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  1. #1

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    Rotes Gesicht Pellets : Wer kann mir Fragen beantworten?

    Hallo!
    Ich bin neu hier da ich ein bisschen gegoogelt habe.

    Ich bin auf der Suche nach Antworten was Pelletsheizungen angeht.

    Bisher hatte ich zwei Heizungsbauer im Haus.

    Der eine bietet eine Windhager Pelletsheizung an und meint das wir ca. 5,5 Tonnen Pellets im Jahr verbrauchen würden (bisheriger Ölverbrauch 3000-3500 Liter/Jahr) und keinen Pufferspeicher benötigen würden da Windhager ein patentiertes Verbrennungssystem hat und dadurch dies nicht nötig wäre und daher auch nicht soviele Pellets verbraucht werden würden.

    Kann mir das jemand bestätigen?

    Der andere HB bietet eine Ökofen (leider hab ich das Angebot noch nicht schriftlich so das ich keine Angaben zur genauen Bezeichnung machen kann) an und meint das wir natürlich einen Pufferspeicher bräuchten und unser Verbrauch bei 6 - 7 Tonnen/Jahr liegen würde. Dieser Herr meinte auch das wir eine Heizungsanlage von KW20 bräuchten aber man diese nachträglich auf 15 KW drosseln könnte. Ich frag mich da auch nur warum nicht gleich?

    Ist dies für unsere bestehende Zentralheizung das bessere System (mal von den Mehrkosten für den P-Speicher ganz abgesehen)?

    Ich weis letztendlich nicht wem ich trauen soll da natürlich jeder sein System verkaufen will.

    Eventuell kann mir jemand sagen welches System das Sinnvollere ist und ob der eine oder andere Hersteller bessere Qualität liefert.

    Ich wäre Euch wirklich extrem dankbar wenn Ihr dazu etwas antworten könntet!

    Grüße
    Rainbowcat
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  2. Pellets : Wer kann mir Fragen beantworten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    ..unterstellt dein Haus bräuchte auch mit Holzpellets zwischen 30 und 35000kwh an Heizernergie (1l Öl = 10kwh) dann läuft es eher auf die 6-7to Pellets hinaus
    Siehe hier: http://www.jenni.ch/pdf/Brennstoff_Vergleich.pdf
    -
    Im Gegensatz zu einer Ölheizung kann ein Pelletgerät modulieren, d.h. nur wenige Pellets verbrennen und weniger Heizenergie zur Verfügung stellen.
    Dadurch taktet das Gerät nicht (so häufig wie eine Ölheizung) und ist eventuell etwas günstiger...Die angegebenen 5,5 t stimmen dann vielleicht auch wenn der Verbrauch bei Öl 3000l beträgt....
    -
    Wenn deine bisherige Heizung 17kw bringt (die häufige Grösse bei Ölbrennern), dann kommt auch ein Pelletgerät mit 15kw Heizleistung aus...denn die 17kw werden nur gebraucht wenn es wirklich kalt ist...
    sollte deine Ölheizung 20kw oder mehr haben und an bitterkalten Tagen am Anschlag sein, dann reicht eine 15kw Heizung schon früher nicht mehr aus..
    (mehr kann amn von hier aus nicht sagen, man kann die Heizlast des Hauses aber bestimmen/berechnen).
    -
    Variante 2 sieht einen Pufferspeicher vor, möglicherweise gehts aber auch ohne...mal den Anbieter fragen! WEnn das Gerät nicht modulieren kann braucht es einen Puffer....
    -
    Beides sind keine no-name Anbieter..welches das bessere Gerät ist kann ich aber nicht sagen...
    gruss
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was....

    Erstmal Danke für die Antwort.

    Was bedeudet denn modulieren?
    Bin in den Fachbegriffen leider Laie und kann damit noch nicht wirklich was anfangen.

    Was meine bisherige Ölheizung von Vissmann betrifft (5 Jahre alt) kann ich leider nicht genau sagen welche Auslastung (KW) sie wirklich hat.
    Ich weis nur das die KW-Leistung zu hoch ist und wir das wohl lt. verschiedener Aussagen nie gebraucht hätten.
    Sie hat eine maximal KW von 33.

    Bisher hab ich bei der Windhager-Pelletsheizung das bessere Gefühl.

    Der HB mit der Windhagerheizung meinte das Windhager ein patentiertes System hat und zwar das nicht wie sonst üblich die Pellets von unten in den Brennteller geschoben werden sondern von oben herab fallen.
    Im Prospekt von Windhager steht folgendes:
    "Für einen besonders sparsamen Betrieb sorgt die modulierende Betriebsweise des BioWIN. Bereits ab 30% Leistung liefert er nur so viel Energie, wie auch tatsächlich für die Behaglichkeit Ihres Heimes erforderlich ist. Er produziert keine überschüssige Wärme und hilft Ihnen somit Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Der Einsatz eines Pufferspeichers ist daher nur erforderlich, wenn die Gebäudeheizlast unter 50% der Kesselnennleistung liegt."
    Der Hersteller gibt auch noch folgendes an:
    "Heizkessel mit herkömmlichem Ein- und Ausschaltbetrieb arbeiten entweder auf "voller" oder "gar keiner" Leistung um den Wärmebedarf zu decken. Häufige Start- und Stillstandphasen führen dabei zu hohen Energieverlusten. Der modulierende BioWIN liefert bereits ab 30% seiner Leistung stufenlos nur exakt die Wärmeenergie, die tatsächlich benötigt wird."

    Kurz noch was zu dem HB mit der ÖKofenheizung:
    Er meinte das wir einen Pufferspeicher auf alle Fälle bräuchten da die Heizung eine Vorlaufzeit von ca. 15 min. hätte bis sie Wärme bringt und daher geht sie nur mit Pufferspeicher.

    Kann mir jemand sagen ob das dann bei einer modulierenden Heizung wie Windhager dann nicht nötig ist?
    Wie gesagt ich kann noch nichts mit dem Begriff "modulierend" anfangen werde aber gleich mal dannach Googeln.

    Fakt ist das Ökofen beide Arten anbietet. Modulierend sowie nicht modulierend.
    Ich lass mich mal Überraschen was im Angebot vom HB drin steht.

    Bis dann..
    Grüße
    Rainbowcat
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  5. #4
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    Begriffsklärung :

    Modulierend bedeutet stufenlose Leistungsanpassung innerhalb der vom Hersteller angegebenen Leistungsgrenzen.

    Zum Thema Pfufferspeicher :

    Der Einsatz eines Pufferspeichers ist daher nur erforderlich, wenn die Gebäudeheizlast unter 50% der Kesselnennleistung liegt.
    Die Aussage sollte *sehr* ernst genommen werden !.

    Zu aller erst bedeutet der Einsatz eines Pufferspeichers *Aufwand*. Der Pott kostet, die Installation kostet und die ganze Anlage wird teurer.

    Die Versuchung ist immer sehr groß, hier nen faulen Kompromis zu gehen um die Anlage *kostengünstig* bauen zu können.
    Das unbefriedigende Laufzeitergebnis, die Verluste durch häufige Brennerstarts und die daraus resultierende Schadstoffbelastung ... alles Themen die man erst später feststellt oder die keinen *wirklich* so genau interessieren.

    Eine Holzfeuerung (dazu gehören auch die Pellets) funktioniert immer bei *Volllast* am besten. Heisst dann stimmen die Verbrennungswerte, der Anfall von Verbrennungsrückständen etc ist am geringsten. Muss die Leistung gedrosselt werden, so verschlechtert sich die Verbrennungsqualität ... regelmäßig wird ne Holzfeuerung so ab 50% der Kesselleistung in dem Punkt *mies* ... heisst sie tendiert zur Dreckschleuder (mal mehr mal weniger).

    Der Pufferspeicher sorgt dafür dass der Pelletskessel über nen relativ langen Zeitraum mit hoher Last brennen kann, die Anzahl der Brennerstarts wird drastisch gesenkt (Brennerstart = unsaubere Verbrennung) und der Kessel bleibt wesentlich länger *sauber* ... nen Pelletskessel zu reinigen ist nicht unbedingt ne Gnade und ich schlag mich um das Geschäft ganz sicher nicht .

    Von da her von meiner Seite *IMMER* ein Votum *pro Pufferspeicher* bei Holzfeuerung jeder Couleur.

    Zur Größe ... der Verbrauch ist ein Indikator ... die Gebäudegröße und eventuelle Besonderheiten ein weiterer (über den du nix gesagt hast).

    3000 bis 3500 l Ölverbrauch deuten so auf ne notwendige Heizleistung von um die 10 kW hin, heisst der 33 kW Ölkumpel ist - warum auch immer - ziemlich fett dimensioniert worden und läuft mit Sicherheit mit nem äusserst bescheidenen Jahresnutzungsgrad.

    Selbst mit dem 15 kW Holzkessel liegst schon ziemlich nahe an den 50% Heizlast ab dem auch Hersteller 1 nen Pufferspeicher empfiehlt (merkste was ? Mit deinem *gedrosselten* 20 kW Kessel biste bei 10 kW tatsächlich notwendiger Heizleistung schom beim Pufferspeicher - tja, noch Fragen ?).

    Nachträgliche Drosselung ist was fürs verlängerte Rückrad ... *passend* dimensionieren das Kriterium und nix anderes.

    Der Pufferspeicher hat noch nen weiteren Vorteil ... man kann den z.B. schon in der Absenkphase *volladen* so dass z.B. der morgentliche Aufheizvorgang lockerst über die Bühne geht ...

    Und 15 Min. *Vorhaltezeit ist überhaupt kein Argument ... denn das kann man - sofern sich überhaupt die Notwendigkeit ergibt - mit der Zeitprogrammierung der Anlage ausgleichen ...

    Nehm den kleineren Pelletskessel und nen Pfferspeicher dazu, sofern es nicht ganz gewichtige Gründe gibt die gegen den Puffer sprechen wie extreme Einbringungs- oder Platzprobleme

    Tendenziell würd ich mal vermuten das der vorhandene 33 kW Ölkumpel gut 20% des Verbrauchs unnötiger Weise durch den Kamin bläst ... und 2500 bis 2800 l/a die Messlatte sind ... und dafür dürften dann die 5,5 t Pellets vermutlich auch ausreichend sein.

    gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Erzähle uns doch noch ein wenig über Dein Haus bzw. die vorhandene Heizung.
    (Bsp: Wohnfläche, Dämmung, Radiatoren oder FBH usw.).
    Eine Holzheizung war, ist, und bleibt eben eine Holzheizung, und Modulation bei einer Holzheizung ist und bleibt ein Kompromiss.

    Über Pufferspeicher hat der Achim schon alles geschrieben. Jetzt tasten wir uns mit Deiner Hilfe an die Details ran (Bsp: Temperaturen).

    Zu den beiden Herstellern kann man nicht viel sagen. Beide können Pelletkessel bauen, wobei der Ökofen etwas einfacher und preisgünstiger sein sollte.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Meine Antworten :-)

    Hallo und wirklich erstmal supervielen Dank für die genauen Erklärungen.

    So nun versuche ich hier mal etwas über mein Haus und die aktuelle Ölheizung zu schreiben.

    Das Haus hat 252 qm und ist sehr sehr alt.
    1921 wurde der Grundstock gelegt und 1968 erweitert und aufgestockt.
    Der Keller hat zur hälfte ein Kappengewölbe was von oben mit Sand und so komischen weissen Flocken gedämmt ist.

    1999 wurde das Haus entkernt. Wir haben neue Fenster, neue Wasser- und Stromleitungen und neuen Innenputz angebracht.
    Zudem wurde das Dach ausgebaut und mit Isofloc gedämmt. Natürlich wurde das Dach auch neu eingedeckt und eine neue Haustüre eingebaut.
    Isolfloc L geliefert Fläche: 119,3 m2 Dämmdicke 16 cm.

    Die Fenster haben lt. Rechnung folgende Angaben:
    Kunststofffenster Salamander nach RAL-RG 716/1 Teil 1 und 7 - Stahlverstärkt, Mehrkammersystem, Verglasung mit Markenisolierglas K-Wert 1,1 - Einbruchhemmung etc.

    Zu den Temeraturen:
    Zunächst mal dachte ich mir schon das die Heizung zuviel Öl verbraucht weil sie für das Haus zu groß ist.

    Ich habe die Heizung mit Innen- und Aussentemeraturfühler in Betrieb.
    Der Innenfühler ist bei 20 Grad max. eingestellt und zudem reduziere ich aber auch noch je nach Bedarf die einzelnen Heizkörper.

    Laufen tut die Heizung wie folgt:
    2x am Tag (1x Früh + 1 x Abends) wird das (200 Liter) Brauchwasser aufgeheizt.
    Die Heizung läuft:
    Montag bis Freitag von 8:30 - 21:00 Uhr
    Samstags von 8:00 - 22:30 Uhr
    Sonntags von 9:00 - 21:00 Uhr

    Nachtabsenkung ist auf 10 Grad eingestellt.


    Was gibts sonst noch?
    Gedämmt ist das Haus weiter nicht und ist finanziell mom. auch nicht stemmbar (ich bin froh wenn mir die Bank das Geld für die Pelletsheizung gibt).
    Geplant ist wenn ich ein paar Jahre Geld gespart habe Solar für das Warmwasser einzubauen (kann aber noch so 4-5 Jahre dauern).

    Ach ja Lagerraum ist ausreichend vorhanden da wir Vollunterkellert sind.
    Bisher ist ein 10000 Litertank eingebaut und der kommt dann raus und da dann der Lagerraum rein.
    Einen aktuellen Lieferpreis für 7 Tonne Pellets hab ich auch schon:
    145.- EUR /je Tonne + 7 % Mwst + 30 EUR abladekosten.
    Ich denke das ist ganz ok oder?

    So und nun warte ich wieder auf Einträge...
    Schönen Tag bis dahin...
    Grüezi
    Rainbowcat
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  8. #7

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    Jetzt ne Pelletheizung einzubauen ist ME Unfug, falls die Ölheizung nicht schon sowieso völlig hinüber ist, aber davon schreibst Du nix.

    Stattdessen erstmal NUR dämmen und die vorhandene Heizanlage optimieren.

    Überschlägig würdest Du mit Pellets vielleicht 2000 EUR jährlich an Brennstoffkosten sparen. Stelle dem die erheblichen Kosten für den Anlagenwechsel (samt Verzinsung!) gegenüber. Dann sieht man, daß da die nächsten 10 Jahre aufwärts aber rein gar nichts gespart wird. Im Gegenteil - erstmal Mehrkosten...


    Für weitere Überlegungen fehlen noch viele Angaben zum Haus:
    v.a.
    -Alter und Leistung der Ölheizung
    -Material und Dicke der Außenwände

    Daß Du die Ergänzung einer Pelletanlage mit Solar ersthaft in Erwägung ziehst (was fast NIE sinnvoll ist, da hochgradig unwirtschaftlich), läßt vermuten, daß Du zuviele Hochglanzprospekte und reißerische Fernsehberichte konsumiert hast. Stattdessen ist zuwenig Fachkunde im Spiel!
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Julius

    Wie schon geschrieben ist Dämmung trotzdem finanziell nicht machbar.

    Die Ölheizung ist relativ neu.
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    Vissmann Vitotronic 200

    Das Mauerwerk ist Ziegelstein und ca. 35 cm dick.

    Ich muss sagen das mir von den HB`s von Solar für WW abgeraten wurde da dies zu teuer wäre und nur gemacht werden sollte wenn man das Geld rumliegen hat was wie ich ja schon schrieb derzeit nicht ist.

    Fakt ist das ich in Zukunft keine noch weiter steingende Ölpreise wirtschaftlich verkraften kann.

    Mir ist auch klar das Pellets wohl kaum günstiger werden, aber es ist für die nächsten Jahre zumindest absehbar (zumal man auch 5 Jahresverträge für die Lieferung abschliessen kann).
    Das ich wahrscheinlich in 15 Jahren wieder da stehe wo ich jetzt bin ist mir auch klar aber so kann ich noch evtl. 15 Jahre mein Haus behalten ohne es verkaufen zu müssen oder wie auch immer.

    Was es dann evtl. gibt was Heizungen angeht wird sich zeigen...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von rainbowcat Beitrag anzeigen
    .....
    Zunächst mal dachte ich mir schon das die Heizung zuviel Öl verbraucht weil sie für das Haus zu groß ist....
    Und wie hoch ist Dein Ölverbrauch?

    Da die Kiste erst 5 Jahre als ist, kann man evtl. an dieser Stelle anfangen zu optimieren (Bsp: Heizkurve optimieren etc.). Das wird bei der hohen Kesselleistung nicht ganz einfach, da dieser unter Umständen die Wärme nicht mehr wegkriegt und dann geht der Zirkus erst richtig los.

    Da die "neue" Heizung im Moment finanziert werden müste, sollte man überlegen, ob man nicht doch besser noch 1-2-3 Jahre den höheren Ölpreis schluckt und zwischenzeitlich Kapital für eine neue Heizung anspart. Taschenrechner oder Papier und Bleistift, und schon weiß man Genaueres.

    Überlege mal, wie hoch die Kosten für die Ölheizung vor 5 Jahren waren, und welchen Betrag Du pro Jahr abschreiben müsstest wenn diese heute schon ersetzt wird.

    Zum Thema Solar wurde hier schon viel geschrieben. Es ist nicht so einfach eine Solarlösung zu amortisieren. Trotzdem gibt es Anwendungsfälle, wo man eine Heizung sinnvoll durch Solar unterstützen kann. Ob das bei Dir der Fall ist, kann ich noch nicht sagen.
    Wie hoch ist Euer WW-Bedarf? (oder zumindest Anzahl der Personen)

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Ach ja, was mir gerade noch einfällt...die Vitotronic ist ja die Regelung. An was für einem KESSEL hängt die Steuerung?

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hab mal die ganzen UL durchgeguckt und finde die die Bezeichnung "Vitoflame 200" an "Vitola 200" angebaut.

    Ich hoffe das dies die richtige Bezeichnung ist.

    Die Heizkurve liegt bei 1-4 (ist hoffentlich richtig).

    Mitte Juli bekommen wir einen größeren Betrag (in etwa die Hälfte der Investitionskosten) und können daher schon heute sparen.

    Was mit der Ö-H passieren soll weis ich noch nicht. Evtl. lass ich sie stehen oder evtl. mit viel viel viel Glück für wenig Geld verkaufen.
    Vorrausgesetzt in der heutigen Zeit würde sich ein Käufer finden :-(

    Die Heizung war ein Modell aus einem Messeverkauf und hat "nur" mit allem Einbau etc. nichtmal 8000.- Eur gekostet.

    Den Warmwasserbedarf kann ich nur schätzen bzw. auf Personen angeben.
    Wir sind 3 Erwachsene. Lt. HB´s liegt der geschätzte Pelletsverbrauch für WW bei ca. 1 Tonne.
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  13. #12

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    Bitte bitte bitte bitte bitte liefere uns noch Deinen Ölverbrauch
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  14. #13
    Themenstarter

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    Da steht noch was von VEK/VEM I beim Kessel dran.

    Verbrauch ist zwischen 3000 - 3500 Litern bei 252 qm
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    VEK I-1, das war glaube ich die Ausführung des Brenners.
    Es wäre also die "kleine" Version die so ab 15kW bis 33kW einstellbar ist.

    Jetzt müßte man noch wissen, was für ein Kessel genau bei Dir im Keller steht. Den Vitola 200 gab´s in verschiedenen Leistungsklassen. Wenn ich mich richtig erinnere, dann waren auch die Abmessungen der Brennkammer unterschiedlich.

    Ich bin mir also nicht sicher, ob bei Dir wirklich ein 33kW Kessel werkelt.

    Wurde Dein Schornstein saniert?
    Kennst Du zufällig die Düsengröße die in Deinem Brenner verbaut ist?

    Selbst die kleinste Ausführung des Vitola mit der kleinsten Leistung des Vitoflame sollte für Dein Haus ausreichend sein. Dann hätte man auch längere Laufzeiten, bessere Verbrennung, höheren Wirkungsgrad und somit einen wirtschaftlicheren Betrieb.
    Ob das so bei Dir funktioniert müßte man vor Ort prüfen (Messprotokoll vom Schorni wäre auch hilfreich).

    Ich würde mal folgendes überlegen.

    1. Leistung runter (Randparameter wie Schornstein, Kesselgröße usw. beachten)
    2. Untersuchen, wo noch Verluste stecken. Diese Probleme abstellen.
    3. Regelungseinstellungen optimieren (Heizkurve, Heizzeiten)

    Wenn dann die vorhandene Heizung optimal läuft, hast Du den Rücken wieder frei für die neue Planung.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    barbara
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    Zitat Zitat von rainbowcat Beitrag anzeigen
    Hallo!
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    Ist dies für unsere bestehende Zentralheizung das bessere System (mal von den Mehrkosten für den P-Speicher ganz abgesehen)?

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    Grüße
    Rainbowcat
    Hallo, habe sehr gute Erfahrungen mit einem Pelletspeicher von Fa. xxx gemacht. Viellleicht hilft folgender Link weiter:

    xxxxxxxxxxxxxxx

    Hier steht einiges zu dem Thema.
    Geändert von Manfred Abt (03.09.2008 um 14:51 Uhr) Grund: Barbara hat sich geoutet, es geht ihr nur um Werbung!
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