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  1. #1
    Avatar von BauherrHilflos
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    Spitzbodendämmung ..viele Fragen

    Hallo Forum

    Wie der Titel es schon sagt, geht es um die Dämmung des Spitzbodens bis zur First. Nicht, das wir daraus einen Wohnraum machen möchten, vielmehr muss unser GÜ etwas energentisches nachbessern.

    Aber nun zu den Fragen:
    Ausgangslage: Hinterlüftetes Dach, was wir auch bei der nachträglichen Dämmungeinbringung beachten werden. (Tauwasser-Problem; Trocknungsphase in der warmen Zeit; wird berechnet und beachtet)

    Frage: Reicht lediglich die Einbringung der Dämmung im Spitzboden bis zur First hoch, um den Kehlbalkenbereich besser vor kalter Außenluft zu halten?
    Sollte im Spitzboden zudem eine Dampfbremse installiert werden, damit das Temp-Gefälle nicht doch zu Tauwasser innerhalb des Spitzbodens führt?
    Sofern eine Dampfbremse installiert wird, gehe ich doch wohl richtig davon aus, das auch der "Raum" mittels Blower Door Test hinsichtlich der Dichtigkeit geprüft wird?

    Hintergrund: Wir möchten dann später im Spitzboden einige Kartons unterstellen. Darin sind zum Teil nicht wertlose Sachen. (persöhnliche Erinnerungsstücke)

    P.S.: An alle, die meinen Forumsnamen schon länger kennen: Es neigt sich zum Ende. Hoffentlich ist bald Abnahme! Vielen Dank für die Unterstützung bisher. Einige werden noch eine kleine Überraschung erleben. Im Guten!
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  2. Spitzbodendämmung ..viele Fragen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Hat Keiner eine Idee? Oder Antworten auf die Fragen?
    Oder kann es sein, das alle Experten für diese Thema in Urlaub sind?
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Wenn ...

    ... der Spitzboden bis zum First mit gedämmt wird, brauchst Du Dir um die Kehlbalkendecke (und die energetische Qualität der Einschubtreppe) keine Gedanken mehr zu machen.
    Der während der kalten Jahreszeit dann mit zu beheizende Luftraum ist sicherlich nicht so dramatisch (ich kenne die Geometrie Deines Hauses allerdings nicht).

    Der BDT wird dann schon zeigen, ob im Bereich der Kehlbalkendecke der luftdichte Anschluss der Dämmebenen "gelungen" ist oder nicht.
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  5. #4
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Danke für die Antwort Volker

    Der während der kalten Jahreszeit dann mit zu beheizende Luftraum ist sicherlich nicht so dramatisch
    Nun ja, an für sich war der "Ausbau" des Spitzbodens nicht vom GÜ geplant. Somit stellt derzeit die Kehlbalkenlage und die Spitzbodentreppe den Abschluss des beheizten Wohnbereiches dar.
    Meinst Du mit dem oberen Satz, das wir auch in der kalten Zeit den zusätzlich gedämmten Spitzboden "etwas" mit-heizen sollen? (Hier und da die Spitzbodentreppe offen lassen?) Oder reicht es, wenn die Wärmeverluste durch die Kehlbalkendecke / bzw. Spitzbodentreppe den Raum "heizen"?
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  6. #5

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    Spitzbodendämmung

    Hallo!
    Wenn ich das richtig lese, dann soll anstelle der obersten Geschoßdecke die Dachschräge von der obersten Geschoßdecke bis hinauf zum First gedämmt werden.
    Ich hatte einen Architekten bei mir, der die Energieberatung durchgeführt hat.
    Diese Lösung hat er als energetisch sinnlos bezeichnet.
    Sinn und Zweck der Dämmung oberster Geschoßdecke und Kellerdecke ist es ausschließlich, das zu beheizende Volumen des Hauses zu verringern.
    Stelle Dir vor Deinem geistigen Auige den Querschnitt Deines Dauses vor und nun stelle Dir vor, nur noch bis zur Kellerdecke und zur obersten Geschoßdecke wird geheizt. Auch sämtliche im Internet gefundene Informationen hierzu, die ich zur Kontrolle der Aussage des Architekten gefunden habe bestätigen dies.
    Als Aufbau wird folgendes empfohlen; Eine spezielle Dampfbremsfolie ist nicht erforderlich und hinausgeworfenes Geld.
    Eine einbfache 0,2 mm Baufolie zu 30 Euro pro Rolle mit 30 qm reicht nach Angabe des Architekten. Überlappungen sollen 10cm sein und mit Spezialklebefolie Siga Rissan erfolgen. Die Rolle kostet etwa 30 Euro und verbraucht habe ich 8 Rollen für eine Geschoßdecke von 56 qm. Draufgelegt habe ich 20cm dick Styropor mit einer WLG 035. Eine Balkendecke hat im Rohzustand einen U-Wert von 1,4 und nach der Maßnahme von 0,34. Eine wärmegedämmte Falltreppe in luftdichter Ausführung wurde empfohlen und eingebaut , kostet 1000.- Euro in dreiteiliger Ausführung, die nicht nach dem Einschieben auf der OGD aufliegt.
    Die Einsparung der beschriebenen Maßnahme kannst Du Dir für Deine Balkendecke selber ausrechnen.U-Wert Rohzustand 1,4 mal 10 ist 14 Liter Heiizölverlust je qm nach Dämmung etwa U-Wert 0,34 mal 10 ist 3,4 Liter Heizölverlust je qm. dasanze multipliziert mir deinen Quadratmetern und Du hast die überschlägliche heizölmenge, die Du sparen wirst.Der ganze Spaß hat bei mir übrigens inklusive Falltreppe erneuern, Styropor, Folie und Kleberollen 1800.- Euro bei Eigenleistung gekostet.Bei jetzigen Ölpreisen also in etwa in drei bis vier Jahren wieder eingespart.
    Ich hoffe, gehplfen zu haben.
    Otto
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  7. #6
    Avatar von Shai Hulud
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    Hallo Hilflos-Bauherr,

    Volker meinet, bei ungedämmten Spitzböden gibt es häufig Probleme mit der Luftdichtheit und damit Feuchtigkeit und Schimmel. Wäre dann schade um eure Erinnerungsstücke.

    Bitte mal diese Suche benutzen.
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  8. #7
    MoRüBe
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    1.000 Euro für ne Bodentreppe????...

    .... Tippfehler oder nen Scherz?? Wobei, nen hunni für ne gute midmate is a bisserl wenig
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  9. #8
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Danke Otto; Shai

    Hab mich wohl im ersten Beitrag nicht ganz klar ausgedrückt.
    Die derzeitige Ausgangssituation ist so, das die Spitzbodendämmung bis zur First nicht geplant war (vom GÜ). Somit galt der beheizte Wohnraum nur bis zur Kehlbalkendecke.
    Dies wurde auch umgesetzt, und mit einem Blower Door Test geprüft und bestanden.

    Durch einige Mängel zur Erreichung des KFW Standards muss nun energetisch nachgebessert werden.

    Dazu möchte man nun den Spitzboden bis zur First als "Nachbesserung" dämmen. Somit soll der Spitzboden zur beheizten Hülle gerechnet werden. (A/Ve Verhältnis)
    Darum auch die Fragen:
    Reicht lediglich die Einbringung der Dämmung im Spitzboden bis zur First hoch, um den Kehlbalkenbereich besser vor kalter Außenluft zu halten?
    Sollte im Spitzboden zudem eine Dampfbremse installiert werden, damit das Temp-Gefälle nicht doch zu Tauwasser innerhalb des Spitzbodens führt?
    Sofern eine Dampfbremse installiert wird, gehe ich doch wohl richtig davon aus, das auch der "Raum" mittels Blower Door Test hinsichtlich der Dichtigkeit geprüft wird?
    Nach meiner Laien-Logik würde ich fast sagen, das der Spitzboden nach der "Nachbesserung" (wenn im A/Ve Verhältnis mit-verrechnet) auch mit Dampfbremse usw. versehen werden muss. Zudem die Dichtigkeitsprüfung mittels Blower Door. (Einbau des Lüfters in den Spitzbodentreppenrahmen?)
    Eben weil es dann zu 100% ein Teil der beheizten Hülle ist.

    @Otto
    die 1000 Eu finde ich aber auch etwas komisch.
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  10. #9

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    Das evtl. bessere A/V-Verhältnis nützt einem aber nur, wenn man das größere beheizte V auch nutzen kann, denn der Energieaufwand und die Heizkosten steigen ja trotzdem, wenn auch geringer als das Volumen.
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Das evtl. bessere A/V-Verhältnis nützt einem aber nur, wenn man das größere beheizte V auch nutzen kann, denn der Energieaufwand und die Heizkosten steigen ja trotzdem, wenn auch geringer als das Volumen.
    Danke für den Denkanstoß!
    Für uns wird es trotz Dämmung "der Spitzboden" bleiben. Halt zum Unterstellen von Kisten etc.
    Mich beschleicht auch langsam der Verdacht, das durch die nicht-Erreichung des KFW40 HT Wertes; der Spitzboden auf Teufel komm raus mit Watte vorgestopft werden soll, damit der ganze HT Wert stimmt..?
    Kann den so ein Spitzboden auch auf "niedrig" beheizt angezogen werden? Da ja keine Heizung dort vorhanden ist. Und die Spitzbodentreppe (einzigester Zugang) wird eh zu 99% des Jahres zu sein.
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  12. #11
    Avatar von enerGIEberatung
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    Also ...

    ... wenn bisher die Oberste Geschoßdecke als Systemgrenze gedient hat ist die Dämmung des Spitzbodens völlig überflüssig da er nicht in dem A/V Verhältnis berücksichtigt ist. Es ist also die Oberste Geschoßdecke zu unbeheiztem Raum als Systemgrenze anzusehen und mit dem BD-Test auch so geprüft.

    Ob jetzt eine Spitzbodendämmung mit Veränderung und Neuberechnung des A/V Verhältnis weiterhilft bezweifel ich erstmal (ohne gerechntet zu haben!). Die Dämmung des Spitzbodens wird sich da also kaum verbessernd Auswirken! Sollte jemand eine ander Erfahrung gemacht haben bitte ich um rechnerische Offenbarung

    Logischer erscheint mit die Dämmstärke der Obersten Geschoßdecke zu erhöhen.
    Wenn zwischen den Balken der Raum schon vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt ist, sollte auf der Oberseite noch weitere Dämmstoff angebracht werden, trittfest um weiterhin den Lagerraum zu erhalten würde ich vorschlagen. Das gilt es im Detail zu planen.
    Auch hier müsste jetzt das A/V Verhältnis neu berechnet werden da die Systemgrenze mit der Dämmstoffdicke nach oben "wandert", also das V größer wird und das A sich auch verändert. Aber wenigstens muss kein neuer BD-Test gemacht werden!

    Also lass dir das mal so von deinem Energiberater-Architekten durchrechnen, denn der ist mit seiner Unterschrift dafür verantwortlich. Dann sieht man genau was dabei rauskommt!


    @ OttoLandau Das mit der speziellen Folie würde ich nochmal überdenken. Soll ja dann doch auch langfristig funktionieren. Also lieber den ein oder anderen Euro jetzt mehr investiert als danach den kontrollierten Rückbau (welch herrliche Umschreibung dieser Grausamkeit ) veranlassen zu müssen!
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  13. #12
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Das erste Angebot zur Nachbesserung war auch eine weitere Lage auf den Kehlbalken. Doch unsere Lüftungsanlage wird über den Spitzboden geführt, und diese ist noch nicht "eingepackt".

    Das Verpacken der Lüftungsleitungen könnte doch durch die Maßnahme der Spitzbodendämmung bis zur First indirekt umgegangen werden?

    Zudem erhoffen wir uns von der Dämmung ein "wohlbefindlich" -Plus. Immer Sommer heizt sich der Spitzboden nicht so auf, das es in den OG Räumen auch zu warm wird. Im Winter der Gegeneffekt; der Spitzboden kühlt nicht zu sehr aus, was sich auch in den OG Räumen bemerkbar macht.?

    Also lass dir das mal so von deinem Energiberater-Architekten durchrechnen, denn der ist mit seiner Unterschrift dafür verantwortlich.
    Das wäre dann der 8 oder 9 Nachweis
    Aber von dem Energiemenschen kam ja auch das Angebot zum Thema Spitzboden und die Aussage, das sich das A/Ve Verhältnis ändert, aber energetisch alles besser wird.
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  14. #13

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    Das Verpacken der Lüftungsleitungen könnte doch durch die Maßnahme der Spitzbodendämmung bis zur First indirekt umgegangen werden?
    Soweit korrekt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von enerGIEberatung
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    Zitat Zitat von BauherrHilflos Beitrag anzeigen
    ...
    Zudem erhoffen wir uns von der Dämmung ein "wohlbefindlich" -Plus. Immer Sommer heizt sich der Spitzboden nicht so auf, das es in den OG Räumen auch zu warm wird. Im Winter der Gegeneffekt; der Spitzboden kühlt nicht zu sehr aus, was sich auch in den OG Räumen bemerkbar macht.?



    Das wäre dann der 8 oder 9 Nachweis
    Aber von dem Energiemenschen kam ja auch das Angebot zum Thema Spitzboden und die Aussage, das sich das A/Ve Verhältnis ändert, aber energetisch alles besser wird.
    Im Sommer kühler - Naja, grenzwertig
    Im Winter wärmer - kann so stehen bleiben

    Wenn der achte oder neunte (welch Papierverschwendung ) Nachweis erstellt ist, fehlt es irgendwo! Erfahrung? Fachliche Kompetenz? Mangelnde Kommunikation? Könnte man so weiterführen!

    Bevor ich einen Nachweis der nichts nachweist ausdrucke überlege ich mir lieber alternativen in zusammenarbeit mit dem Bauherren, das spart Zeit und Kosten und Energie !!!
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  17. #15
    Themenstarter
    Avatar von BauherrHilflos
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    Zitat Zitat von enerGIEberatung Beitrag anzeigen
    Wenn der achte oder neunte (welch Papierverschwendung ) Nachweis erstellt ist, fehlt es irgendwo!
    @ enerGIEberatung
    Hier kann man lesen, was noch so alles zu den vielen Nachweisen geführt hat.
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