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  1. #1

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    Porosierter Poroton-Ziegel T14 ?

    Hallo zusammen,

    so, bald gehts mit dem Bauen los. Nun meine nächste Frage von wahrscheinlich noch vielen ...

    Wir sind am überlegen unser Haus mit 36,5cm porosierter Wärmedämmziegel zu bauen (U-Wert Aussenwand 0,35 W/m²)

    Nun lese ich auf der HP von Poroton, dass dieser Ziegel sich Poroton-Blockziegel T14 nennt.

    Ist das ein guter Ziegel?

    Was mich total verunsichert ist folgendes: Ich lese im Forum alles mögliche über T7 T8 T9 etc. und jetzt soll mein Haus mit T14 gebaut werden...
    Das klingt irgendwie nach "Total veraltet" oder sehe ich das falsch?

    Sicherlich habe ich auch gelesen, dass Mauerwerk nicht DAS Entscheidende ist, aber vielleicht bekomm ich von dem ein oder anderen von Euch mal ne Meinung drüber, die mich entweder beruhigt oder doch zu einem anderen Ziegel "führt"...

    Alternativen wären da noch: 36,5 cm diker Liaplan-Ultra 09 oder 17,5 cm Kalksandstein mit 15cm Wärmedämmung oder 36,5 cm dicker Porenbeton.

    So nun bin ich mal gespannt -
    Vielen Dank für Eure Mithilfe und Verständnis.
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  2. Porosierter Poroton-Ziegel T14 ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von FeMax Beitrag anzeigen
    Was mich total verunsichert ist folgendes: Ich lese im Forum alles mögliche über T7 T8 T9 etc. und jetzt soll mein Haus mit T14 gebaut werden...
    Das klingt irgendwie nach "Total veraltet" oder sehe ich das falsch?
    Ziemlich veraltet - oder eben billig. Ich würde einen solchen Stein nicht verbauen.
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  4. #3

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    Was so ein Billigbau bei der Anschaffung spart, holt er sich bei den Heizkosten schon wieder, keine Angst...

    Sowas baut man heuter nicht mehr neu. Ist nur noch mit großem Wertverlust mal wieder loszuwerden...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wie seht Ihr

    die Alternativen, die ich erwähnt habe?
    Sind die auch soo mies ?
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  6. #5

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    Nimm den KS und versuch, ob noch ein paar cm mehr an Dämmung zu finanzieren sind. Lieber an anderer Stelle sparen (da, wo man es später nachrüsten kann, z.B. Sanitärkeramik und Armaturen)!
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  7. #6
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Gips denn ...

    ... einen Wärmeschutznachweis?

    Ich würde mir erstmal ein energetisches Gesamtkonzept machen lassen und dann schauen, mit welchem Wandbaustoff ich die Anforderungen erfülle.

    Mit dem T14 mal sicherlich nicht .
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  8. #7
    Themenstarter

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    Haus soll

    KFW 60 Stand haben inkl. Nachweis etc. - Ist gerade in Bearbeitung...
    Oder hat das nichts zu sagen?
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  9. #8

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    Der T14 ist solide, robust UND billig. Ich wurde das Geld lieber in bessere Fenster investieren. Wenn's die Statik hergibt, würde ich Porenbeton oder Bisoplan (kaum teurer) vorziehen. Ist die Steinfestigkeit des T14 entscheidend, dann hätte ich nichts gegen diese Wahl. Die Frage wäre dann aber , ob man den nicht als 49-er MW machen sollte...

    Gruss, Dirk
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  10. #9
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Das ist aber jetzt ...

    ... kein guter Rat.

    Na ja, legen wir´s mal ab unter Laienmeinung .
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  11. #10

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    Was wäre den "guter Rat"?

    - Nimm KS + WDVS = Mehr Ramökonomie
    - Nimm T9, monolithisch, robust, aber teuer

    Ich z.B. mag dicke Mauern. Mit T14 in 49 billig zu erstellen, und trotzdem guter Wärmeschutz...

    Wenn es "nur" um maximal billigen Wärmeschutz geht:

    - Nimm T10 in 17,5 und 20cm Neopor.

    Bei passenden Randbedingungen ergibt das ein Passivhaus.

    Fazit: Ist irgendwie auch Geschmacksache...

    Gruss, Dirk
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  12. #11

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    Zitat Zitat von FeMax Beitrag anzeigen
    KFW 60 Stand haben inkl. Nachweis etc. - Ist gerade in Bearbeitung...
    Oder hat das nichts zu sagen?
    Ah ja. Dan wird das wieder eines der Häuser, die man mit viel Technik über die KfW-Hürde hinwegheben muss.

    Lassen Sie den ganzen Technikschmonsens weg, investieren Sie das ersprate Geld in gute Dämmung und gut ist.

    Oder haben Sie den Vertrag schon unterschrieben??? Dann geht eh nix mehr - zumindest nicht ohne Kosten (erhebliche)


    MfG
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  13. #12

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    Hallo!

    KWF60 mit einem 36,5er T14-Stein wird definitiv nicht zu realisieren sein. Es sein denn man wohnt in Lanzerote.

    Mal angemerkt: Bei dem ganzen T9,T8,T7-Hype sollte man auch nicht ausser acht lassen das viele Bauunternehmen nicht in der Lage sind diese Steine auch Sach- und Fachgerecht zu verarbeiten.
    Es gibt viele Unternehmer die mit KFW40/60/Passivhaus werben aber nicht in der Lage sind das auch umzusetzen. Obwohl sie schon das richtige Material dazu verarbeiten. Aber das wie ist in dem Fall die Frage.

    Auf dem Papier ist ein T9 sicherlich besser als ein T14. Auf dem Papier...... Ich hab bei uns schon einige T9-Baustellen gesehen wo abends die Perlite-Füllung zusammengekehrt und die ausgebrochenen Macken mit Mauermörtel verschmiert werden.
    Da lobe ich mir einen "Idiotensicheren" T14/T12.

    Der richtigere (wenn auch steinigere!) Weg ist es sich einen Bauunternehmer zu suchen der weiss was er tut. Auch gerne mit einem T14 (in dem Fall nicht in KWF60). In Verbindung mit einer serösen, unabhängigen und fachlich qualifiziertem Bauüberwachnung ist mir das lieber als ein "Rundumsorglospaket in KFW40" für 199.999€.

    Wir z.B. haben die Aussenwände in 36.5cm T12 gebaut. Also in dem Fall EnEV- Standard.Der komplette Bau wurde von einem versierten Unternehmer mit T12-Erfahrung gebaut und von einem guten (leider selten!) Architekten peinlichst überwacht.
    In dem Zeitraum zwischen 06/2007 und 06/2008 beliefen sich unsere Heizkosten (Wärmepumpe) incl. WW für zwei Personen auf 418€.
    Aus welchem Grund hätte also 30.000€ mehr in mehr Dämmung und bessere Fenster investieren sollen?

    Je hochdämmender der Stein um so anspruchsvoller und teurer die Verarbeitung. Das sollte man bei der Entscheidung nicht ausser acht lassen!
    Mir persönlich ist ein gut verarbeiteter T12 lieber als ein schlampig hingeschmissener T7 der wie ein KS vermauert wurde.

    Gruß,
    Rene'
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  14. #13

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    PS: Zwei Häuser weiter wurde ein "KFW60" Bungalow mit annähernd der selben Grundfläche (+10qm) wie unser 1.5 Geschossiges Haus von einem GU erstellt.
    Die Heizkosten dieses Hauses belaufen sich auf ca. 750€ ( so richtig rausrücken wollte der Nachbar mit den Kosten nicht )
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hi Rene,

    wenn die Hütte undicht ist, dann rettet der beste Stein nichts. Der T14 ist wärmetechnisch nicht der Hit. Leider sieht's preislich halt so aus: < 1,90 EUT T14, >3,80 EUT T9. Und dann kann sogar darüber nachgedacht werden, ob nicht evtl die Hütte in T14 erstellt wird und dann ein WDVS nachgerüstet wird...

    Gruss, Dirk
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  17. #15
    Themenstarter

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    T12

    Hallo ,

    erst mal Danke für Eure ganzen Antworten und Hinweise...
    Nach neuesten Hinweisen wird es wohl ein T12 und nicht ein T14 wie von mir erst vermutet.

    Schaut das ganze jetzt schon besser aus?

    @ Ralf Dühlmayer:

    was meinen Sie mit Technikschmonsen-der verbaut werden soll um das ganze Dingens über die KFW60 Hürde zu hebeln? Muss man das dann auch noch mit dem T12 machen - oder schauts da schon anders aus?

    Gruß

    FeMax
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