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  1. #1

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    Fassade ,mit feinen Rissen sanieren...normale Farbe oder Top Elastik Farbe

    Hallo,
    ich bin momentan dabei meine Fassade zu sanieren,
    also Algen entfernen,
    Haar-Risse aufzuweiten, säubern und zu füllen.
    Gefüllt werden die Risse mit Brillux Riss Stop Spachtel ,

    http://www.brillux.de/brillux.html?i...og=1&Cat=10376

    Gestrichen werden sollte im Anschluss, nachdem alles durchgetrocknet ist mit Reinacrylatfassadenfarbe, mit dieser :

    http://www.brillux.de/brillux.html?i...og=1&Cat=10100

    Kann ich, nachdem verspachtelt wurde und dieser modelliert und durchgetrocknet ist, direkt mit Fassadenfarbe streichen oder muss ich den Spachtel noch irgendwei vorbehandeln oder bevor gestrichen wird, noch eine zwischenbeschichtung aufbringen ?

    Oder besser keine erstgenannte Fassadenfarbe, sondern eine Top Elastik Fassadenfarbe als Endbeschichtung nehmen, wie diese:

    http://www.brillux.de/brillux.html?i...og=1&Cat=10380

    Kann ich diese Endbeschichtung auch biozid einstellen ?

    Danke im Voraus..

    Gruß
    Timo
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  2. Fassade ,mit feinen Rissen sanieren...normale Farbe oder Top Elastik Farbe

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Lies doch mal die Praxismerkblätter. Da steht doch alles drin was du willst.
    Von Reinigung und Fungizidbehandlung bis Grund- Zwischen- und Schlußbeschichtung usw. usf.
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  4. #3

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    Und ja-man kann das Material werkseitig fungizid einstellen lassen (Protect).
    Da gibts dann aber noch einen kleinen Preisaufschlag dafür.
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  5. #4

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    Mal zu Ende denken.
    Rissüberbrückend = flexibel, zumindest in kleinem Rahmen.
    Flexibel = Kunststoffanteile
    Kunststoffanteile evtl.= dampfbremsend

    Dampfbremse aussen = nix gut.

    Also vorher GENAU prüfen, WAS man sich da auf die Wand schmiert.

    Ich erinnere noch diese tollen Fassadenfarben aus den 70ern, die dann regelrechte Wassersäcke ausbildeten.

    MfG
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  6. #5
    Avatar von dquadrat
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    laut brillux ist diese top elastik einwandfrei diffusionsfähig.

    in der praxis hätt ich da auch so meine bedenken, vor allem weil die top elastik auch einen leichten glanz aufweist und sich farbspritzer von den gerüstbohlen wie eine gummihaut abziehen ließen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von dquadrat Beitrag anzeigen
    einwandfrei diffusionsfähig.
    Gips das auch als my oder sd Wert?
    Wenn nicht ist das ungefähr so viel wert wie der Begriff lecker.

    MfG

    PS - Ja gibts - im Praxismerkblatt
    sd bis 1,4 m = mittel wasserdampfdurchlässig.
    Da müsste man mal Glaser´n oder Wufi´n. Ich glaub, so wirklich lustig wär das nicht
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  8. #7
    Avatar von dquadrat
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    da müßte man wohl in der tat mal beim hersteller anfragen.
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  9. #8
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    Hallo,
    also demnach sind alle oder viele Dinge, oder Markenprodukte einfach nur Schrott ?

    Ist die Top-Elastik denn dann so aufgebaut wie eine Latexfarbe ??

    Die Frage bezog sich ja auf besser gute Fassadenfarbe, also Reinacrylat über den Riss-Stop-Spachtel oder eben die vom Hersteller gepriesene System , eben die Top Elastik Fassadenfarbe, nach dem Spachteln.....
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  10. #9

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    "Elastik"farbe

    Wie schon beschrieben sind diese Reinacrylate oder Elastikfarben für eine Fassade schlicht ungeeignet (allenfalls noch auf Beton zu gebrauchen). Durch den hohen Kunststoffanteil kann früher oder später eindringendes Wasser nicht mehr aus dem Putz raus und das führt dann zu Blasen oder Putzabplatzungen.

    Ich würde die Fassade mit einem mineralischen System (Keim oder Silin) überarbeiten, das ist auf Dauer wesentlich langlebiger.

    Die sogenannten "Markenprodukte", also die Farben der marktführenden Hersteller sind in der Tat nicht darauf abgestimmt, daß die Produkte möglich langlebig und umweltschonend sind, sondern darauf daß möglichst viel und möglichst billig produziert werden kann. Da kommt es dann eben auf andere Eigenschaften wie gute Verarbeitung und hohe Deckkraft an, denn das wirkt sich gleich auf den Verkauf aus, wenn die Farbe nach drei Jahren abblättert ist die Gewährleistung für den Verkäufer längst abgelaufen, das kratzt ihn also nicht.
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  11. #10
    Avatar von dquadrat
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    ist mir noch gar nicht aufgefallen, daß die fassaden die hier vor nunmehr 18 jahren mit den marktführern gestrichen worden sind alle keine farbe oder keinen putz mehr haben.

    bitte mal die kirche im dorf lassen
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (07.07.2008 um 18:05 Uhr) Grund: Fullqzote gelösht
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  12. #11

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    Ich weiß zwar nicht wie die Fassaden bei euch aussehen, aber ich weiß, daß bisher immer wenn es zu Schäden an gestrichenen Fassaden kam, Dispersionsfarben, Silikonharzfarben o.ä. zum Einsatz kamen. Auch die Probleme mit Algen und Pilzen an Fassaden sind mir bis jetzt lediglich bei organischen Farben aufgefallen. Wenn bei Silikatfarben Schäden auftreten, entstehen diese meistens durch falsche Verarbeitung.
    Leider lernen die meisten Maler heute nicht mehr wie man Silikatfarben oder Kalk verarbeitet, meistens wird nur hirnlos irgendein Eimer aus dem Farbenhandel geholt, Deckel auf, Walze rein und drauf die Suppe. Schön wenn man das Denken einfach von der Industrie abgenommen bekommt.
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  13. #12
    Avatar von dquadrat
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    schön wenn man soweit denken und für die jeweilige bausubstanz den wirtschaftlich am besten geeigneten anstrich wählen kann ohne mit pauschalisierungen blind um sich zu schlagen, nicht wahr?
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  14. #13

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    Sorry - aber ich muss dem Glühspiess in gewissem Maße recht geben.
    Das Thema dampfdichte Farben hatten wir Ende der 70er schn mal. Da hat die Industrie auch so tolle, hautbildende Lacke auf den Markt geworfen. Mann, was die nicht alles konnten. Nur Strom haben se nicht gemacht.
    Und nach ein paar Jahren, so max 15 - 20, hat sich das Zeug angeschaut wie Beulenpest im Endstadium.
    Wenn man/frau in die Beulen reingestochen hat, konnte man duschen - so viel Wasser war da teilweise drin.
    Natürlich nicht bei allen, aber doch viel zu vielen damit beschichteten Bauten, als das es Zufall oder falscher Verarbeitung hätte sein können.
    UNd die Industrie ist nicht lernfähig (oder verliert ihr Langzeitgedächtniss über die ausschließlice Beschäftigung jung-dynamisch-erfolgloser Manager) und kommt immer wieder mit Produkten auf den Markt, bei denen die Langzeittests vom Endverbraucher vorgenommen werden.
    Wird die Zahl der Beschwerden gar zu hoch, ersetzt man das Produkt flux durch ein "noch besseres".

    Wobei ich Keim & Co auch nicht immer für der Weisheit letzter Schluß halte
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von dquadrat
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    in gewisser weise tu ich das auch. aber in dieser undifferenzierten form wie gluehspiess ist es m.E. eben nonsens.

    vor ein paar jahren hab ich hier ein nebengebäude eines gründerzeithauses mit einem reinacrylat beschichtet. eigentlich sollte der gebäudekomplex abgerissen werden, aber da sich ein mieter gegen den abriss gewehrt hat, wurde an die straßensichtige seite des gebäudes eine wunderschöne komposition in knallbunten farben gestrichen
    der putz könnte nach zustand noch original gewesen sein oder höchstens aus tiefsten ddr-zeiten stammen.
    gesagt getan, acrylgrundierung mit billiger weißer fassadenfarbe und zwei anstriche mit besagtem reinacrylat. schön sollte es aussehen, wie lange war egal.

    das dach wurde nur notdürftig geflickt, der sockelputz war quasi nicht mehr existent. und das ding steht nach ca. 4jahren immer noch so wie ich die baustelle verlassen habe. bis auf diverse salzausblühungen die bereits kurze zeit später auftauchten. nun frage ich mich, ich war noch nie eine koriphäe in bauchemie- und physik, wie an die fassade salzausblühungen kommen wenn das reinacrylat angeblich absolut diffusionsdicht ist? und warum auch sonst weder putz noch farbe abgeblättert ist? letzteres vielleicht weil die feuchtigkeit nach innen weg kann, das gebäude wird in keinster weise luftdicht sein. ersteres ist mir aber tatsächlich ein rätsel.
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  17. #15

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    @ transalien
    Mit was ist die Fassade den bis jetzt beschichtet?
    Solange das nicht bekannt ist kann eigentlich nur gerätselt werden.
    Dem H Glühspieß kann ich zustimmen in dem Punkt mit den Schadensauffälligkeiten bei Dispersionsfarben, Algen-und Pilzbefall durfte ich aber auch schon vom Keim`schen Purkristalat abstrahlen. Da hatte sich das Zeugs angesiedelt weil das Wasser zulange auf der Fläche stehen konnte, da es sich um eine leicht schräge Wand eines 450 Jahre alten, in Teilen 900 Jahre!,Pfarrhofes handelte. Die andere Seite bekam Null Sonne und war dauerbeschattet.
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