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Herdanschluss und Ofen mit Schukostecker

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  1. #1

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    Herdanschluss und Ofen mit Schukostecker

    Hallo Experten,

    mein autarkes Kochfeld hat einen normalen Klemmanschluss, der Ofen einen Schutzkontaktstecker.

    Problem: An der Stelle gibt es nur den Klemmanschluss fürs Kochfeld, eine Schukosteckdose müsste neu gesetzt werden - es ist auch keine Steckdose in der Nähe. Kann mir ein Elektriker von der Herdklemme eine Dose "abzweigen" oder muss zwangsläufig eine neue Leitung gezogen werden?

    Der Herdanschluss ist mit 230V/25A Sicherung und 2.5er Kabel (3 adrig) gelegt.

    Grüße und vielen Dank
    Grobi
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  2. Herdanschluss und Ofen mit Schukostecker

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  3. #2
    Avatar von OliS
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    Hmm. 3 adrig heißt wohl nur 1 Phase ?

    Rein theoretisch ginge das kommt drauf an ob es von der Leistung her Sinn macht bzw. ausreicht.

    Was genau soll den da angeklemmt werden?
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  4. #3

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    Idee

    Hallo Grobi,

    das ist nicht so einfach zu beantworten.
    Klar ist, daß an diesen Herdanschluß aus Sicherheitsgründen KEINE Schukosteckdose oder -Kupplung mit angeschlossen werden darf.

    Man könnte dort jedoch u.U. eine spezielle Herdanschlußdose installieren, aus der ZWEI bewegliche Leitungen herausgeführt werden, die dann direkt (also OHNE irgendwo steckbar zu sein) zum Kochfeld bzw. zum Backrohr führen.

    Allerdings gibt es noch zwei weitere Probleme:
    1) die vorhandene Absicherung
    2) die Belastbarkeit/gleichzeitige Nutzbarkeit

    zu 1)
    Abhängig von Leitungstyp und Verlegeart ist nämlich eine Absicherung von 25A für ne zweiadrig belastete Leitung von 2,5mm²Cu gar nicht mehr zulässig (Brandgefahr)!
    Das hängt auch noch von der Auslösecharakteristik der Sicherung ab.
    Ist das ein Schmelzeinsatz oder ein Leitungsschutzschalter ("Automat")? Wenn LS, mit welchem Kennbuchstaben (z.B. L25A)?

    Kann also gut sein, daß die dann auf 20A verringert oder die Charakteristik auf z.B. K geändert werden muß.

    zu 2)
    Bei 25A stellt der Anschluß nominal 5,75kW zur Verfügung, bei 20A noch 4,6kW.
    Das reicht grad mal so für ein normales, nicht zu großes Kochfeld.

    In nem Einpersonenhaushalt also kein Problem, denn da sind eh nicht alle Platten gleichzeitig in Betrieb.

    Viel besser wäre es jedoch, wenn man für das Backrohr eine separate Leitung neu ziehen könnte.

    Welche Nennleistungsaufnahme hat denn Dein Kochfeld?
    Welcher Leitungstyp ist vorhanden und welche Verlegeart (z.B. Einzeladern in Rohr in ungedämmter Massivwand)?


    Gruß,
    Julius
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Grobi2008 Beitrag anzeigen
    Der Herdanschluss ist mit 230V/25A Sicherung und 2.5er Kabel (3 adrig) gelegt.
    E-herd Anschluss einphasig! Alte Stadtwohnung mit Wechselstromzähler?
    da geht leider nix mit Steckdose setzen! da müsste nämlich ne Sicherung dazwischen!
    Kochfeld woanders anstecken?
    Oder Neuinstallation!

    Wobei 2,5mm²? wirklich?
    grenzwertig!
    Lass da mal nen Kollegen drüberschauen.

    Leider,
    Jonny
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke schonmal für die Antworten. Ich will mal versuchen, möglichst alle aufgekommenen Fragen zu beantworten:

    - die Sicherung ist eine Schmelzsicherung

    - es ist eine alte Berliner Stadtwohnung (1900 gebaut, also uralt)

    - ob die gelegte Leitung wirklich 2.5qm ist, naja, war eher so eine grobe Schätzung

    - die Leitung ist Aufputz gelegt,geht dann im Flur durch die abgehängte Decke zum Sicherungskasten

    - das Induktionskochfeld zieht maximal ca. 6kW

    - mit 3-adrig meinte ich eine Phase, genau!

    Das man, vorallem wenn der Ofen da mit dran geklemmt wird, im Zweifelsfall nicht alle Kochfelder gleichzeitig nutzen kann, ist okay, ich habe noch nie mehr als 2 Töpfe gleichzeitig unter Kontrolle gebracht.

    Grüße
    Grobi
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  7. #6
    Avatar von OliS
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    neue Leitung mit 3 Phasen und passender Sicherung/LS wäre da wohl ne saubere Lösung würde ich sagen...
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Avatar von OliS
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    argh.. wieder die Hälfte vergessen...

    In der theorie kann man zwar irgendwie den Ofen mit anklemmen, aber gerade bei Schmelzsicherungen wäre mir die Gefahr zu hoch die immer gleich im 10er Pack kaufen zu müssen
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  10. #8

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    Schuko-Steckdose an mehr als 16A ist nicht!
    Man müsste nach dem Abzweig einen Aufputz-Kasten setzen und einen Sicherungsautomaten einbauen für die Steckdose. Dann kann man es auch gleich richtig machen und eine neue Leitung ziehen.

    Thomas
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