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  1. #1
    Avatar von igraine22002
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    Lächeln was denn nun vob oder lieber bgb

    hallo

    ich bin neu hier. wir möchten ein haus bauen. wir wissen genau, was wir wollen, waren auch schon bei verschiedenen hausbaufirmen und haben uns preisangebot für ein und das selbe haus eingeholt. hierzu habe ich natürlich als laie viele fragen, die ich hier im forum in den verschiedenen rubriken stellen werde.also nicht komisch gucken, wenn ich hier jetzt viele frage stelle, habe wenig ahnung vom bau.


    es stellt sich mir die frage, ob unser bauleistungsvertrag nach vob oder bgb gemacht werden sollte. ich habe gegoogelt und auch hier nachgelesen, aber eine richtige antwort habe ich nicht gefunden. was ist denn nun besser für mich?


    danke für eure hilfe anni
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  2. was denn nun vob oder lieber bgb

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Das ist eine super Frage, bei der Sie von 3 Bauleuten 5 verschiedene Antworten erhalten. Da Sie Auftraggeber und privater Bauherr sind, würde ich sagen: Finger weg von der VOB/B.

    Liste der Nachteile stelle ich zusammen, wenn gewünscht. Die wenigen Vorteile der VOB/B können durch individuelle Vereinbarung ebenso gut erreicht werden.

    MFG
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  4. #3

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    @ lawyer
    Einen GROSSEN Haken hat der BGB.
    Bei Mängeln kann der Unternehmer leichter aussitzen als bei der VOB.

    MfG
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  5. #4
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich frage mich ...

    ... warum alle Bauträger (zumindest die, die ich kenne) dann auf VOB-Verträgen bestehen

    Die Vereinbarung einer länger als 4jährigen Gewährleistungsfrist lässt die VOB ausdrücklich offen.

    Ein BGB-Vertrag hat den "Nachteil", dass alle am Bau Beteiligten damit nicht so richtig vertraut sind.

    @lawyer: was haste gegen die VOB B und C?
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  6. #5

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    Hallo,

    meiner Meinung nach bietet die VoB/B gerade für den Auftraggeber Vorteile. Allerdings nur, wenn man sie kennt und anwenden kann oder jemanden an der Seite hat, der das kann. Sonst würde ich eher davon abraten.

    Gruß futzi
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  7. #6
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    Richtig, eigentlich profitiert der AN durch Verträge nach BGB. Einiges ist das Jahr mehr an Gewährleistung. Dafür Zahlungen sofort fällig nach mangelfreier Leistungserbringung, keine förmliche Abnahme erforderlich ...
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  8. #7

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    Hallo,

    ich kann futzi nur zustimmen. Wenn man die VOB/B kennt und richtig anwendet, bietet sie für den Auftraggeber Vorteile. Die von Volker Kugel aufgeführten "Nachteile" gelten genau so auch für die VOB. Meine Erfahrung ist, daß die am Bau Beteiligten zwar oft die VOB vereinbaren wollen, aber tatsächlich gar nicht wissen, was da im einzelnen geregelt ist.

    Gruß

    Volker E
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  9. #8
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Na ja, lieber Namensvetter ...

    Zitat Zitat von Volker E Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung ist, daß die am Bau Beteiligten zwar oft die VOB vereinbaren wollen, aber tatsächlich gar nicht wissen, was da im einzelnen geregelt ist.
    ... da muss ich aber heftig widersprechen.
    Die Jungs kennen die VOB (und wenn´s ums Aufmaß geht besonders den Teil C) aber ganz genau .

    Wenn nicht, sind´s keine gescheiten Handwerker oder Architekten .
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  10. #9
    Avatar von Olaf (†)
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    Du...

    redest vom Verhältnis Bauträger/wissende Bauherr -> Handwerker, lieber Volker. Gefragt war aber das Verhältnis Endverbraucher -> Handwerker
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  11. #10
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    Die VOB ist nichts anderes als eine "allgemeine Geschäftsbedingung. Diese ist im ganzen oder gar nicht zu vereinbaren.

    Viele denken sie wissen was da drinsteht und denken sie können Folgen, Vor- Nachteile abwägen. Dem ist in Wahrheit eher selten so.
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  12. #11

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    meiner Meinung nach bietet die VoB/B gerade für den Auftraggeber Vorteile. Allerdings nur, wenn man sie kennt und anwenden kann

    und welcher Laie kennt schon das BGB???
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  13. #12
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    .....und mir ist das sowas von Piepenhagen

    Wenn ich schon zur Angebotsabgabe zu viele Vertragsbedingungen lesen muss, Klauseln mit Gürtel und Hosenträger, Angaben zur Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs und ähnliches gefordert wird ... dann läuft die Show ganz einfach ohne mich. Habe fertig noch bevor ich angefangen habe.

    Ich wickle ansonsten zwischenzeitlich 98,5 % meiner Aufträge auf Grundlage des BGB ab. Wenns jemand nach VOB haben will...auch grade egal.

    Wer zu viel Rechtsverdreher beim bauen braucht, baut mit den falschen Partnern.

    Gute Bau-Partner lassen sich auch nicht jeden Scheiss unter die Weste nageln....weder die Planer noch die Ausführenden.

    Also je nach Vertragswerk nicht wundern, wenn man da mal gegen die Wand läuft. Es gibt noch welche die vor der Leistungsbeschreibung auch die Vorbedingungen lesen ... steht da zu viel ... kannste denen in die Schuhe blasen.

    Neben ein paar Festlegungen zum Bau reichts vollkommen wenn da steht
    *Es gilt die VOB* mit 4 Worten alles gesagt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13

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    Liebe igraine,

    es mag ja sein, daß Ihr genau wißt, was Ihr wollt.
    Nur - werdet Ihr das das auch vereinbaren (können) und dann letzendlich bekommen???

    In der Regel lautet die Antwort: Das ist sehr zu bezweifeln!

    Daher kann der einig sinnvolle Tipp an dieser Stelle nur lauten:
    Nehmt Euch eigenen (bezahlten!) Sachverstand mit ins Boot und laßt den Vertrag - VOR Unterschrift - technisch und rechtlich genau prüfen!!!

    Das dürfte die mit Abstand teuerste Entscheidung in Eurem Leben werden, aber Ihr geht offenbar heran, als ob es um den Kauf eines Kinderwagens ginge...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich kann lawyer nur zustimmen. Die VOB/B gehören einfach nicht in Verträge mit Verbrauchern. Das Risiko, dass man Rechte einfach aus Unkenntnis verliert, ist dort einfach zu groß. Abgesehen davon kenne ich auch kaum einen Vertrag, in dem die VOB wirksam vereinbart werden. Das mag auch für Bauherren vorteilhaft sein, ist aber sicher nicht Sinn der Geschichte.

    Beim BGB-Vertrag ist es allerdings natürlich so, dass die gesetzlichen Regelungen nur einen Teil des Vertrages ausmachen. Der Unternehmer präsentiert dazu ja noch ein paar Seiten AGB, die naturgemäß natürlich nicht gerade bauherrenfreundlich sind.

    Im aktuellen Finanztest-Heft ist übrigens gerade eine Liste mit Organisationen abgedruckt, die teilweise zu unglaublichen Preisen Bauverträge überprüfen.
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  17. #15

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    Beim BGB-Vertrag ist es allerdings natürlich so, dass die gesetzlichen Regelungen nur einen Teil des Vertrages ausmachen. Der Unternehmer präsentiert dazu ja noch ein paar Seiten AGB, die naturgemäß natürlich nicht gerade bauherrenfreundlich sind.

    eben gerade darum die VOB.........
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