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  1. #1

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    Hilfe! schlechter Baugrund!

    Hilfe, gaaanz dringend !!!

    Raum Hamburg. Als alleinerziehende mit einem kleinen Kind habe ich es geschafft!
    Alle Verträge zum Bau einer DHH sind unterschrieben und zur Absicherung wurde dann noch ein Bodengutachten erstellt. Und PENG: so negativ wie es nur gehen kann!!
    Nun benötige ich ganz dringend Eure Hilfe !!
    Zu meinem Grundstück:
    Es fällt leicht ab. Höhenunterschied 0,70m .
    Die angrenzenden Grundstücke sind bebaut (1 gepfählt und das 2. ist 3,50m tief ausgekoffert). Diese Informationen habe ich natürlich erst nach Erhalt des Bodengutachtens bekommen. Grundwasser ab einer Tiefe von 0,5m.
    Die unterhalb des Kleis erkundeten fluviatilen Sande sind wasserführend.
    Humose Auffüllung: Mutterboden (wird komplett abgetragen)Sand: humos, Schluff: sandig, schwach humos. Bodenklasse: 4,4, Konsistenz: steif.
    Auffüllung: Sand: kiesig, schluffig bis stark schluffig, Grobsand, Bodengruppe: SU, SE; Bodenklasse: 4,3. Auelehm: Schluff: sandig und stark sandig, überwiegend schwach humos bis humos. Bodenklasse: 4, Bodengruppe UL, OU; Konsistenz: steif. Klei: Schluff, tonig, schwach humos. Bodenklasse: 4, Bodengruppe OU; Konsistenz: wach. Niedertorfmoor: Torf, zum Teil schluffig, tonig. Bodenklasse: 2, Bodengruppe HN, HZ; Fluviatiler Sand: Mittelsand: grobsandig bis stark grobsandig, schwach feinsandig. Mittel- bis Grobsand: schwach feinsandig.
    Folgerungen für die Gründungen: tief auf Pfählen
    Es müssen mindestens 11 Pfähle gesetzt. Nach bisherigen Auskünften sollen diese Arbeiten ab 15.000 € - 30.000 € kosten.
    Das bricht mir das Genick!! Wer kann mir helfen und diese Pfahlgründungen günstiger setzen??
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  2. Hilfe! schlechter Baugrund!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    als grundstückseigentümerin, tragen sie das baugrundrisiko.
    günstiger gehts, vor allem in einem forum nicht.
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  4. #3
    gast3
    Gast
    so hart wie Baumal möchte ich erst einmal nicht sein, aber die Infos sind natürlich nicht ausreichend. Ob es eine günstigere Gründung gibt, setzt eine Auswertung des Gutachtens voraus.

    Vorschlag: setzt dich mit mir in Verbindung (ohne dir Hoffnungen machen zu wollen, "drüber schaun kann ich ja mal")
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Nee, zuerst mal die Planung. Was wird denn wie gebaut?

    Ist es noch gar nicht so weit?

    Den Tragwerksplaner mal das ganze in die Hand nehmen lassen. Der soll sich mit dem Gutachter zusammenraufen und ne passende Lösung finden.
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von deichdeern Beitrag anzeigen
    Alle Verträge zum Bau einer DHH sind unterschrieben und zur Absicherung wurde dann noch ein Bodengutachten erstellt.
    von wem kam das grundstück ?von der baufirma?

    warum bodengutachten erst nach der unterschrift?

    j.p.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    vorgehen wie von pemu beschrieben - aber ohne zu grosse hoffnung,
    da interessenkonflikte vorprogrammiert sind.
    für 1 dhh 20tsd euro für pfahlgründung is "drin" (3,5m auskofferung
    zugrundegelegt) .. kommt natürlich drauf an, wo in wirklichkeit brauchbar
    tragfähiger bodenhorizont ist, bzw. wie lang pfähle
    werden müssen.
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  8. #7

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    Baugrundler gibt´s ja schon

    der soll sich doch nochmal ein paar Gedanken machen. Rüttelstopfsäulen wären evtl. auch eine Alternative bei nur 3,5 m bis zum tragfähigen Baugrund.
    Das mit dem Grundstückseigentum ist nach dem Eingangspostinng ja nicht so klar, evtl. gibt es ja auch noch eine Rücktrittsmöglichkeit?
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  9. #8

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    Wenn Ihnen 15.000 - 30.000 € dasGenick brechen, dann seien Sie froh, dass das geschieht, bevor angefangen wurde zu bauen.
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  10. #9

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    Sorry, aber was sagt denn die andere DHH?
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Nee, zuerst mal die Planung. Was wird denn wie gebaut?

    Ist es noch gar nicht so weit?

    Den Tragwerksplaner mal das ganze in die Hand nehmen lassen. Der soll sich mit dem Gutachter zusammenraufen und ne passende Lösung finden.
    Hallo und Danke erst einmal an alle, die sich die Mühe gegeben haben zu antworten.
    Ich will versuchen, die hier aufgeführten Anmerkungen entsprechend zu beantworten. Der Bauträger will mittlerweile horente Summen für die ganze statische Planung haben. Nach heutiger Auskunft über 40.000 €!!
    Meine DHH-Partner sind auch überhaupt nicht begeistert von dieser Entwicklung. Es soll ein Niedrigenergie -Haus mit Porenbetonstein gebaut werden. Natürlich will ich versuchen, bevor ich von dem ganzen Kauf zurücktrete, meinen Traum zu verwirklichen. (entschuldige, aber solche Antworten sind in einem Hilfe-Forum nicht ganz glücklich).
    An Katmat: was sind Rüttelstopfsäulen? Hat mir noch kein einziger Pfahlgründer erklärt.
    warum bodengutachten erst nach der unterschrift? Weil uns die ganze Zeit vergewissert wurde, dass der Boden in Ordnung ist!!!
    An thor65: wie kann ich mich mit dir in Verbindung setzen?
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von deichdeern Beitrag anzeigen
    .. Der Bauträger will mittlerweile horente Summen für die ganze statische Planung haben. Nach heutiger Auskunft über 40.000 €!! ..
    davon wird irgendwann weggerudert, zum ausgleich wird was anderes teurer ..
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  13. #12
    MoRüBe
    Gast

    Moment mal....

    ... wie ist denn nu die rechtliche Situation??? wie bereits gefragt. Denn Bauträger = Grundstück mit Haus = nicht mehr Ihr Problem. Oder isses doch "nur" nen GU/GÜ
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  14. #13

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    ... ein gut gemeinter rat:

    versuchen sie mit hilfe eines baurechtsanwalt aus der
    geschichte wieder raus zukommen, bevor der traum
    zum alptraum mutiert.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Shai Hulud
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    Hallo deichdeern,

    bitte erstmal erklären, wem zur Zeit das Grundstück gehört. Ist es tatsächlich schon eures und von wem habt Ihr es gekauft? Welche nachweisbaren Zusicherungen wurden vom Verkäufer über die Bebaubarkeit gemacht?
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  17. #15

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    Rüttelstopfverdichtung

    ist ein Verfahren, bei dem Kiesbohrpfähle zur Baugrundverbesserung eingebaut werden. Dabei wird ein Hohlrohr mittels Vibration in den Baugrund eingeführt, und beim Herausziehen Grobschotter durch dass unten offene "Stopfrohr" in die Bohrung eingefüllt. Durch Absenken und Herausziehen des Hohlrohres im Dreivierteltakt wird die Bohrung mit Schotter "gestopft". Es werden Tragfähigkeiten von 250kn/qm erreicht.
    Brechnung siehe Bau.de
    Gruss Christian
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