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was bringt mehr Gewicht bei einer Holzbalkendecke

Diskutiere was bringt mehr Gewicht bei einer Holzbalkendecke im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    was bringt mehr Gewicht bei einer Holzbalkendecke

    Hallo,

    möchte einen Raum renovieren, jetzt stellt sich die Frage, was bringt 26Kg/m*m mehr. Es geht um eine alte Holzbalkendecke (Putz/Putzträger Stroh, Schwartenbretter, Asche, Dielen, Linoleum) Höhe ca. 20cm. (ich würde höchstens 120- 150kg/m*m geben).

    So bin ich jetzt am überlegen was bringen die 26kg/m*m mehr an Schallschutz, ich wollte Trockenestrich (Fermacell) mit 2cm Höhe und Trittschalldämmung einbauen.

    So was bringt das mehr an Gewicht, beim Schallschutz mehr?

    Es geht darum das Geräusche von unten nicht mehr so deutlich zuhören sind. was den Trittschallschutz angeht wird die Maßnahme nur bedingt was bringen, da ist mir bewusst.

    2Bis 4db im Stimmenbereich wäre klasse.

    Gruß
    Michael

    PS: die Asche da gehe ich nicht dran, nein... habe es einmal gemacht ;-)
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  2. was bringt mehr Gewicht bei einer Holzbalkendecke

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  3. #2

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    Leider verstehe ich kein Wort!

    Scheinbar geht es um deinen Fussbodenaufbau und um Schallschutz! Aber was genau du wissen willst kann ich mir nicht erklären.

    Formuliere bitte neu!

    Grüße
    Christian
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  4. #3
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Kaffeetrinker X Beitrag anzeigen
    Es geht darum das Geräusche von unten nicht mehr so deutlich zuhören sind.
    Da wirste wohl schlechte Karten haben, wennste nichts von unten machen kannst.

    Gruß Lukas
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    packt die decke ohne verstärkung überhaupt e. mehrbelastung?
    durchbiegung, schwingung?

    wenn ja .. probier den trockenestrich erstmal nur in 1 zimmer .. vom
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  6. #5

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    Übertragung von Sprache dürfte eher Luftschall als Körperschall sein.
    Daher hilft nicht Erhöhung der trägen Masse, sondern sorgfältiges Verschließen aller Öffnungen (Spalte etz.)!

    Um ein Öffnen der Deckenkonstuktion (zumindest von oben) wird man wohl nicht herumkommen. Oftmals sind in solchen Fällen näömlich einzelne Felder "ausgelaufen" (die Schüttung auf den darunterliegenden Putzträger durchgerieselt oder gleich samt der Querhälzchen abgestürzt).
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    mir geht es darum was eine 15% bis 20% der Gewichtserhöhung bringen würde in Bezug auf den Schallschutz (männliche Stimme).
    Es entsteht ja durch die Verklebung und Schraubung der Platten (50*150cm) miteinander eine zusätzliche Scheibe.

    @Julius:

    das ist stellenweise meine Befürchtung, aber der Raum scheint ok zu sein. In einem anderen Raum gibt es eine Ecke wo nachträglich Heizungsrohre verlegt wurden hier ist die Schüttung defekt, das hört man. In zwei weiteren Räumen wurde der Putzträger mit Putz durch Gipsfaserplatten und Dämmung ersetzt (kein Durchrieselungen) aber es hat wenig an Schallschutz gebracht (wurde von eine Fachfirma ausgeführt). Ich meine das Problem ist das mangelende Gewicht.

    Aber ja, die Füllung ist die Unbekannte. Aber die Dielen rausreisen, oder gar an die Asche ran (die Achse setzt sich überall rein, das geht nicht)

    Gruß
    Michael
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  8. #7
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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    packt die decke ohne verstärkung überhaupt e. mehrbelastung?
    durchbiegung, schwingung?

    wenn ja .. probier den trockenestrich erstmal nur in 1 zimmer .. vom
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    Hallo

    es betrifft erstmal nur ein Zimmer :-) Ich hoffe der Holzbalken auf 4,2m sollte die < 100kg mehr aushalten (ist ja keine Punktlast, wie der alte Wohnzimmerlampe mit ihren 48Kg (bin fast von der Leiter gefallen)). Muß zugeben Holzbau gehörte nicht zu meinen Lieblingsfächer ;-)

    Druchbiegung gibt es da nichts messbares (habe mal die Familie auf den Balken gestellt ;-))

    Gruß
    MIchael

    PS werde mal versuchen die Balkenhöhe zu bekomme und den Rechenschieber und die Tabellen nutzen.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,


    das Berger'sche Gesetz gilt doch ab ca. 100kg. So wie ich noch gelernt habe das anzunehmende Frequenzband von 100Hz bis 3150Hz, aber das Problem liegt bei mir so bei 70 bis 90Hz, jetzt gibt es die ISO 717.

    Mir ist auch klar das eine Betondecke mit ca 400Kg/m*m hilft, aber bei der Holzkonstruktion gibt es ja auch Resonanzphänomene die Positiv wie Negativ sind

    Der Koinzidenzeffekt ist auch noch so eine Problem, kann der das Berger'sche Gesetz aushebeln bei den leicht Konstruktionen.

    Was mich stutzig macht, in einem anderen Raum wurde die Decke erneuert, Stroh/Putz raus und Gipsfaserplatten und Dämmung von einer Fachfirma rein, nichts besser (ich meine mit Stroh/Putz war es besser) es geht um Stimmen.

    Bringt das was mit der Gewichtserhöhung, oder spare ich mir das Geld und vor allem Mühe wenn ich es selbst machen würde (die Gipsfaserplatten schneiden ist auch eine Schweinerei).

    Gruß
    Michael
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo,


    habe eben noch mal das alte Bauphysikbuch raus geholt:

    der Koinzidenzeffekt tritt bei höher Frequenzen auf und Holzdecken sind ja nicht so Biegesteif wie Beton, also nicht so eine Problem.

    Wenn ich die Holzdecke als homogen ansehen* würde würde die Gewichtserhöhung was bringen, aber die Holzdecke ist ja mehr schalig, also hab ich drei Lastfälle. 1 an der Wand entlang. 2 durch den Balken und eben 3 druch die Schalen.

    Mit dem Trockenestrichplatten erzeuge ich ja noch eine Schale, was ja auch gut ist.

    Mir scheint das die Esrtichelemete doch mehr bringen wie ich vermutet habe.

    Gruß
    Michael

    * hier kann ich einfach die Formel nutzen R=20log((w*m)/(2*z)-3dB ;-) aber ab dann wird es doch etwas mehr
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Kaffeetrinker X Beitrag anzeigen
    .. ich meine mit Stroh/Putz war es besser ..
    und besonders mit der orginal sand/schlacke/irgendwasfüllung!

    vergiss deine rechnerei - guck dir pdfs beim informationsdienst holz an.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo

    noch mal :-) rechnerrisch mit der einfachen Formel ca. 1db

    Frequenz 100
    Kreisfrequenz rad/s 628
    Flächenmasse kg/m*m 150
    Dicke 0,22
    Impedanz de Luft Kg/(m*m*s) 414


    Schalldämm-Maß R 24,96886494

    Also die Gewichterhöhung bring ca 1dB ist nicht viel (aber die Formel ist nicht so genau)
    bei 70 Hz sind es schon fast 1,5db mehr. Als Schale mit hohen Eigengewicht bringt sie vielleicht auch noch was.

    Gruß
    Michael
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Hallo Kaffeetrinker X,

    unter http://www.schallschutz-holzbau.de/s...ds/tsph-fw.zip

    finden Sie eine Excel-Datei, mit der die Trittschalldämmung von Decken abgeschätzt werden kann. So lange die Flankenübertragung (Schall-Längsleitung über Wände) bei Luftschallübertragung noch nicht dominiert, entsprechen die Verbesserungen der Trittschalldämmung in etwa den Verbesserungen der Luftschalldämmung.

    Grüße H.P. Buschbacher
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  15. #13

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    Hallo,

    ich vergaß zu erwähnen, dass die Massenabschätzung nur mit der Vollversion des Programms möglich ist.

    „Zu Fuß“ kann dass Ganze unter

    http://www.schallschutz-holzbau.de/s...holzdecken.pdf

    (Abb. 22) nachgeschlagen werden.

    Grüße

    H.P. Buschbacher
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