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Thema: welcher Antennemast ?

  1. #1
    Avatar von OliS
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    welcher Antennemast ?

    Hallo!

    mein Urlaub naht und ich will endlich meine Antenne aufs Dach setzen.

    Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher ob meine Masten richtig dimensioniert sind ->

    Mast 1 ->
    Einspannlänge ca 2m
    Gesamtlänge ca 3,5m
    Antenne -> 3m Fieberglasrute + kleine Richantenne

    Mast 2 ->
    Einspannlänge ca 1,7m
    Gesamtlänge ca 3m
    Antenne -> 5x Fieberglasrute

    Mast 3 ->
    Einspannlänge ca 1,7m
    Gesamtlänge ca 3m
    Antenne -> 6x Fieberglasrute + Wetterstation an Ausleger

    die aktuell günstigste Variante wären V2A Rohre aus einer Schlosserei mit ca 50mm Durchmesser und 2mm Wandstärke.

    Die Antenne überstehen normal Kyrill, Lothar und Emma ohne zu zucken nur leider kenne ich genug denen der Mast dabei verbogen wurde. Reicht der mast für meine Zwecke? Einspannlänge iO?
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  2. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Ich bin ja kein Metaller, aber man spricht in Elektrikerkreisen davon das Antennenmasten andere Eigenschaften haben wie Wasserrohre.
    Soweit ich weiss sind Antennenmasten 'biegsamer'.
    Vielleicht erstmal bei den einschlägigen Herstellern nachforschen, da gibts dann auch befestigungsmaterial und Eindeckungen dazu.
    Einspannung könnte deutlich geringer ausfallen --> kürzere masten?

    Kondensatproblematik im gedämmten Spitzboden im Auge??? Oder stehen die Masten nicht in die thermische Hülle?


    Grüsse
    Jonny
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  3. #3
    Themenstarter
    Avatar von OliS
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    hmm.. der Schlosser macht aus den Rohren Geländer, Vordächer und sonstigen Blödsinn also definitiv kein Wasserrohr

    das gnaze Zeug steht auf der Garage wo blos ein Spitzdach aufgesetzt ist. Einspannlänge = Länge vom Boden bis zum Giebel bzw. nächsten stabilen Balken.

    Ich hätte genug Händler für sowas, leider alle mit unverschämten Versandkosten für die Masten ( Kleinteile bekommst aber fast geschenkt...)
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  4. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von OliS Beitrag anzeigen
    leider alle mit unverschämten Versandkosten für die Masten
    Beim Elektriker oder Antennenbauer um die Ecke schon mal nachgefragt?

    Zu den Rohren:
    Ich weiss ja nicht was für ein zulässiges Biegemoment ein Edelstahlrohr hat?
    Bei fertigen Masten hab ich halt Werte mit denen ich rechnen kann und wenn's trotzdem bricht kann ich den Hersteller 'anp....n'.

    Grüsse
    Jonny
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  5. #5
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Wie schwer/groß sind Deine Antennen? (max. Windlast bekannt?)

    Gruß
    Ralf
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  6. #6
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Fiberglasstangerl!

    Viel Windlast ist da nicht, da hat der Mast selber wahrscheinlich mehr.
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  7. #7
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Aber da war doch noch von einer Richtantenne die Rede...

    Fiberglasstangerl? Spider-Quad?

    Wenn er aber schon die Häfte des Rohrs einspannt, dann kann er am Ende auch noch einen Zeppelin festbinden, ohne daß sich das Rohr biegt.
    Ach ja, biegen, ....Stahl hat den Vorteil, daß der Mast im Extremfall abknickt und nicht abbricht.
    Aber so weit soll es sicherlich nicht kommen.

    Wo sind denn die vielen Statiker hier im Forum? Die müßten das doch im Schlaf aus dem Ärmel schütteln. Ich hab´ seit 20 Jahren keine Antennenrohre mehr berechnet.

    Gruß
    Ralf
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  8. #8
    Themenstarter
    Avatar von OliS
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    Leider sind weder auf der Herstellerseite noch im Handbuch irgendwelche Daten hinterlegt. Anfragen sind abgeschickt aber heute wird da wohl nichts mehr kommen.

    Die Händler hier in der Gegend haben meist nur die 2m Steckmasten verfügbar bzw. nur mit kleinerem Durchmesser ( max 42mm). Dazu noch Preise die sogar den Versand meines sonstigens Ausrüsters günstig erscheinen lassen.
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  9. #9
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von Jonny Beitrag anzeigen
    Ich weiss ja nicht was für ein zulässiges Biegemoment ein Edelstahlrohr hat?
    Ich würde sagen, wenn er mit 700N/m für das besagte Rohr rechnet, sollte er auf der sicheren Seite sein.
    Wenn er dann noch für die Antennen mit 1100N/qm Staudruck rechnet, hat er genügend Reserve. Abschließend die Windangriffsfläche der Antenne, alles in den Taschenrechner eingetippt, und schon wissen wir, ob die Antenne den nächsten Orkan überlebt.

    Also ich hätte nach den bisherigen Infos noch keine Bauchschmerzen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von OliS Beitrag anzeigen
    Leider sind weder auf der Herstellerseite noch im Handbuch irgendwelche Daten hinterlegt.
    Auf die Schnelle: Kathrein
    Die anderen üblichen Verdächtigen darfste selber durchsuchen.


    Grüsse
    Jonny
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  11. #11
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Aber da war doch noch von einer Richtantenne die Rede...

    Fiberglasstangerl? Spider-Quad?

    hmm. HB9CV für 70cm (wenns reicht ansonsten eine Yagi mit 5 bis 7 Elementen...)

    Sodele. 3 von 3 Herstellen kommen aus USA. 2 mal habe ich eine Empfangsbestätigung erhalten.
    warten wir es ab sind ja noch gut 3 Wochen Zeit...
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  12. #12
    Bauexpertenforum Avatar von R.B.
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    Zitat Zitat von OliS Beitrag anzeigen
    hmm. HB9CV für 70cm (wenns reicht ansonsten eine Yagi mit 5 bis 7 Elementen...)
    wenn, dann aber mit Rotor...oder?
    Die Yagi auch für 70? Dann wohl als Vormastmontage.
    Da braucht´s keine Berechnung, der Mast selbst hat schon mehr Windlast als die Antennen.

    Gruß
    Ralf
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