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Was ist ein Bauvertrag?

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  1. #1

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    Was ist ein Bauvertrag?

    Liebe Experten,

    so wie ich das Gesetz lese, hat man bei einem Bauvertrag eine Gewährleistungsfrist von 5 Jahren, ansonsten aber nur 2 Jahre (§ 634a BGB).
    Was ist denn ein Bauvertrag? In meinem Fall wäre der Einbau einer Zisterne und einer Versickerung relevant. Würden auch die "Einbauteile" mit in die verlängerte 5 Jahresfrist fallen? Die Pumpe usw. gehört ja mit zum Werk des Werkvertrages.

    Vielen Dank

    HKMAC
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  2. Was ist ein Bauvertrag?

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  3. #2

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    Verstehe ich das richtig:

    Es ist ausschließlich die Errichtung einer Zisterne und einer Versickerung beauftragt worden?

    Aus welchem Material besteht denn die Anlage?
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast

    Die Frage

    muss lauten "ist die Zisterne ein Bauwerk"?

    Gilt die Gewährleistungsfrist für Bauwerke auch für die in das Bauwerk eingebauten Elektrotechnischen Anlagen?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zisterne als Bauwerk

    Zitat Zitat von rudi1106 Beitrag anzeigen
    Verstehe ich das richtig:

    Es ist ausschließlich die Errichtung einer Zisterne und einer Versickerung beauftragt worden?

    Aus welchem Material besteht denn die Anlage?
    Es ist die Zisterne mit Sickerblöcken eingegraben worden. Außerdem wurde eine Pumpe mit Wasserhahn usw eingebaut. Desweiteren wurde ein Schlauch zum Keller gelegt und das Stromkabel angeschlossen. Außerdem wurde die Verbindung zwischen Fallrohren und der Zisterne hergestellt. Die Zisterne ist aus Kunststoff. Spielt denn das Material für den Vertragstyp eine Rolle?

    HKMAC
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  6. #5

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    indirekt schon. Es ist ein Grenzfall. Eine gemauerte Zisterne wäre wohl sicher ein Bauwerk. Ein eingegrabener Tank für sich genommen eher nicht.
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  7. #6
    Avatar von Olaf (†)
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    Wir...

    können uns aber darauf verständigen, dass auch das Errichten einer Anlage aus Fertigteilen eine Bauleistung ist, oder?
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  8. #7

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    Ein Bauwerk aber nur dann, wenn die Anlage fest mit dem Boden verbunden ist.
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  9. #8
    Avatar von Der Bauberater
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    Also ich tippe mal auf eine bauliche Anlage, die mittels eines Werkvertages nach BGB erstellt wurde. Demnach kein Bauvertrag und auch keine 5 Jahre! Ich lasse mich gerne eines besseren belehren
    Gruß
    Peter
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  10. #9

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    Für sowas gibt es doch COPY:
    http://sgv.im.nrw.de/lmi/owa/pl_text...31106092333838
    LBO z.B: NRW
    Erster Teil
    Allgemeine Vorschriften
    § 1
    Anwendungsbereich
    (1) Dieses Gesetz gilt für bauliche Anlagen und Bauprodukte. Es gilt auch für Grundstücke sowie für andere Anlagen und Einrichtungen, an die in diesem Gesetz oder in Vorschriften aufgrund dieses Gesetzes Anforderungen gestellt werden.
    § 2
    Begriffe

    (1) Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen. Eine Verbindung mit dem Erdboden besteht auch dann, wenn die Anlage durch eigene Schwere auf dem Erdboden ruht oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder wenn die Anlage nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden.
    Als bauliche Anlagen gelten
    1. Aufschüttungen und Abgrabungen,
    2. Lager-, Abstell- und Ausstellungsplätze,
    3. Camping- und Wochenendplätze,
    4. Sport- und Spielflächen,
    5. Stellplätze,
    6. Gerüste,
    7. Hilfseinrichtungen zur statischen Sicherung von Bauzuständen.
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  12. #10
    Avatar von Der Bauberater
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    Madddin sach e mal "Aschebescher"!

    Was hat Bauordnungsrecht mit einer Gewährleistung zu tun
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  13. #11

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    Wie bei fast allen Rechtsstreitigkeiten, vor Gericht in erster und zweiter Instanz, (bei dem man sich die Einzelheiten in dicken Aktenordnern um die Ohren haut):
    Fängt der Richter ganz vorne an. (
    z.B: Baugenehmigung danach
    wer hat wie BEAUFTRAGT
    z.B: Die Ehefrau des Klägers = Ende des Verfahrens)
    Im Gerichtssaal wird dann fürchterlich argumentiert und gestritten über die Steckdose im Wohnzimmer usw.
    Der Richter hat den Fall vor dem Gerichtssaal entschieden außer einer bekennt sich SCHULDIG.
    Oder etwa nicht ?
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