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  1. #1

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    Grundstück, Abstände zum Nachbarn, etc.

    Hallo zusammen,

    wir (meine Freundin und ich) hatten am letzten Wochenende ein zunächst belangloses Gespräch mit ihre Eltern, das mich aber irgendwann dann doch zum nachdenken gebracht hat. Zunächst mal: ich habe mich noch nicht großartig informiert, aber würde gerne mal wissen, ob die Idee an sich überhaupt eine kleine Chance hat durchzugehen:

    Ihre Eltern besitzen ein Grundstück mit ca. 750 qm. Auf der Seite auf der das Haus der Eltern steht ist es deutlich breiter als am anderen Ende (aktuell Garten). Die schmale Seite hat eine Breite von ca. 11m wird anschließend aber immer breiter (Grundstück hat also Trapezform). An beiden dieser Seiten geht eine Straße vorbei. Die Nachbarbebauung auf den beiden langen Seiten des Grundstücks ist unterschiedlich. Auf der einen Seite kommt ein Grundstück mit ebenfalls Wohnbebauung (war früher ein Grundstück, wurde geteilt und es stehen nun auch 2 Häuser drauf) und auf der anderen Seite kommt ein kleiner Parkplatz bzw. Spielplatz. Die Eltern hatten nun die Idee, dass wir irgendwann einmal im Garten bauen könnten (wie eben teilweise auf den Nachbargrundstücken bereits erfolgt). So weit so gut, aber für mich stellen sich da jetzt schon einige Fragen, ob man das überhaupt weiterverfolgen soll (u.a. neben dem Aspekt, ob man direkt neben den Schwieger-/Eltern leben will):

    - ein Haus muss ja bestimmte Abstände zu Nachbargrundstücken, Straßen, etc. einhalten. Die Laienmeinung war, dass es jeweils 3m sein müssen. Also zunächst ein Abstand von 3m zu Straße, d.h. das Grundstück wäre dann schon mal breiter als 11m. Sind diese 3m Abstand überhaupt richtig?
    - Grenzbebauung: wäre es ggfs. möglich auf die Grenze in Richtung Parkplatz zu bauen und wenn ja: mit oder ohne Fenster?

    Diese Überlegungen kommen halt, da das Grundstück im aktuellen Garten recht schmal ist.
    Es sind bisher sehr wilde Vorüberlegung, ob man da wirklich einmal bauen könnte oder nicht. Dass man dann natürlich alle rechtlichen Genehmigungen braucht ist klar und dass die vielleicht dann nicht erteilt werden könnten ist auch klar. Dass man sich zu gegebener Zeit dann auch deutlich besser informieren muss ist auch klar. Meine Frage zielt eher darauf hin, ob es sich überhaupt lohnen würde sich näher damit zu befassen oder ob das so utopisch ist, dass man keine weiteren Gedanken darauf verschwenden muss.

    Danke und Grüße
    NKJG
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  2. Grundstück, Abstände zum Nachbarn, etc.

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Besorg' Dir den Bebauungsplan zu dem Gebiet. Mit den Abständen in Hessen kenn' ich mich nicht aus, aber zusätzlich zu den landesweiten Regelungen kommen eben noch die lokalen (gerade Abstand zur Straße etc.). Wichtig sind auch Dinge wie Grund-/ und Geschossflächenzahl, die stehen ebenfalls im Bebauungsplan (sofern einer existiert).
    Zu den Mindestabständen kommen dann oft noch solche, die von der Wandhöhe abhängen und manchmal darf man auch Gebäude oder Teile davon auf die Grundstücksgrenzen stellen.
    Und dann klannst Du ja mal das Bauamt mit Fragen löchern.

    Thomas
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  4. #3

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    Kannst du bei den Schwiegereltern anbauen? Die Grenzabstaende kann man i.d.R. nur im Einvernehmen mit den Nachbarn umgehen. Mit den Schwiegereltern könntest du dich ja einigen. Ansonsten einfach erst mal in den Bebauungsplan sehen (falls es einen gibt), das schadet nie...
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  5. #4

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    Fang ganz vorne an:

    Das ist meine PERSÖNLICHE MEINUNG!

    Du kannst dir „EIGENTLICH“ alles im leben selber aussuchen, aber deine Nachbarn nicht.
    Kennst Du die, deine Frau sicher. Kannst du dir vorstellen dort zu leben?
    Bedenke aber auch die Vorteile deiner Schwiegereltern für Dich und Sie (Kinder und das Alter).
    Dann beachte den Grundsatz einer Immobilie: Die Lage, Die Lage, Die Lage!!!!!
    Dazu gehört auch, in welcher Himmelsrichtung liegt dein Garten.

    Solltest du das alles zumindest mit J..ein beantworten können, dann kümmere Dich um das Haus und ein Grundstück ist schon die halbe Miete. Tolle, deiner Meinung nach schmale, Häuser gibt es genug.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke erstmal für die Antworten und die Bedenken von Euch.
    Haben mal auf der Gemeinde angerufen und die Lage geschildert, da wir online keinen Bebauungsplan gefunden haben. Hat sich rausgestellt, dass es auch keinen gibt und die Auskunft war, dass es kein Problem darstellen sollte eine Baugenehmigung zu bekommen. Das Haus müsste sich nur in die Umgebungsbebauung einfügen. Von daher können und werden wir uns das in absehbarer Zeit das mal genauer und detaillierter anschauen.
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