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KFW 40 mit Ytong möglich?

Diskutiere KFW 40 mit Ytong möglich? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    KFW 40 mit Ytong möglich?

    Hallo zusammen,

    wir planen in diesem Jahr endlich unseren Haustraum zu verwirklichen.
    Nach reiflichen Überlegungen bauen wir unser Haus mit einem Architekten selber (weil wir auch viel EL erbringen können, Elektriker, Heizungsbauer und Verputzer in der Familie).
    Unser Haus wird 150 qm groß auf Bodenplatte errichtet.

    Wir möchten KFW 60 bzw. besser KFW 40 Standard erreichen. Nun zur Frage:

    Der derzeitige Plan sieht 36,5 er Ytong Steine mit 60 mm Knauf Dämmung vor.
    Ist das eine gute Wahl ???
    Habe in einem anderen Forum gelesen das dort jemand mit 24,5 er Ytong und Dämmung KFW 40 erreicht hat, wußte nicht das dies so realistisch geht.
    Ich dachte je dicker der Stein umso besser, aber ich habe auch schon gelesen lieber einen dünneren Stein und bessere bzw dickere Dämmung ist die bessere Wahl.

    Bitte gebt uns einen Tip wie wir am besten vorgehen können bzw. welches die bessere Alternative ist.

    Gruß

    Varodin
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  2. KFW 40 mit Ytong möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Einfach einen U-Wert Rechner mit den Daten füttern. Evtl. funktioniert auch PB24cm + 12cm Dämmung.

    Dann die Kosten vergleichen.

    Ich finde PB36cm + 6cm Dämmung nicht so prickelnd. Vielleicht PB30cm (günstiger als PB36) und dafür mehr Dämmung. Der Montageaufwand ist ziemlich gleich, egal ob 6cm oder 12cm Dämmung angebracht werden müssen, und der Aufpreis 6cm Dämmung zu 12cm Dämmung macht sich nur durch den Materialpreis bemerkbar.

    Ohne jetzt gerechnet zu haben vermute ich mal, daß 24cm PB + 12cm Dämmung ausreichen sollten.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Bsp:
    U-Wert 24cm PB+12cm WDVS -> 0,16
    U-Wert 36cm PB+6cm WDVS -> 0,17

    Ich denke, das Beispiel zeigt worauf ich hinaus möchte.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Danke dür die schnelle Antwort R.B.

    30 er hat eine bessere Dämmung als 36,5 er Ytong????? Wiederspricht sich das nicht????

    Dann such ich mir jetzt mal einen U-Wert REchner im Netzt mal sehen ob ich das inbekomme.

    Da wir die Dämmung sowiso selber anbringen geht es ja nur um die Materialkosten und die können ja nicht sooo einen Unterschied machen.

    Die Materialpreise für die Steine sollten schon einiges ausmachen oder??

    Gruß

    Varodin
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  6. #5
    Themenstarter

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    PS: Was ist denn ein guter U-Wert, bzw was sollte ca das Ziel sein?
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Rechnen ...

    ... kann man eigentlich auch erst, wenn man die Lambda-Werte der beiden Baustoffe kennt .

    Immer nur diese Halbinformationen
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Varodin Beitrag anzeigen

    30 er hat eine bessere Dämmung als 36,5 er Ytong????? Wiederspricht sich das nicht????
    Nein. Immer an die Dämmung denken. Die Dämmwirkung des WDVS ist höher als die des Steins.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von JDB
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    Wenn sowieso Dämmung außen, dann den Stein auf's nötigste reduzieren (Statik, Schallschutz).
    Also hoch mit der Rohdichte des Steins und runter mit der Wanddicke.

    17,5 + 14cm Dämmung 035
    bis
    17,5 + 20cm Dämmung 035

    ist eine gute Wahl für eine KfW-40-Basis.

    Im nächsten Schritt muss dann aber erst die Technik geklärt werden!
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  10. #9
    Avatar von BauherrHilflos
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    Hallo
    Ich habe eine kleine Excel Tabelle für die Berechnung des HT Wertes (Gebäudehülle) erstellt. Dank an Bruno
    Dort könnte man die U-Werte der Aufbauten der verschiedenen Hüll-Flächen eingeben, und sehen was für ein HT Wert herauskommt.
    HT = Transmissionswärmeverlust
    Dieser Wert ist auch einer der Bedingungen von KFW. (% Unterschreitung der ENEV Min Anforderung.)
    Nur sollte das Innenvolumen des Hauses bekannt sein, sonst kann kein Wert errechnet werden.

    DIES!! ist aber nur einer der Werte, die ein KFW Bau ausmacht.

    Der Reine Energieverbrauch solltet ihr euch von einem Experten (Energieberater) ausrechnen lassen.
    Dieser könnte auch das Ergebnis der Excel Tabelle bestätigen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Super,

    ich denke dann rechnet sich das wirklich sehr bzw. macht echt Sinn anstatt der 36,5 er auf wenigstens 24,5 runterzugehen und stattdessen 12 cm Dämmung (oder besser 14) draufzumachen.

    Das mit dem Rechner ist ja klasse.

    Daten: Wohnfläche Erdgeschoss 84,04 qm
    Wohnfläche Dachgeschoß 58,72 qm
    Nutzfläche Erdgeschoß 32,65 qm
    Nutzfläche DG 7,09

    Wohnfläche gesamt 142,76
    Nutzfläche gesamt 39,74 qm

    Umbauter Raum 698,25 m3

    Haus ist 14 auf 10 Meter wobei 4 Meter die Garage ist (darüber die Dachterasse)


    Heizung soll eine Wp mit Fußbodenheizung werden. Incl WRG.

    Gruß

    Varodin
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  12. #11
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von BauherrHilflos Beitrag anzeigen
    Nur sollte das Innenvolumen des Hauses bekannt sein, sonst kann kein Wert errechnet werden.
    Danke an Volker Er hat meinen Fehler entdeckt. Es sollte natürlich heißen
    Zitat Volker: die Einzelflächen der wärmetauschenden Hülle und deren Volumen nach Außenmaßen
    statt Innenvolumen.
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  13. #12

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Antwort

    Ich habe am WE, dem Architektentag, ein Nullenergiehaus besichtigt. Auch kein Keller nur Bodenplatte.

    Die Bodenplatte war mit isoquick gedämmt. Ansonsten auch WP aber Luftheizung mit Wärmerückgewinnung. Heizkosten 300 Euro im Jahr incl WW.

    Ich bin nicht von allen Argumenten bei Isoquick überzeugt. Aber man kann später an der Bodenplatte nichts mehr ändern. Dieses Argument ist sicher richtig. Die Vorstellung, man legt die Dämmung auf einer verdichteten und abgezogenen Schotter/Sandschicht finde ich nicht in allen Fällen ideal. Es könnte ja auch mal zwischendurch regnen. Da wäre eines Sauberkeitsschicht, an der man schon einmal den Flügelglätter erproben kann, besser. Ich bin auch überzeugt, man könnte eine vergleichbare Dämmung mit XPS billiger herstellen ohne das es schlechter ist. Aber diese Fragen kann man nur mit den Bedingungen vor Ort verbindlich entscheiden und man muß den Tragwerksplaner dabei einbinden. Insbesondere bei einer Hanglage.

    Die 20cm starke, bewehrte Bodenplatte wurde dann flügelgeglättet, mit Epoxi beschichtet und fertig war der Fußboden ohne Estrich etc. (Ich vermute ja, es könnte auch eine PU-Beschichtung gewesen sein).

    Bei den Wänden hatte ich schon einmal in einem anderen Strang geschrieben, man soll das Mauerwerk so dünn wie möglich machen und den Rest mit Dämmung auffüllen. Ein cm Dämmung ist billiger als ein cm Stein und hat eine wesentlich bessere Dämmwirkung. Das haben meine Vorredner mit ähnlichen Worten ja auch schon festgestellt.

    Porenbeton als PB4 hat nach den mir vorliegenden Zahlen eine höhere Festigkeit, einen geringeren Preis und eine geringere Dämmung als PB2. Aber die aufgeklebte Dämmung gleicht die geringere Dämmwirkung vollständig aus.

    Viel Erfolg

    pauline
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  14. #13

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    Ich finde Ytong eh keinen idealen Stein für eine Aussenwand. Vor allem wenn es um Schallschutz geht, ist der Ytong total fehl am Platz.

    Und persönlich finde ich Schallschutz schon auch eine wichtige Sache.

    Ich bevorzuge entweder Ökö-Kalkstein in Verbindung mit WDVS oder gleich eine komplette Mauer mit einem guten U-Wert aus Liapor oder Poroton.

    Ich selbst habe einen 49cm LiaporStein und habe KFW40 geschafft ohne WDVS.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Hallo RedTiger,

    wir haben uns auf Ytong festgelegt. Bei uns spielt der Schallschutz eher eine untergeordnete Rolle da wir sehr ländlich bauen (nicht eng bebaut und auch keine viel befahrenen Strasse).
    Deshalb geht es eigentlich primär darum welchen Ytong-Stein und welche Dämmung aufbringen.

    Meine Bodenplatte sieht laut Angebot 15 cm C20/25 vor. Styrodor Dämmung 6 cm.
    Laut dem voriegen Beitrag ist die zu dünn??? Sollten wir 20 cm haben oder ist die so ausreichend???

    Varodin
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Varodin Beitrag anzeigen
    Meine Bodenplatte sieht laut Angebot 15 cm C20/25 vor. Styrodor Dämmung 6 cm.
    6 cm Dämmung sind ein Witz. Die erfüllen vielleicht die EnEV, aber mehr auch nicht.
    Zitat Zitat von Varodin Beitrag anzeigen
    Laut dem voriegen Beitrag ist die zu dünn??? Sollten wir 20 cm haben oder ist die so ausreichend???
    Die Dicke der Bodenplatte bestimmt der Statiker, niemand sonst. 15 cm können reichen, 20 cm zu wenig sein.
    Wenn mit >>voriegen Beitrag << der von Pauline10 gemeint ist, dann bitte beachten, dass pauline überall Fachwissen bröckchenweise aufschnappt, verwurstet und als meist ungeniessbare Soße hier wieder ausgiesst.

    Warum die Festlegung auf Porenbeton???

    MfG
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