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Fenster im Neubau undicht - starker Wassereinbruch

Diskutiere Fenster im Neubau undicht - starker Wassereinbruch im Forum Fenster/Türen auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Fenster im Neubau undicht - starker Wassereinbruch

    Zur Info:
    Habe gerade schon den Artikel gelesen, in dem sich über die richtige Abdichtung von Fenstern gestritten wurde.

    Zu meinem Problem:
    Wohne in einem knapp 1 Jahr alten Neubau. In einem Zimmer hatte ich schon öfter Feutigkeit und Schimmel festgestellt. Hatte zunächst abgewartet und es auf Feuchtigkeit vom Bauen geschoben.

    Gestern gab es ein heftiges Unwetter und das Wasser lief im ersten Stock oben die Decke hinunter. Eine Etage höher im Dachboden war das bodentiefe Fenster nicht wie befürchtet offen. Das Wasser wurde durch den starken Wind über den Spalt zwischen Fenster und Fensterbank ins Haus gedrückt und ist innen die Wand runter hinter meine Tapete gelaufen. In den 5 Minuten waren es schätzungsweise 2-3 Liter Wasser.
    Interessant ist, dass ich bei keinem der anderen 6 Fenster auf dieser Hausseite ähnliche Probleme entdeckt habe. Mein Nachbar hat ein fast identisches haus vom selben Bauunternehmer und ebenfalls nur an dem gleichen Fenster ein Feuchteproblem.

    Der Bauunternehmer meint, man könne dieses Problem mit einer Silikonfuge beheben. Als ich nicht eingesehen habe, dies selbst zu machen wollte er nun mal vorbeischauen - Termin noch offen.

    Um auf die vorherige Diskussion zu kommen. Es kann doch nicht sein, dass da NUR eine Silikonfuge fehlt. Meiner Meinung nach ist es auffällig, dass gerade dieses eine Fenster in beiden Häusern dieses Problem hat und alle anderen zumindest nicht preisgeben.

    Das Fenster ist übrigens grundsätzlich auf der äusseren Fensterbank.

    Meine Minung:
    Ich glaube, dass die anderen Fenster alle undicht sind, nur dass diese fest im Mauerwerk verputzt sind, im Vergleich zu dem oberen. Dadurch kann der Wind das Wasser am oberen Fenster einfach nur besser durch den etwa 1-2 mm Spalt drücken. Auch hinter/unter den anderen Fenstern befürchte ich Feuchtigkeit.

    Meine Fragen:
    Hat der "Fenstereinbauer" evtl. etwas falsch oder schlecht ausgeführt?
    Wie kann ich in diesem Fall Pfusch erkennen?
    Wie soll ich mich den beiden "Experten" (Unternehmer und Subunternehmer Fensterbauer) gegenüber verhalten?

    Gruss und Danke im Voraus für eine hoffentlich sachkundige und engagierte Diskussion,
    Dirk.
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  2. Fenster im Neubau undicht - starker Wassereinbruch

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Das Fenster ist keine Türe? Also nicht bodentief?

    Trotzdem gehört es Schlagregendicht.

    Verhalten: Eigenen Sachverstand dazunehmen.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast

    @Robby

    Zitat Zitat von Robby
    Verhalten: Eigenen Sachverstand dazunehmen
    Klappt nicht, weil ja nicht vorhanden.

    besser:
    fehlenden eigenen Sachverstand durch zugekauften fremden ersetzen!
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    JA so meinte ich das auch
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  6. #5
    Themenstarter

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    Um an Sachverstand zu kommen habe ich ja meine Frage hier an dieser Stelle platziert.
    Und das Fenster ist natürlich eine Tür und bodentief. Sorry!

    Im Baugewerbe gibt es doch für alles eine DIN. Sicher steht da sowas wie "Fensterrahmen und Mauerwerk müssen dauerhaft luftundurchlässig und schlagregenfest verbunden sein." (Zitat aus Werbung für Abdichtmittel) und am besten noch etwas spezifischer.

    Definitiv ist diese besagte Tür weder schlagregenfest noch luftundurchlässig.

    Ich will zwar den Sachverständigen mit einschalten der den Bau begleitet hat, aber es schadet nicht, selbst nicht ganz dumm zu bleiben.

    Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach ein Verkleben einer Folie: Fensteraussenseite auf das äussere Mauerwerk (vor dem Verputzen natürlich). Ist aber wohl nicht Pflicht.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Ja, hier gibt es Sachverstand und sogar welche die obwohl diese damit ihr täglich Brot verdienen in ihrer Freizeit hier helfen.

    Was soll das bringen? wir können hier nur Tips geben und beraten.

    Das ersetzt weder die Feststellungen vor Ort noch den eigenen Sachverstand...

    Was will man dem Auftragnehmer sagen? "Ich habe im Forum von einem der die einschlägigen Regelwerke kennt gehört das man..? "

    Der wird sagen :" Nö alles Tip Top!" Und nu?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Noch etwas:

    Die undichte Tür wurde an der Unterseite nicht sauber angeputzt. Da der Dachboden weiterhin noch nicht komplett mit Dampfbremse verklebt wurde, drückt der Wind wunderbar unter der Tür hindurch.

    Ich kann zwar selber eine Silikonfuge auftragen, aber
    1. ist das nicht meine Aufgabe
    2. bin ich dann der Dumme der es schlecht ausgeführt hat, wenn es dann doch mal einen weiteren Schaden gibt
    3. müssen ja sicher alle Fenster und Türen mit eine Silikonabdichtung versehen werden.

    Sehe ich das alles richtig?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ist schon richtig, dass die Tipps hier keinen Sachverständigen ersetzen. Ich verstehe die Tipps auch als solche und weiss sie zu schätzen. Ich weis jetzt schon einiges mehr und werde den Sachverständigen spätestens beim Ortstermin dabei haben.
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  10. #9
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    Die Innenseitige Abdichtung ist die Abdichtung für die Luftdichtheit.

    Außen gehört eine Schlagregendichte Abdichtung hin. (z.B. Kompriband)
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  11. #10
    Avatar von Olaf (†)
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    Mhm....

    wieso eigentlich Tür? Ist da ein Balkon davor oder wenigstens ne Absturzsicherung?
    Bei ersterem dürfte dann wohl Kompriband keine adäquate Lösung sein.
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  12. #11

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    Wie wärs mal mit nem Bild???
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  13. #12
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  14. #13
    Themenstarter

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    Tür ist schon richtig! Davor gibt es keinen Balkon, aber ein Schutzgitter. Ich sehe ein, dass 1-2 Fotos deutlich mehr sagen als 1000 Worte und werde schnell Bilder nachliefern.
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  16. #14

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    Ohne jetzt bilder gesehen zu haben möchte ich mich dann doch mal dazu melden. Ich dehe davon aus, dass
    entweder:

    im unteren Bereich des bodentiefen Fensters/der Tür keine entsprechende schlagregendichte Abdichtung aussen z.B. mit Saargummifolie/Aussen Dichtvlies) vorgenommen wurde.

    ODER (sollte diese Abdichtung unten außen vorgenommen worden sein)

    das zwischen der senkrechten äußeren Abdichtung mit Kompriband und der unteren Abdichtung mit Saargummifolie im Überlappungsbereich der beiden Abdichtungsstoffe eine Fuge entstanden ist und das Wasser dort eindringt.

    Was auch immer ein Problem ist, ist die Fensterbank. Wenn Aluminium Fensterbänke eingebaut sind kann es durchaus sein, dass Wasser zwischen dem Kopfstück und der Fensterbank eintritt und sich dann einfach seinen Weg sucht. Sind Steinbänke eingebaut kann es dazu kommen wenn das Fenster auf diese aufgesetzt wird, dass wirklich eine entsprechende Abdichtung zwischen der Steinbank und des Fensters fehlt. Aber mit eine Silikonfuge ist es da nicht getan da Silikon nicht unbedingt sehr dauerhaft ist.

    Ein Kompriband ist meiner Ansicht nach schön und gut aber im unteren Bereich des bodentiefen Fensters oft nicht ausreichend. Bei entsprechendem Wasserdruck von aussen kann dann trotzdem Wasser eindringen.

    Den ggf. ausgeführten Pfusch kann man nur durch Aufschlagen des Putzes erkennen denke ich, ohne es jetzt gesehen zu haben.
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  17. #15
    Bauexpertenforum
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    Bei Bodentiefen Fenstern mit Spritzwasser / Schneeansammlung/ Anschluss an ein Flachdach nach Flachdach Rili oder DIN 18195-5 oder im Hochführungsbereich der DIN 18195-4 / 6 ist eine Einbindung der Fensterabdichtung an die Bauwerksabdichtung erforderlich.

    Ach und Saargummifolie finde ich in meinen Regelwerken nicht aber ob den Fragesteller das nach 3 Wochen juckt?
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