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Passivhaus oder nah dran, welches Mauerwerk?

Diskutiere Passivhaus oder nah dran, welches Mauerwerk? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Passivhaus oder nah dran, welches Mauerwerk?

    Hallo, habe mich soeben vom Mitleser zum Schreiber gewandelt. Grund: Sofern ich mich überwinden kann zum Sklaven meiner Schulden zu werden, dann möchte ich nach Grundstückskauf auch darauf bauen. Sicher ist möglichst nah am Passivhausstandard, wobei das Genaue erreichen nicht um jeden Preis bzw.
    Einschränkung sein muß, z.B. Heizung nur über Lüftungsanlage. Bei Holzständerbausweise bin ich skeptisch, also eher Massivhaus. Jetzt sehe ich da
    grob 2 Möglichkeiten, diese 17,5 KS mit 30 cm WDVS (wobei mein Onkel Malerfirma mir die Dämmung günstig machen könnte) oder T8 49 cm (wo Josef eine interessante Sache wäre, Pfaffenhofen is nicht weit von Freising).
    Wenn man die beiden Möglichkeiten gegenüberstellt mit Berücksichtigung nah am Passivhaus, was sind die Vor- und Nachteile.
    Die Meinung von Josef als möglicher Bauausführender würde mich besonders interessieren, wobei ich ehrlicherweise einen anderen Josef aus Eschelbach ganz gut kenne, der bestimm auch nicht schlecht ist (für Ortskundige).
    Langer Text, aber vielleicht finden sich ein paar Antwortwillige. Danke. Gruß, Oliver
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  2. Passivhaus oder nah dran, welches Mauerwerk?

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  3. #2

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    Na ja, Zwischen 49 cm T8 und 17,5 KS + 30 cm WDVS besteht ja schon noch ein kleiner Unterschied in der Dämmwirkung.

    wobei das Genaue erreichen nicht um jeden Preis bzw.
    Einschränkung sein muß, z.B. Heizung nur über Lüftungsanlage
    Es gibt genügend ECHTE Passivhäuser, die nicht über die Luft zuheizen.
    Gerade bei wenigen Personen und großer Wohnfläche ist mit Luftheizung allein nichts zu machen. Und mit einer FBH kann man die Volumenströme der Lüftung runterbekommen, was vor allem der Raumluft im Winter zugute kommt.
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  4. #3

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    Oha

    Zitat Zitat von pafo300 Beitrag anzeigen
    Sicher ist möglichst nah am Passivhausstandard, wobei das Genaue erreichen nicht um jeden Preis bzw.
    Einschränkung sein muß, z.B. Heizung nur über Lüftungsanlage.
    Diesen Idealismus hab' ich schon verworfen ... ich würd' mir nie ein Häuschen für 300' k € bauen und dann auf die paar Tausender für die Heizung verzichten. (Komfort, Zonierung, Verzicht auf E-Heizschlagen / Strahler im Bad etc.)

    Anders gefragt: Warum denn Luftheizung?

    Ich rate dringend zu einer Trennung von Lüftung und Heizung! Wie schon geschrieben hat man wenigen Personen im Haus nur wenig Wärmegewinn durch die Personen -> dann musst Du die Lüftung im tiefsten, leicht nebeligen Wetter hochdrehen und dadurch dann die Luft austrocknen ... Ausser ihr kocht und badet sehr sehr sehr viel -> dann komm ich aber auch mal gern mal zum Essen vorbei

    Wie schon beschrieben haben sehr viele PH's ganz normale, kleine FBH's / Wandheizungen weil die Probleme mit Zonierung und zu trockener Luft aufgefallen sind ...

    Zitat Zitat von pafo300 Beitrag anzeigen
    grob 2 Möglichkeiten, diese 17,5 KS mit 30 cm WDVS (wobei mein Onkel Malerfirma mir die Dämmung günstig machen könnte) oder T8 49 cm
    KS stand bei mir auch ganz hoch im Kurs - aber die von uns kontatkieren Rohbauer "wollen" mit KS eigentlich nicht bauen (vieeeel Erfahrung mit Ziegel und Porenbeton). Beim Preis wird voraussichtlich ein 49 cm Porenbeton die günstigste Variante sein um ein Mauerwerk unter einem U-Wert um die 0,16 zu haben ... aber das Mauerwerk stellt nur eine Komponente beim Hausbau dar ... Es gibt so die Aussage: [I]Bei uns in Bayern wird monolitisch gebaut - und da ist schon was dran - im Land der "Schlagmänner" und "Ziegelschubser"

    Um nur über Luftheizung zu heizen wirst Du m.E. aber sowieso nicht an einem sehr dicken WDVS / doppelschaligem Mauerwerk vorbeikommen ... dass der T7 / T8 für ein PH mit Luftheizung ausreicht glaub ich nicht - ausser Du hast einen riesen Holzofen zentral im Wohnbereich des Hauses stehen, mit dem Du dann das ganze EFH heizt -> aber "jetzt bin ich mal ketzerisch": So etwas hat man vor 50 Jahren gebaut (große Wohnküche mit grossem Ofen)
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  5. #4
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    Wenn du dir ne Luftheizung antun willst dann bestell sie aber am besten *mit Gebiss* damit du dich später dann irgendwann auch kräftig in den Hintern beissen kannst.

    Nicht alles was theoretisch *geht* muss zwangsläufig auch zur Zufriedenheit im Betrieb führen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5
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    Anscheinend hab ich mißverständlich formuliert, genau diese Passivhausgeschichte will ich mir eigentlich nicht antun. So extrem an den Werten bleiben, daß die 'Luftheizung' (mit dem Feuchtigkeitsproblem) dann ausreicht. Deswegen meinte ich ja nur nah dran. Die Vorstellung einer 30 cm Dämmung kommt mir irgendwie selber pervers vor, hab früher bei meinem Onkel gejobbt (als Schüler), da gings mit 6 oder 8 cm los.....wenn bei uns in Bayern der KS eh ein Problem is, dann würd ich vielleicht die Varianten Ziegel mit WDVS und T8 gegenüberstellen, unter der Zugabe daß ich WDVS über meinen Onkel deutlich unter Marktpreisen pappen kann....
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  7. #6

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    Andersrum: Du kannst doch bei den Werten so bauen, dass eine Luftheizung "theoretisch" ausreichte, aber dann trotzdem eine richtige Heizung einbauen.
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  8. #7

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    Vorschlag für Bayern: 24 HLZ mit 25cm Neopor. Billig und gut.

    Gruss, Dirk

    P.S.: Keine Luftheizung!!!
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  9. #8

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    Grundsätzlich sollte man das Material verwenden welches sich, in der jeweiligen Region, bewährt hat.
    Wir in NRW haben da die größere Auswahl, da fast alles um die Ecke liegt. Es gab aber auch eine Zeit, da musste man für Ziegel fast nur die Transportkosten aus den neuen Bundesländern bezahlen. (Man wollte dadurch wohl einige Konkurrenz loswerden)
    Das Einzige was für KS in eurer Region sprechen könnte wäre der Gesamt-Preis der Außenwandkonstruktion. Für KS bedeutet das aber Große Planblöcke die nur noch "angeblich" einen Dünnbettputz erhalten. Das könnte sehr Schlank werden und somit ein bis zwei Quadratmeter an Wfl(?) bringen. Die Installation (Heizung, Strom u.s.w.)muss aber "Perfekt" geplant werden. (Oder wir sind wieder bei den gelben Nummernschildern.)
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  10. #9

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    Zitat Zitat von MartinB Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sollte man das Material verwenden welches sich, in der jeweiligen Region, bewährt hat.
    ...warum sollte man kein Material nehmen, dass sich in einer anderen Region bewährt hat?

    gruss
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  11. #10

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    ... weil der Verarbeiter keine Lust darauf hat...
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  12. #11

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    (Fragen sollte man nicht mit Gegefragen beantworten.)
    Aber warum sieht man in den Bergen so gut wie keine Klinkerbauten?
    Weil die das nicht Können ? Zuviel Holz haben ? Zuwenig Geld ?
    Oder muß der Klinker besondere Anforderungen haben ?
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  13. #12
    planfix
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    @ Fragesteller
    ich mach gerade so was ähnliches und bin in Deiner Nähe.
    Bei Interesse melde Dich. Das gesamte Konzept hier darzulegen, fehlt gerade die Zeit.
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  14. #13
    Themenstarter

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    @planfix aber nicht für dich selber, sondern als Auftrag? generell bin ich natürlich an kompetenten Leuten interessiert, darf aber leider hier im Forum noch nicht direkt anmailen,
    Sie können aber mir mehr Infos zuschicken....Danke.
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Jetzt sehe ich da
    grob 2 Möglichkeiten, diese 17,5 KS mit 30 cm WDVS (wobei mein Onkel Malerfirma mir die Dämmung günstig machen könnte) oder T8 49 cm (wo Josef eine interessante Sache wäre, Pfaffenhofen is nicht weit von Freising).
    Wenn man die beiden Möglichkeiten gegenüberstellt mit Berücksichtigung nah am Passivhaus, was sind die Vor- und Nachteile.
    um was geht es ???

    beide Varianten eingekauft dürfte sich die T8 bzw. 17,5 KS preislich
    in etwa die Waage halten, hier mischt der Onkel aber preislich mit ...
    ergo dürfte der Josef zu teuer werden
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  17. #15

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    Naja, selbst wenn Josef etwas teurer ist: Die T8 Variante ist robuster und langlebiger. Kommt auf den Preisunterschied an...

    Gruss, Dirk

    P.S.: Warum nicht 2-schalig? HLZ, 18cm MiWo, Verblender... Das finde ich noch leckerer als die beiden anderen Varianten... Preislich nicht viel teurer...
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