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  1. #1

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    Perimeterdaemmung mit Dichtschlaemme ?

    Guten Tag,

    ich habe folgende Frage zu unserem Haus an dem bald der Oberputz aufgebracht werden soll (Armierung ist seit einem Jahr schon dran).

    Die Perimeterdaemmung (im Bild mit der Waffelartigen Struktur) ist auf den Keller (weisse Wanne) aufgeklebt worden. Ab der Gelaendeoberkante ist die Armierung zu sehen. Die Perimeterdaemmung geht bis knapp oberhalb der Gelaendeoberkante.
    Unsere Haeuser haben allesamt ein WDVS mit 20cm Daemmung und Armierung auf die ein Silikonharzputz aufgebracht werden soll.
    Der Putzer des Nachbarhauses (wir haben Reihenhaeuser, aber unterschiedliche Handwerker) ist jetzt der Meinung, dass die gesamte Perimeterdaemmung mit einer Dichtschlaemme versehen werden muss. Begruendung: Die Perimeterdaemmung koennte Wasser ziehen welches dann im Kellerbereich in der Daemmung aufsteigt, in den Putz gelangt und diesen dort abloest.
    Bei saemtlichen Hausern die in diesem Baugebiet erstellt wurden (von verschiedenen Architekten) ist der Sand einfach gegen die Daemmung geschuettet worden (ohne Dichtschlaemme). Die Putzer dort hatten anscheinend kein Problem damit.

    Frage: Was ist von dieser Forderung zu halten? Alles wieder aufgraben und mit Dichtschlaemme versehen?

    Vielen Dank,
    Gruss,
    Andreas
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  2. Perimeterdaemmung mit Dichtschlaemme ?

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  3. #2

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    Hallo, ich sehe auch ein Problem mit Mäusen oder anderen Nagern. Die können doch unter GOK in das Styrodur eindringen und dann die ganze Wand aushöhlen!? (Bauleienmeinung)
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  4. #3

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    Hallo Ropi,
    die als Styropor bekannte Dämmung, aus der man kleine Kugel herauslösen kann, saugt sich mit Wasser voll und darf daher im Erdreich sowie im Spritzwasserbereich (bis ca. 50cm über Geländeoberfläche) nicht eingebaut werden.
    Perimeterdämmung jedoch ist eine geschlossenporige Dämmung und braucht keine Dichtung, da keine nennenswerte Wassermengen eindringen.
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  5. #4
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    Hierzu gibt es ein Merkblatt mit " Einbindung des gedämmten Sockels in das Erdreich" darin beschrieben "Flächenbündiger Sockel" und danach " ... Anschluß an eine Perimeterdämmung"

    "Bauseits ist nach Durchtrocknung des Putzes im erdberührten Bereich ein geeigneter Feuchteschutz anzubringen..."

    Das hat nichts mit der Dämmung zu tuen und auch nicht mit der dahinter anzubringenden BauwerksABdichtung. Gründe hat der Putzer genannt... und somit Recht!

    Folgen beim fehlen sind zum Beispiel hier zu sehen http://www.bauexpertenforum.de/showp...62&postcount=1
    Geändert von Robby (15.07.2008 um 13:45 Uhr) Grund: Link angehangen
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  6. #5

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    die als Styropor bekannte Dämmung, aus der man kleine Kugel herauslösen kann, saugt sich mit Wasser voll und darf daher im Erdreich sowie im Spritzwasserbereich (bis ca. 50cm über Geländeoberfläche) nicht eingebaut werden.
    Das stimmt so nicht. Es gibt Platten aus EPS die die Zulassung als Perimeterdämmung bis 3m Tiefe haben. Die auf dem Bild sehen auch so aus.
    Die sind nicht so offenporig wie normales EPS, aber auch längst nicht so wie XPS.
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  7. #6
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    Jepp man betrachte die "Zulassung"
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  8. #7

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    Muss da nicht noch eine nopen folie vor(heisst das so?)
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    Ein Schutz des Feuchteschutzes... der kann Vielfältig aussehen
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  11. #9
    Themenstarter

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    Vielen Dank fuer die ganzen Antworten.

    Mittlerweile hat mir unser Galabauer und der Putzer des Nachbarhauses die gleiche Information gegeben. Es gibt wohl eine DIN (habe die Nummer vergessen) die besagt, dass die Armierung 40cm unter GOK gezogen werden muss. Anschliessend kommt darauf eine Bitumendickbeschichtung bis Sockelhoehe. Davor dann eine Noppenfolie. Ob das jetzt Guertel mit Hosentraeger ist, kann ich nicht beurteilen. Aber sicher ist sicher. Ich habe wenig Lust auf Putzprobleme bei Naesse.

    Vielen Dank nochmal,

    Gruss,
    Ropi
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