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Bitumen oder Alvitra?

Diskutiere Bitumen oder Alvitra? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Bernd Terkus
    Gast

    Bitumen oder Alvitra?

    Guten Abend zusammen,
    folgende Frage: Wir wollen das Flachdach auf unserer Garage als Dachterrasse nutzen. Dort soll ein Holzboden (Bankirai) auf einer Holzunterkonstruktion zu stehen kommen.
    Wir haben jetzt einige Dachdecker um ein Angebot gebeten und verschiedenste Aussagen bekommen.
    Ein Dachdecker will Alvitra-Folie verwenden, fast alle anderen raten davon ab, da durch die Terrassennutzung Kräfte wirken, die die Folie leichter beschädigen würden, zumal die wohl nicht komplett sondern nur punktuell geklebt wird.
    Hat jemand Erfahrungen damit und kann mir sagen, was in diesem Fall sinnvoll ist?
    Ne andere Frage: Was ist eine Schweissbahn PYE-PV 200 S5?
    Ein Dachdecker hat empfohlen, nach der Dachdeckung noch Bautenschutzmatten zu verlegen. Macht das Sinn?
    Gruss,
    Bernd Terkus
    Name: Bernd Terkus, E-Mail: real_terk@web.de
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  2. Bitumen oder Alvitra?

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  3. #2
    MB
    Gast
    Sagen wir es mal so: Alwitra ist eine Kunststoff-dachdichtungsbahn mit einer echten Dicke von 1,2 mm. Bitumenbahnen werden zweilagig verlegt und sind dann 9 mm dick. Was tritt sich wohl eher durch?
    Bewährt haben sich aber beide Lösungen. Preislich dürfte kein großer Unterschied sein. Alwitra ist vom Materialpreis teurer, aber dafür eben einlagig. Bei einlagig fehlt aber wiederum die "Angstalge" der bit. Abdichtung, die durch zweilagige Verlegung wieder Lohnintensiver ist.
    Ist aber letztendlich völlig Wurscht, wei innerhalb der Gewährleistungszeit das sowieso nicht Ihr Probelm ist.
    Danach aber schon: Nur Bitumen kann durch einfaches Ausfschweißen einer weiteren Bahn einfach wieder regenereirt werden.
    Nur, wer sowas ohne Schutzlage machen will, sollte den Rest seines Lebens in Dunkelhaft bleiben :-)
    Das Holz soll auch keine direkten Kontak mit der wasserführenden Ebene haben, sondern auf Abstandshalter gesetzt werden.





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  4. #3
    Bernd Terkus
    Gast
    Danke für die schnelle Antwort.

    Nochmal zu der PYE-PV 200 S5. Dabei handelt es sich doch um eine Bitumenbahn, oder? Muss die einfach oder doppelt aufgebracht werden?
    Ich muss dazu sagen, auf dem Dach befindet sich schon eine (ältere) Bitumenabdichtung.

    Gruss, BK
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  5. #4
    MB
    Gast
    Ups, sorry, 2. Teil vergessen:
    PYE = Elastomerbitumen
    PV = Polyesterfaservlies, die Einlage
    200 = 200 g/m² (das PV)
    S = Schweißbahn
    5 = 5 mm
    Wenn es sich denn um eine Sanirung / Insstandhaltung handelt, reicht diese Bahn. Muß dann nicht zweilagig sein.
    Aber jetzt muß nochmal differenziert werden. Ist in der alten Abdichtung Feuchtigkei gebunden? Wenn ja, wieviel? Natürlich können Sie das nicht beantworten.
    Aber hier der Hintergund:
    Bei relativ geringer gebundener Feuchte reicht es, die PYE PV 200 S4 punkt- oder unterbrochen streifenweise aufzuschweißen, aber keinesfalls vollflächig.
    Bei hoher Feuchte hat die Kunststoff-Bahn Vorteile. Gff. kann die soagr wegen der Auflast lose verlegt werden.
    Das ind aber wieder ENtscheidungen, die nur vor Ort getroffen wwerden können.
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  6. #5
    Bernd Terkus
    Gast
    Also wäre es doch sinnvoll, die Folie zu nehmen und diese noch mit Bautenschutzmatten abzudecken. Da drauf könnte doch dann die Holzkonstruktion zu stehen kommen, oder?

    Nochwas: Für die Einfassung eines Lüftungsrohrs möchte einer der DD eine "elastomere Bitumenschweissbahn" verwenden. Was soll ich mir darunter vorstellen?

    Der preisliche Unterschied zwischen Alwitra und der PYE... ist doch enorm:

    Letztere kostet je nach Dachdecker von 243 Euro bis 388 Euro (immerhin ein Unterschied von 60 Prozent!), Alwitra hingegen soll 643 Euro kosten (knapp 20 qm).

    Was tun?!

    BK
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  7. #6
    MB
    Gast
    Verstehe ich jetzt nicht. Folie ist teurer als Bitumen? Und deshalb bevorzugen Sie Folie?
    Wenn Sie aber nun die Folie nehmen, können Sie eine Einfasung nicht mit Elastomerbitumen-Schweißbahn vornehmen. Wozu auch? Das macht mn dann auch mit der Folie oder mit Flüssigkunststoff.
    Ich kann und darf hier keine Empfehlung aussprechen, sondern nur Entscheidungshilfen geben.
    Wenn ich das aber richtig verstanden habe, haben Sie die Wahl zwischen einer einlagigen 5 mm Polymerbitumen-Schweißbahn (PYE PV 200 S5) und einer 1,2 mm EVA-Kunststoff-Dachdichtungsbahn (Alwitra), wobei letzere erheblich teurer ist. Mir würde die Entscheidung nicht schwerfallen.
    In beiden Fällen muß eine Schutzbahn verlegt werden.
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