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  1. #1

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    Kellerabdichtung zum x-ten mal

    hallo ihr fachleute,
    ich brauche heute mal euren rat.
    ich habe ein ca. 100 jahre altes haus. kellerwände 40 cm ziegel, rest fachwerk ausgemauert mit bims und allem was so zu kriegen war.
    der keller ist zur einen seite hin ebenerdig, das gelände steigt dann aber so an, das er im hinteren bereich ca. 220 cm im boden steht. raumhöhe 300cm.
    nun habe ich begonnen in dem teil derebenerdig ist die bisherige inneneinrichtung wie holzböden, trennwände usw. zu entfernen, weil wir dort renovieren wollen und den laden meiner frau eröffnen wollen.
    ich habe die böden rausgerissen ( teilweise dielenboden auf lagerhölzern, teilweise fliesen auf einer ca. 3 cm dicjken schicht mörtel direkt im erdboden).
    dabei ist mir aufgefallen, das der innenputz teilweise feucht ist und auch im bodenbereich feuchtigkeit zu sehen ist. heute habe ich angefangen den innenputz bis auf die ziegel runterzustemmen.
    im boden bereich hat mir mein instalateur, der eine fußbodenheizung einbauen soll, empfohlen eine durchgehende betonplatte zu gießen und darauf dann eine wanne mit schweißbahnen zu machen. die schweißbahnen sollen dann ca. 30 cm an den wänden hochgezogen werden. darauf kommt dann die isolierung und der restliche aufbau.
    mein problem und meine frage an euch ist aber was ich mit den wänden mache....
    eine horizontalsperre gibt es nicht.
    von außen ausgraben werde ich machen, aber erst später. problematik beim ausschachten ist ein brunnen, der direkt an einer außenwand ca. 7m tief in den boden geht und ein vorbau.
    ich habe jetzt von einer dichtschlämme gehört und gelesen, die von innen aufgebracht wird und 100 %ig dicht sein soll. dieses produkt heist maxseal und soll unter anderem auch zum abdichten in tunneln eingesetzt werden. kennt das einer von euch??? hat jemand erfahrungen damit gemacht?
    außerdem bietet dieser händler auch ein verkieselungsmittel mit wasserglas an. das zeug heißt tilan f1....da di gleiche frage : kennt das einer? gibts erfahrungen.
    nächste frage wäre dann der aufbau der innenwände nach der abdichtung....ich habe darüber nachgedacht fermacell platten zu nehmen. nur klebe ich die oder muß ich die auf in ständerwerk montieren oder reicht eine lattung direkt auf der wand.....oder ist das alles mist???
    ich glaub das reicht erstmal an fragen....
    ich würde mich freuen wenigstens ein paar der fragen beantwortet zu bekommen.
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  2. Kellerabdichtung zum x-ten mal

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Gipskarton o.ä. davor würde ja nur verdecken.. wenig zielführend.

    Innenabdichtungen funktionieren wenn die Feuchtelast eine benötigt. Die Horizontalsperre müßte dann entsprechend der Geländehöhe angepasst werden.

    Zu prüfen wäre auch ob und inwiefern das Mauerwerk dies zulässt.

    Ist gemessen worden? Bauwerksanalyse?
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  4. #3
    Themenstarter

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    nein, es ist nichts gemessen worden. einziger anhaltspunkt ist, wenn ich die hand auf das mauerwerk lege, fühlt man die feuchtigkeit. man sieht es auch, wenn der putz runter ist, das die feuchtigkeit ungefähr bis geländeoberkante geht. ich gehe davon aus, das da nichts isoliert ist von außen.

    Zu prüfen wäre auch ob und inwiefern das Mauerwerk dies zulässt.

    wie gesagt, gemauertes ziegelmauerwerk, innen habe ich den putz komplett entfernt.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Es gibt Ziegel welche so gering saugend sind das eine flüssige Horizontalsperre gar nicht funktioniert!

    Eine Sanierung ohne Untersuchung halte ich für mehr als fragwürdig!
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  6. #5
    Themenstarter

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    ich hab das so verstanden, das die verkieselung in den fugen wirkt. also 30 mm löcher im winkel von ca 30 grad bohren....7 stück auf den meter.....dann trichter rein und zwei bis dreimal auffüllen......bohrtiefe ca. wanddicke minus 5 cm....so hat mir der händler das erklärt......
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  7. #6
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    Und eine schräg gestellte Bohrung wird natürlich nicht sämtliche Fugen füllen sondern soll eine durchgängige Kapillarfüllung bewirken! Wie gesagt es gibt Mauerwerke die lassen keine kapillare Füllung (oder nicht ausreichend) zu
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  8. #7
    Themenstarter

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    an wen wende ich mich denn wegen so einer beratung und was kostet sowas???
    ich will das jetzt auch vernünftig machen, muß allerdings auch sagen, das ich nicht so große finanzielle mittel zur verfügung habe um alles machen zu lassen und daher sehr viel oder sogar fast alles selber machen muß.
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  9. #8
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    Das Material ist teuer, wenn es nicht klappt ist es weggeworfen.

    Eine Bauwerksanalyse per Bohrkerne liegt so um die 300 - 400 €.

    Eine Untersuchung durch einen neutralen Fachmann ungefähr auf gleicher Höhe...

    ... Kostenschätzung
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  10. #9
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    und wer macht sowas?
    ich habe gesehen das du aus düsseldorf kommst....ich komme aus remscheid.....kannst du mir da jemanden empfehlen?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
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    Mal bei der Handwerkskammer gucken. Ein SV Kollege für das Maurer- Betonbauerhandwerk sollte dies können.
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  13. #11

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    Fachleute für Bauzustandsanalysen findet man auch bei Deutschen Holz- und Bautenschutzverband unter Sachverständige, die verfügen über das nötige Fachwissen hinsichtlich der Sanierung von Altbauten. www.DHBV.de
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