Werbepartner

Ergebnis 1 bis 3 von 3

Keller feucht im Rohbauzustand

Diskutiere Keller feucht im Rohbauzustand im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    07.2008
    Ort
    Bünde
    Beruf
    Vertriebsangestellter
    Beiträge
    27

    Keller feucht im Rohbauzustand

    Hallo zusammen,

    wir lassen momentan durch einen Bauunternehmer unser EFH bauen. Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen, das Dach ist dicht. Dass sich während der bisherigen Bauphase anstauende Regenwasser wurde Anfang der Woche nach Dachschließung abgepumpt, so dass der Keller eigentlich abtrocknen müsste. Leider scheint er das nicht zu tun, da immer wieder neues Wasser hinzukommt. Dieses sind zwar geringe Mengen, für das Abtrocknen aber zu viel.

    Ich habe hierzu folgende Frage: Ist es in den ersten Wochen nach Rohbauerstellung normal, dass sich immer noch etwas Wasser auf der Kellersohle sammeln kann oder dürfte das nicht passieren? Unser Keller besteht aus WU-Beton. Unsere Nachbarn, die ihren Keller nicht einmal mit WU-Beton erstellt haben, haben überhaupt keine Probleme. Das deutet nach meiner Meinung nicht auf generelle Schwierigkeiten des Grundwassers hin.

    Es wäre nett, wenn mir jemand helfen könnte bzw. einen Tipp geben würde.

    Vielen Dank
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Keller feucht im Rohbauzustand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Gibt es ein Baugrundgutachten und was steht darin?

    Das ein WU Beton von alleine durch bloßen Zusatz des Wortes "Wasserundurchlässig" dicht sein soll ist eine falsche Vorstellung. idR ist lediglich bei nicht wasserführender Trennrissbildung und entsprechender Verarbeitung bei max. 5 cm eindringen Schluss mit Feucht in tropfbarer Form. soweit wird auch der theoretisch durchfeuchten.

    Hier könnte sich zudem Kondensat ansammeln, da die kalten weil feuchteren Bauteiloberflächen dazu neigen.

    Und nicht vergessen das es im Rohbau noch oft "Undichtigkeiten" wie fehlende Fenster, Kamin und Dachdurchführungen usw. gibt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2008
    Ort
    Bünde
    Beruf
    Vertriebsangestellter
    Beiträge
    27
    Vielen Dank für die Infos!

    Ein Baugrundgutachten liegt mir leider nicht vor. Da es kein Neubaugebiet ist und alle bestehenden direkten Nachbarn seit Jahren keine Probleme mit ihren Kellern haben, haben wir auf ein Gutachten verzichtet. Eine grundsätzliche Grundwasserproblematik besteht in unserer Gemeinde auch nicht. Momentan untersucht unser BU alle "Schwachstellen" des Kellers (z. B. Trittstufe zwischen Keller und Kelleraußentreppe; Anmerkung: der Bereich der Kelleraußentreppe steht unter Wasser, da das steigende Grundwasser aus dem noch nicht elektrisch verbundenen Pumpensumpf bei Regen steigt)

    Sollten diese "Schwachstellen" keine Schwachstellen sein, gibt es ansonsten noch Möglichkeiten der Problemfindung (z. B. Untersuchung des Betons)?

    Vielen Dank!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen