Eine Holzheizung bedeutet zuerst einmal Arbeit für den Betreiber, darüber sollte man sich im Klaren sein. Dabei geht es nicht nur darum, daß Holz angeschafft werden muß, sondern daß der Kessel auch regelmäßig gereinigt werden muß.

    Ich bin kein Holzheizer, aber es soll Leute geben, denen macht das Spaß.

    Ach ja, mein Favorit wäre dann der Holzvergaser, da dieser anscheinend effizienter ist. Letztendlich möchte man ja nicht nur Holz verbrennen, sondern die Energie auch nutzen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Am besten wäre wahrscheinlich eine Holz/Pellet Kombiofen.
    Wenn Zeit/Lust da ist wird der Ofen mit Holstücken beheizt.
    Wenn keine Zeit/Lust mit Pellets. Hat auch den Vorteil wenn man im Winterurlaub ist läuft die Heizung weiter.

    Ansonsten muss der Nachbar regelmässig Holzscheite nachlegen
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  5. #4
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    HAt jemande erfahrung mir Fröhling kesseln Turbo 3000 dieser gefällt mir momentan unter den Holzvergasern am besten.
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  6. #5

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    Wir bauen momentan einen FHG 3000 Turbo ein.
    Mein Vater hat die Anlage seit 3 Jahren und ist hochzufrieden.
    Der Kessel macht keine Zicken, hat einen sehr guten Wirkungsgrad
    und die Handhabung ist mehr als einfach.
    Außerdem kommt der Riesenvorteil dazu, dass man mit dem Kessel immerhin 50cm Scheite verfeuern kann, was die "Holzmacherei" entscheidend vereinfacht. Wir sägen den Stamm auf Meter, spalten anschließend und sägen dann auf 50cm geht relativ gut. Meter sägen und Spalten direkt in der Fläche, anschließend zuhause in 50cm.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von argL Beitrag anzeigen
    Wir bauen momentan einen FHG 3000 Turbo ein.
    Mein Vater hat die Anlage seit 3 Jahren und ist hochzufrieden.
    Der Kessel macht keine Zicken, hat einen sehr guten Wirkungsgrad
    und die Handhabung ist mehr als einfach.
    Außerdem kommt der Riesenvorteil dazu, dass man mit dem Kessel immerhin 50cm Scheite verfeuern kann, was die "Holzmacherei" entscheidend vereinfacht. Wir sägen den Stamm auf Meter, spalten anschließend und sägen dann auf 50cm geht relativ gut. Meter sägen und Spalten direkt in der Fläche, anschließend zuhause in 50cm.
    Wie läuft der Kessel?
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Hallo Knopy.
    Die Frage ob Holzvergaser oder Oberbrandofen wird sich wenn das nächsteJahr das neue Bundesemisionsgesetz heraus kommt erledigt haben. Laut Schorni kommen dann nur noch die Vergaser durch die Prüfung.
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  10. #8

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    Holzvergaser ist eine feine Sache ... wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
    Damit meine ich:
    - günstig an Holz kommen
    - Platz für Holzlagerung, immerhin muß der Jahresverbrauch "mal drei" gelagert werden können
    - Zeit, Motivation und Technik zum "Holz machen"
    (mit Technik meine ich, daß eine kleine Hobby-Stihl und ein PKW mit Anhänger zwar für nen Kaminofen reichen, der sporadisch betrieben wird - aber nicht für nen Holzvergaser, der ein 150m² Haus monovalent beheizen soll - für letzteres ist ein Traktor oder Unimog die bessere Wahl - oder zur Not ein Geländewagen mit AHK, wobei hier kein modischer SUV mit selbsttragender Karosserie sondern schon ein heutzutage politisch eher unkorrektes Gefährt gemeint ist) ...denn das billigste und beste Holz gibt es immer dort, wo die schwierigste Abfahrt ist;-)

    bei der Holzvergaserwahl selbst würde ich auf folgendes achten:
    - keine billigen Kessel aus dem ehemaligen Ostblock
    - je größer Füllschachtvolumen und Pufferspeicher ... um so größer der Komfort
    - nur Kessel mit Saugzuggebläse ( es gibt meines Wissens immer noch einen großen deutschen Hersteller, der seinen Kunden eine andere Lösung zumutet )
    - Kessel nicht nur vom Händler vorführen lassen ... sondern nach Kundenerfahrungen suchen

    Teerprobleme haben sie alle!!!

    Ich selbst habe mehrere Jahre einen HDG Euro 40 mit 3000l Pufferspeicher betrieben.
    Nur für die Warmwasserbereitung im Sommer hatte ich noch eine Brauchwassser WP.

    In der Übergangszeit genügte es alle 2 bis 3 Tage einmal den Kessel zu füllen und abzubrennen. Bei Temperaturen von wenig unter Null wurde täglich "Feuer" gemacht.
    Bei typischen Wintertemperaturen <-5°C und tagsüber um den Gefrierpunkt musste
    zweimal am Tag abgebrannt werden.
    ... aber das dürfte bei Häusern, die nach heutigem Standard gebaut werden wesentlich günstiger sein.

    Ist natürlich alles nur meine Laienmeinung.

    Guten Rutsch
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