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Es geht schon los ....

Diskutiere Es geht schon los .... im Forum Bauen mit Architekten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Es geht schon los ....

    ...ich bin etwas enttäuscht von dem bisher mit uns zusammenarbeitenden Architekten.... er scheint etwas unentschlossen und ich habe das eindeutige Gefühlt, dass wir mit Ihm nicht diesen Herbst den Bau beginnen können, sondern erst nächstes Jahr im Herbst.... Es kann noch sein das ich mich täusche und er mich überrascht und doch noch ein wenig "schneller" wird, aber wenn nicht, wollte ich so nicht das nächste Jahr an seiner Seite verbringen..... Ich weiß, dass wir wohl nicht sein Einziges Projekt sind, aber ich möchte irgendwie mehr Engagement sehen.....

    Nun meine Frage: Wenn ich nächste Woche merke dass ich nun doch nicht mehr mit Ihm zusammen arbeiten möchte was muß ich dann zahlen (oder überhaupt etwas?)... Es gibt noch keinerlei Verträge..... (*schäm*) nur Gespräche, und eine Erste Entwurfszeichnung (welche er sich nun "vornimmt" um unsere Änderungswünsche zu machen).

    Ich liebäugele nun sogar mit einem Schlüsselfertig Anbieter.... denn die ungefähren Kosten des Baus sind m.E. vom Architekten nur sehr, sehr grob geschätzt.... Ist zu diesem Zeitpunkt wohl auch nicht anders möglich, aber diese Unsicherheit macht mir schon zu schaffen....
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  2. Es geht schon los ....

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Tja - was Du zahlen musst, hängt davon ab, wie weit der Architekt eine Beauftragung nachweisen kann.
    Die Spanne liegt zwischen 0,00 € und 98 % des vollen Honorars .

    Ich würde ganz schnell einen Vertrag mit ihm machen, der erstmal nur LP 1 (so nötig) und 2 umfasst. Dann seid Ihr relativ schnell und kostengünstig frei zu wechseln, wenn das nicht besser wird.

    Und mal fragen, woran die Nicht-Geschwindigkeit denn liegt? Vielleicht liegts ja an Euch, ohne das Ihr davon was ahnt.

    MfG
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  4. #3

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    Ich find das klasse, daß man zwar noch nicht so richtig beaufragt hat, aber schon meckert, es gehe nicht schnell genug vorwärts...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    .... noch nicht so richtig beaufragt hat...
    Öhhhhmmm, Julius. Auch ein mündlicher Auftrag ist ein Auftrag. Die Beweisnot liegt hier eher beim Kollegen.
    Und manchmal sinds "nur" Mißverständnisse
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Öhhhhmmm, Julius. Auch ein mündlicher Auftrag ist ein Auftrag. Die Beweisnot liegt hier eher beim Kollegen.
    Und manchmal sinds "nur" Mißverständnisse
    "Hier auf dem Land", wird oft nur mündlich beauftragt.... aber ich habe den Archi schon nach Vertrags-Unterlagen (inkl. Nachweis seiner Versicherung etc.) gefragt, er hat nur noch nix präsentiert... Oder muß ich selber den Vertrag aufsetzen??
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  7. #6

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    Ich liebäugele nun sogar mit einem Schlüsselfertig Anbieter.... denn die ungefähren Kosten des Baus sind m.E. vom Architekten nur sehr, sehr grob geschätzt.... Ist zu diesem Zeitpunkt wohl auch nicht anders möglich, aber diese Unsicherheit macht mir schon zu schaffen....
    Dieses Problem kenne ich, damit lebe ich immer noch. Entschärfen läßt sich das m.E. nur durch großes, auch auf Tatsachen gestütztes Vertrauen zum Architekten.

    Hat er eine klare Bruttobaukostenvorgabe? -> schriftlich abgeben.
    Ist die Honorarzone/-satz und NK bestätigt?

    Wieviele Gespräche gabs denn schon und über welchen Zeitraum?
    Ich würde keinesfalls aus diesem Gefühl bzgl. Kosten den A. kündigen. Wegen dem Engagement und Output schon eher. Aber um vergleichen zu können, muß man ja einen alternativen Weg erst mal gehen, d.h. anderen A. gezielt beauftragen.

    Der Schlüsselfertiger ist sicher / i.d.R. keine Alternative!! Dort bekommst Du zwar einen Festpreis, aber höchstwahrscheinlich ohne das Wissen, welche Leistung dafür. Eine Baubeschreibung ist "auch mit 100 Seiten" noch zu dünn. Und wer beurteilt sie?
    Wie hier schon oft geschrieben, ist das Problem, daß der A. dort mit Sicherheit von vornhereinauf der falschen Seite sitzt! Beim freien hast Du mindestens noch eine Chance, daß er "auf Deiner Seite" sitzt.

    Gruß Seev
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  8. #7
    Avatar von BauherrHilflos
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    Krähen stützen Krähen. Mal wieder klar! Erstmal sollen man klar die Situation klären, um sich klar zu sein, ob der der Archi nicht ein schwarzes Schaf ist.
    Erst dann mit Zorn ins Land ziehen.
    Möge es verstehen, dem es in den Kram passt!
    AUS
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Jassy Beitrag anzeigen
    .. ich habe den Archi schon nach Vertrags-Unterlagen (inkl. Nachweis seiner Versicherung etc.) gefragt, er hat nur noch nix präsentiert... Oder muß ich selber den Vertrag aufsetzen??
    frag mal belastbar nach .. im beisein einer nachbarin oder so. könnte hilfreich sein ..
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  10. #9

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    Mal so auf die Schnelle...


    - mach auf jeden Fall unverzüglich einen schriftlichen Vertrag, notfalls lass einen von einem RA aufsetzen.
    - beauftrage den Archi bestenfalls pro LPh oder 1-4 dann erst 5-8/9 ( keinesfalls sofort für Lph 1-8/9)
    - Nehmt in den Vertrag eine vereinbarte Höchstsumme ( brutto ) der Baukosten auf.
    - ggf. Vertragsstrafe bei schuldhafter Bauverzögerung seitens Archi in den Vertrag mit aufnehmen

    - keinesfalls den Standard- archivertrag unterzeichnen!

    Generell:
    Sofern er dir einen Vertrag vorlegt, lass den Vertrag von einem RA prüfen. Kostet zwar etwas, spart im Nachhinein jede Menge Kosten und Ärger.

    Merke, die HOAI ist Architektenbegünstigend!

    NS für die Architekten und Bauing. hier im Forum:

    NICHT PERSÖNLICH NEHMEN, O.G. ANMERKUNGEN ERGEBEN SICH AUS MEINEN NEG. ERFAHRUNGEN!

    ecco
    ( der seinerzeit einen Standardarchivertrag mit LPh 1-8 unterzeichnet hatte...)
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  11. #10
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    Nicht die HOAi ist immer so planerbegünstigend - es ist auch teilweise anders herum, sondern, dass keine belastbaren Verträge geschlossen werden.

    Also die Erwartungen des Bauherrn mit den Vorstellungen des Planers abgleichen, schriftlich festhalten. Vor allem was soll geleistet werden, was wird benötigt, was wird erwartet. Die HOAI regelt das nicht so deutlich. Deshalb der Ärger.
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  12. #11

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    Schöne Grüsse von der Krähe .
    Es geht hier nicht um nicht ausgehakte Augen. Sondern um Mißverständnisse.
    Beispiel:
    Bauherrin ruft an >>Sie wollten doch kurzfristig ..... fertigmachen<<
    >> Ja, aber ich hatte Ihrem Mann doch gesagt, ich brauche noch....<<
    >> uuups, ja stimmt << Die roten Ohren leuteten durchs Telefon

    Manchmal kann das Leben so einfach sein. Und manchmal gibts Transusen (unter den Architekten).

    MfG
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  13. #12
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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen

    Also die Erwartungen des Bauherrn mit den Vorstellungen des Planers abgleichen, schriftlich festhalten. Vor allem was soll geleistet werden, was wird benötigt, was wird erwartet. Die HOAI regelt das nicht so deutlich. Deshalb der Ärger.

    ...tja... was sind unsere Erwartungen...? Ich hatte an das "Rundum-Paket" vom Architekten gedacht (er natürlich auch €€ ;-).

    Wir haben keine Ahnung vom Bauen... daher sollte der Architekt die Bauleitung übernehmen etc.... Ist das naiv /nicht nötig o.ä.???

    Vielen Dank!!!
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  14. #13

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    Es ist erstmal naiv ( da unbezahlbar ) und dennoch nötig.

    Wie kommen wir jetzt aus dieser Zwickmühle heraus?

    Wie oben schon geschrieben , im Streitfall können Sie nur auf schriftl. Verträge etc. abstellen, ergo Punkt 1: alles schriftlich vereinbaren, Basis Vertrag siehe oben. Sie bekommen nur das was sie vertraglich vereinbart haben, nicht mehr und ( hoffentlich ) auch nicht weniger!

    ... und ganz wichtig Punkt 2. - selbst in jeder Phase am Ball bleiben, unabhängig von Vorschlägen/ haben wir immer schon so gemacht etc. selbst informieren ( z.B. hier oder bei suche gockel) und selbst den Bau "überwachen" ( optische logische Prüfung ). ALLES HINTERFRAGEN!

    Für bestimmte Schwerpunkte/ Sonderkonstruktionen
    ( z.B. Auslegung Haustechnik; Unterzüge/ Bewehrung, Dämmstärken, Aufdachdämmung usw. ) ist es ggf. notwendig sich bereits in der Planungsphase Gedanken über die Ausführung zu machen und nicht erst auf den Architekten/ Bauunternehmer zu warten. Denn dann ist meist Gefahr schon im Verzug ...


    ecco
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von ecco Beitrag anzeigen
    [B].. Für bestimmte Schwerpunkte/ Sonderkonstruktionen
    ( z.B. Auslegung Haustechnik; Unterzüge/ Bewehrung, Dämmstärken, Aufdachdämmung usw. ) ist es ggf. notwendig sich bereits in der Planungsphase Gedanken über die Ausführung zu machen und nicht erst auf den Architekten/ Bauunternehmer zu warten ..
    ersterer teil ist allgemein begrüssenswert, das
    bedeutet nix anderes als "erst planen, dann bauen" - genau das, was dir hier jeder sagt.
    wieso aber der architekt mit dem bauunternehmer verglichen wird
    leuchtet mir nicht ein.
    ohne jetzt über architekten philosophieren zu wollen: der architekt ist der
    erste planer am bau .. zeitlich. twp, baugrundler, haustechnik .. kommt
    alles später.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von ecco Beitrag anzeigen
    [B].....Denn dann ist meist Gefahr schon im Verzug ...
    Oder der Zug ist schon abgefahren.

    Gruß
    Ralf
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