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Carport mit Photovoltaikdach?

Diskutiere Carport mit Photovoltaikdach? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Carport mit Photovoltaikdach?

    Guten Tag,

    wir lassen uns im Herbst einen Doppelcarport bauen. Jetzt habe ich mir überlegt, dass man ja auch Solarzellen drauf machen könnte. Zum einen könnte man Strom erzeugen, zum anderen hätte ich mein Problem los, dass ich micht nicht richtig für einen Dachbelag entscheiden kann. Acryl-"glas" finde ich häßlich. Die "Elefantenhaut" die oft angeboten wird - ebenso. Ein Gründach traue ich mir nicht, da ich kein großes gärtnerisches Geschick habe und nach ein paar Monaten eine eingetrocknete Wüste auf dem Dach befürchte.
    Hat jemand Erfahrungen mit einem Solarcarport? Im Internet habe ich schon diesbezüglich gesucht, am man ertrinkt in den Links auf "dubiose" Solarberatungs- oder Herstellerfirmen.
    Ist ein Carport vielleicht zu klein, für eine lohnenswerte Nutzung?



    Vielen Dank

    HKMAC
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  2. Carport mit Photovoltaikdach?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Warum nicht. Ein Verwandter hat seinen Wintergarten mit Scheiben eindecken lassen, in denen Solarzellen integriert sind. Gar nicht schlecht. Die Stromausbeute ist zwar vergleichsweise bescheiden (dafür gibts höhere Einspeisevergütung, da das als "Fassadenanlage" zählt), aber es sieht edel aus und dunkelt grad um das richtige Maß ab, ohne den Durchblick ganz zu verbauen.

    Der übrige Aufwand ist (wenn Du noch keine andere Solaranlage hast) aber nicht ohne!
    Also zusätzlicher Zählerplatz, Wechselrichter und das ganze Drumherum.
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  4. #3

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    @julius,
    ich spiele auch grade mit dem Gedanken, eine PV-Anlage auf mein Werkstatt-Dach zu setzen. Ich habe im Moment zwischen Werkstatt und Hauskeller (wo der Zählerkasten sitzt) nur ein Panzerrohr, in dem im Moment ein 5*2.5 Kabel durchläuft. Wieviele Adern in welcher Stärke müssten denn Platz finden, damit 'mein' Solarstrom den Weg ins Netz findet?
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von derengelfrank Beitrag anzeigen
    damit 'mein' Solarstrom den Weg ins Netz findet?
    Wechselrichter kommt in die Werkstatt?
    wie gross ist das Werkstattdach?
    bei einem normalen Garagendach schätze ich mal ca. 2KW, da reicht ein NYM 3x2,5mm² zwischen Wechselrichter und Zählerschrank (wenn der Weg nicht zu weit ist!).
    Nach oben gibt's keine Grenzen.

    Grüsse
    Jonny
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    Wechselrichter kommt in die Werkstatt?
    wie gross ist das Werkstattdach?

    Jonny
    Wechselrichter: käme drauf an, was bei mir von der Lage her günstiger ist;
    Die Werkstatt ist im Winter ungeheizt (außer ich arbeite mal drin, dann ist natürlich der Werkstattofen an) - wenn der das abkann, OK.
    Entfernung Wechselrichter <-> Zählerschrank ca. 20m.
    Werkstattdach gesamt ca. 30qm, wollte aber nur ca. die Hälfte nutzen.
    Das wären dann ca. 2KW? Gibt es da Tabellen (verfügbarer Platz, Modulgrößen, ca.-Ertrag nach Wohnort)?
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  7. #6
    Avatar von skydiver75
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    Wirtschaftlichkeit überprüfen!

    Also als erstes würde ich mir anschauen wie wirtschaftlich das ganze ist. Sprich Investitionskosten, Betriebskosten erfassen. Dann bestimmen wie hoch der Ertrag ist. Aus diesem dann die Rückflussdauer bestimmen. wichtig ist meiner Meinung nach zu schauen, wie teuer Dich die kWh erzeugten Strom kommt (cent/kWh). Diese Zahl kannst du dann der Vergütung aus dem EEG gegenüberstellen und somit Deine Entscheidung treffen. So würde ich das machen.
    Wenn Geld nicht so die Rolle spielt, kannst man sich das natürlich schenken!
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  8. #7

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    Kälte mag der WR sogar besonders gern. Im Gegenteil ist (sommerliche) Hitze das Problem!
    Daher ist ein Kellerraum meist der beste Montageort.

    Da die Spannung im DC-Bereich meist deutlich höher liegt, sind die Verluste dort kleiner. Also im Zweifel lieber ne längere DC-Leitung und dafür ne kürzere AC. Allerdings ist unterirdische Führung, noch dazu gemeinsam, aufwendig. Ggf. muß ein zusätzlicher Kurzschlußschutz her.

    Tabellen und detaillierte weitere Tipps bekommst Du z.B. dort:
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Da die Spannung im DC-Bereich meist deutlich höher liegt, sind die Verluste dort kleiner. Also im Zweifel lieber ne längere DC-Leitung und dafür ne kürzere AC.
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  10. #9

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    Nicht gewußt? Kann ich kaum glauben...

    Man geht mit der DC-Spannung möglichst hoch (durch Reihenschaltung der Module). Grenze ist die niedrigste Spannungsfestigkeit - entweder der Module oder der Wechselrichter. Oberste Grenze ist 1kV (darüber gelten schärfere Errichtungsbestimmungen).
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  11. #10

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    Gängige Werte sind so um die 700V.
    Das liegt dann doch merklich unter den 230V(400V) der AC-Seite.
    Oder...?
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  12. #11

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    Reden wir jetzt von einer Großanlage oder ein Hand voll PV-Module auf einem Carport-Dach.

    Klar kann er Module so verschalten daß er eine Stringspannung von 700Vdc erreicht, aber wie will er das alles auf das kleine Dach kriegen?

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Vorsicht:

    Wir haben hier nen gemischten Fred mit zwei Fragestellern:

    Eingangs ging es zwar um nen Carport, aber bei der Frage, auf welche ich so geantwortet habe, geht es um den anderen Fall!
    Nämlich eine Werkstatt. Und die kann schonmal ein paar hundert Quadratmeter groß sein...

    Außerdem hatte ich ziemlich allgemein geantwortet, weil auch jener weitere Fragesteller bisher keine Details verraten hat.
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  14. #13

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    uups, ich hatte nicht gesehen daß sich derengelfrank hier reingedrückt hat.
    Ja, Werkstätten können wirklich groß sein.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von derengelfrank Beitrag anzeigen
    ...Werkstattdach gesamt ca. 30qm, wollte aber nur ca. die Hälfte nutzen...
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  17. #15

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    Gruß
    Ralf
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