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Fertighaus Zwischendecke Fragen dazu

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  1. #1

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    Fertighaus Zwischendecke Fragen dazu

    Hallo,

    man macht ja viele Fehler, einer davon war nicht genau hinzuschauen.
    1994 Fertighaus errichtet und nun Bretter außen gestrichen.
    Das Haus in "1,5" geschossig.

    Also Wohnzimmer, Zwischendecke, Schlafzimmer mit Dachschräge.

    Brett weg zum Streichen gebracht und mal reingeschaut ins Innenleben.

    Nun bin ich einw enig verunsichert: Ich sehe die Decke des Wohnzimmers und eine Folie darauf und viel Isolierwolle und Stromleitungen. Aber irgendwie keine Folie die die Decke vor Zugluft schützt. War das so geplant oder Baupfusch?

    Wenn es Windig ist, ziehts schön aus den Steckdosen. Die Leitungen habe ich schonmal mit Papier zugestopft, aber das kann ja nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

    Das Dach ist als sog. Kaltdach gebaut worden und die luftig verbauten Bretter sollen ja eine Hinterlüftung des Daches wohl ermöglichen, aber doch wohl nicht der Zwischendecke oder sehe ich das falsch.

    Nun hoffe ich, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe.

    Danke
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  2. Fertighaus Zwischendecke Fragen dazu

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  3. #2
    Themenstarter

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    mmh, ich kann nicht editieren??

    Also so: der Absatz "ich sehe die Decke des Wohnzimmers... ist ein wenig ungenau beschrieben.

    Also, wenn ich durch die Lücke schaue, kann ich in die zwischendecke schauen. Unten die Decke des Wohnzimmers und oben der Fußboden. Ich könnte nun in diesen Zwischenraum auch reinkriechen. Müßte dieser nicht mit Folie abgeschlossen sein oder braucht die Isolierwolle Luftaustausch?


    Ich dachte die muss "eingepackt" sein und somit vor Wind geschützt sein. Denn daurch pustet es schön in die Leerleitungen hinein.
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  4. #3

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    gibt es ein paar Bilder?
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  5. #4
    Themenstarter

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    so hier die Bilder:








    Das Bild mit der defekten Folie, da war ich selbst überrascht. Auch was die dicke der Dämmung angeht: ca. 10cm und wie gesagt der Wind kann da so richtig reinpfeifen. Hier jetzt nicht zu sehen ein Leerrohr, da habe ich das falsche Brett erwischt. Aber einmal sieht man da ein Kabel und das geht dann eben in ein Leerrohr.

    Die Rückwand ist nur 10cm dick gedämmt. Kann ich da einfach noch Platten draufkloppen, also auch auf den Holzrahmen? Der Gang sieht so aus:



    Ich denke schon, dass dies was ausmachen könnte.

    Danke für die Mühe
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast

    Sauber!...

    .... Ich geh mal davon aus, das gesamte DG sollte von Anfang an ausgebaut werden? Tja das ist Murks hoch 8. Die Winddichtigkeitsfolie hätte an den Sparren lang gezogen werden müssen. Hier muß alles jetzt vernünftig gedämmt werden. Problem sind natürlich die Löcher, die müssen erstmal beseitigt werden, so man rankommt. Das sollte sich ein Fachmann vor Ort mal genau ansehen und dann ein "Sanierungskonzept" erstellen. Frage: gibts die Firma noch?Evtl. versteckter Mangel, obwohl, schwer zu beweisen
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  7. #6
    Themenstarter

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    Die Firma hieß Willco Fertigbau. Gibt es nicht mehr. Ist ein Bau von 1994.
    Wir wundern uns schon, warum wir mit 140qm an die 2400m3 Gas im Jahr verbrauchen( 5 Personen- Haushalt Warmwasser und Heizung) und mein Bruder gleiches Haus an die 3000m3. (der hat aber auch den ganzen Tag die Heizung an)

    Und wie gesagt: Die Decke erstes Geschoss ist der Schlaf und Badbereich. Vielleicht habe ich auch deswegen immer kalte Füße im Bad, weil da kaum was gedämmt ist.

    Hier mal ne Skizze:

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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    Jo, immer wieder der Abseitenbereich...

    ... aber trösten Sie sich: die Schweden sind da manchmal kein Deut besser. Im Grunde muß man jetzt ne anständige Dämmung mit der Winddichtigkeit hinbekommen. Und zwar so, daß keine Schimmelprobleme entstehen. Die "offene Bauweise" hat das ja bislang erfolgreich verhindert. Die Folie sollte jetzt einen Anschluß zur Außenwand des EG bekommen. Über die Sparren, und dahinter dämmen (Dachaufbau beachten!!!). Ist ne Pfriemelei ohnegleichen, ich weiß, aber es lohnt sich.
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  9. #8
    Themenstarter

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    so, für uns ist die Verbraucherzentrale "zuständig" lt. BAFA. Dann werden wir den Ing. mal kommen lassen und uns "Aufklären lassen"

    Danke
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  10. #9
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    So der Herr war da und meinte wir sollten das alles oben mit Isofloc oder ähnliches auspusten lassen. Das hätte den Vorteil, das ganze wäre auch dicht.

    Wäre es das??
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  11. #10

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    das kann er nicht ernsthaft gesagt haben
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  12. #11
    MoRüBe
    Gast

    nie nicht...

    ...

    Und falls doch:



    Sind Sie sicher, daß das ein Ing war???
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    die drei buchstaben ,g,n,i schutzen vor dämlichkeit nicht...........

    siehe............................
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  14. #13
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    Na klar hat er das gesagt. Ing war er auch. Er meinte evtl würde man auch das ganze mit einem Schlauchsystem verbinden. Ich habe das nun so verstanden, schlauch rein, Isofloc reinpusten und Zuklammer oder so.

    Also aufgeschrieben bzw. angekreuzt hat er:

    Rockwool Granulat und Zellulose eben zum einblasen.

    Ja und nü...Winter kommt. Würde es was nützen wenn ich in die Zwischenräume wenigstens nochmal 10 cm Steinwoll reinlege?

    Also so wirklich hat das denn ja nu nichts gebracht die Beratung.
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  16. #14

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    die Decken sind eine Sache, da kann eingeblasene Dämmung sicherlich die Dämmwirkung erhöhen und die Methode ist relativ zerstörungsarm für deinen Ausbau, nur "dicht" wird es dadurch nicht

    und die Schräge und die Abseitenrückwand (Kniestock) bleiben ungedämmt, bildlich gesprochen: du hast einen Eimer mit 5 Löchern, und 3 klebst Du zu, aus 2 Löchern läuft das Wasserr noch raus

    also diese Stellen ungedämmten Stellen bleiben "kalt"

    und wie willst Du in die "Zwischenräume" der Decke denn 10cm Steinwolle reinlegen?

    Ausflocken ist schon ein richtiger Ansatz um die Dämmwirkung zu erhöhen, nur Du brauchst einen Fachunternehmer, der sich auch der Schrägen und der Kniestöcke annimmt, und der natürlich den Dachaufbau berücksichtigt (Unterspannbahn diffusionsoffen oder nicht ? etc.)

    Hat der Berater dazu auch etwas gesagt?
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  17. #15
    Themenstarter

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    Ich habe das angesprochen, dass in verscheidenen Foren eben von Windichtigkeit etc. gesprochen wird und ob mein Haus denn den Blowertest überstehen würde. Er emeinte nein und das wars dann auch. Ich habe ihn auch gefragt wie es denn mit der alten Folie sei und der Steinwolle.
    (Die Folie ist eine Gitterfolie, mit Diffusionsoffen hat das sicher nicht zu tun.)
    Denn damals wollte ich den Spitzboden Isolieren und bei der Abnahme hat der Bauleiter noch die Folie an der Spitze des Daches entlang aufgeschnitten, das wäre ein Kaltdach. Ich habe dann eben das ganze Isoliermaterial auf die Decke gelegt.

    Kurz das ganze scheint ja im Grunde umsonst im warsten Sinne des Wortes gewesen zu sein.
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