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  1. #1

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    Architektenalltag?

    Uns als Bauherrn fallen mache Dinge erst relativ spät auf. Nicht aus Schluderigkeit sondern weil sich auch der Blick erst schärft. Eigentlich wollten wir in 10 Tagen loslegen und nun fällt uns beim Werkplan auf, dass die geplant Einschubtreppe zum DG eigentlich ungeschickt plaziert ist, wenn darauf aufbauend mal eine richtige Treppe bei ausgebautem DG hinkommen würde.
    Ist so was Alltag, wie reagiert Ihr drauf?

    FH
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  2. Architektenalltag?

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  3. #2
    Baufuchs
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    Anruf

    beim Architekten dürfte genügen.
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  4. #3

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    Anruf genügt zumindest nicht,

    um das was evtl. grundsätzlich dahintersteht abzustellen, oder? Wenns nur ein Einzelfall ist, dann vielleicht.

    Ich kenne dieses Gefühl gut und fragte mich auch schon oft, was hier alles Alltag ist. Schließlich krieg ich ja kein Geld für die Kontrolle, ob was funktioniert oder nicht, aber der Architekt... und zwar von mir.
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  5. #4
    Avatar von Shai Hulud
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    Aber du sparst Geld, und zwar deins.

    Ich jedenfalls stecke überall meine Nase rein. Architekten sind auch nur Menschen, die Fehler machen genau wie ich und du. Vier Augen sehen mehr als zwei, außerdem lerne ich ja auch dadurch.

    Und vom Honorar verdient sich unserer keine goldenen Nase, vieles muß hart erarbeitet werden. Deswegen helfe ich wo ich kann und wo es sinnvoll ist. Ist vor Unterzeichnung des Architektenvertrags auch so vereinbart worden.

    Die Zusammenarbeit klappt bisher sehr gut. Unser Architekt war schon mehrfach erstaunt, wie konstruktiv meine Ideen und Anmerkungen sind.
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  6. #5

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    Nachträgliche Änderungen sind bei Architekten die Regel.
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  7. #6

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    Ich finde die Überschrift "Architektenalltag" etwas tendenziös. Woher soll Ihr Architekt denn wissen, daß Ihnen die Anordnung der Treppe im Hinblick auf einen späteren Dachgeschoßausbau wichtig ist? Zumal Sie die Planung wiederholt abgesegnet haben?

    Viel am Bau ist subjektive Wertung (Nutzen vs. Kosten), und diese Wertung muß der Bauherr selbst vornehmen und seinem Architekten mitteilen.
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast

    Aus einer

    Mücke keinen Elefanten machen!

    Zitat Zitat von FirstHouse
    Eigentlich wollten wir in 10 Tagen loslegen
    Dem wird ja wohl nach einem kurzen Telefonat mit dem Architekten zwecks Verlegung der Einschubtreppe nichts im Wege stehen.

    Also: Ball flach halten.
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  9. #8

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    Architektenalltag...?

    ...stimmt schon!

    Gerade aktuell auf einer meiner Baustellen: Einschubtreppe festgelegt (im Plan), dann später vor Ort "...ach nööööö...doch lieber nicht da....geht das noch, daß wir die wo anders hinbasteln???".

    Und wo ist das Problem? Ich jedenfalls habe keins gefunden. Also: Treppe flugs vor Ort gemeinsam mit BH und Zimmerer neu festgelegt, abgenickt und eingebaut. That's it!

    So etwas verzögert weder den Baubeginn noch die Biergartensaison.

    Gruß

    Thomas
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  10. #9

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    Fragt sich, ob der Kollege von den späteren Treppenplänen konkret wusste?
    Wenn ja, dann blöd gelaufen, aber behebbar.
    Wenn nein .......................

    MfG
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  11. #10
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    Dumme Maurerfrage? Also ich kenns nur das die genaue Anordnungder Einschubtreppe nachher vor Ort beim Aufmaß festgelegt wird oder sogar ganz nachträglich angeordnet wird weil man sich dann als Laie am besten vorstelen kann wo das Ding runterkommt wenn man es ausfährt?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Die Idee ist, bereits die DG Decke so zu gestalten, dass beim späteren Ausbau des DGs ne richtige Treppe statt der Einschuptreppe reinkommt. Nur scheint es also ob eine 1/4 gewendelte Treppe so wie geplant nicht hinhaut und was anderes gefunden werden muss. Spätere Spindeltreppe an anderer Stelle. Das hat doch auch auswirkung auf die Statik der Decke - weils eben nicht nur um eine Einschubtreppe alleine geht.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von FirstHouse Beitrag anzeigen
    Die Idee ist, bereits die DG Decke so zu gestalten, dass beim späteren Ausbau des DGs ne richtige Treppe statt der Einschuptreppe reinkommt.
    warum nicht gleich ne "richtige Treppe" bis ganz nach oben. Das Erleichtert auch die Nutzung eines nicht ausgebauten DG als Lagerraum, Spielzimmer, Bastelwerkstatt, etc....
    R.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Das kann durchaus Auswirkungen auf die Statik haben (wenngleich das Gewicht einer Treppe auch nicht überschätzt werden sollte). Die Auswechselungen in der Decke zum DG kann man natürlich schon mal mit einbauen. Oder eben auch nicht. Ganz wie es beliebt.

    Klar: Archi und Statikus (und BH!) müssen hier noch mal ran. Deswegen aber ist doch der Baubeginn, der traditionell eher im Keller als im Dach anzusiedeln ist, nicht gefährdet.

    Gruß

    Thomas
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  16. #14

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    Ihr

    denkt immer nur an eine Holzbalkendecke.
    Wenn's eine Betondecke ist, sollte man sich schon etwas früher Gedanken machen. Trotzdem, solange die Decken(halb)fertigteile nicht gegtossen sind geht imme noch was (zur Not auch noch nachher), aber je später umso mehr Aufwand (Stat. Berechn., Deckenstatik, Deckenlieferung) und evtl. Verzögerungen.
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