Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    Fabian
    Gast

    Frage Fußbodenheizung und Funktionsheizen

    Hallo!

    Ich habe das ganze schon in einem anderen Beitrag zu klären versucht. Allerdings blieb der Punkt Funktionsheizen bislang noch offen. (Bezüglich der "Belagreife" werde ich wohl auf Lebski´s Methode mit der 1m2 Folie zurückgreifen)

    Aber, es wurde geschrieben:
    Nach DIN 4725 / 4 aufheizen erforderlich zur Funktionsprüfung der Fussbodenheizung VOR Belagsarbeiten
    Ist dies wirklich immer erforderlich oder kann man z.B. im Bad oder Gäste-WC darauf verzichten?

    PS: Wenn es erforderlich ist bzw. evtl. sogar in jedem Raum, dann gleich noch die Frage: "Warum?"

    Gruß
    Fabian
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  2. Fußbodenheizung und Funktionsheizen

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

    Es ist ersteinmal

    grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Funktions- und Belegreifheizen.

    Man kann das ganze versuchen zu kombinieren.

    Ich trenne es gerne.

    Funktionsheizen. Heizung anschmeißen mit 25° Vorlauf reingehen und 3 Tage laufen lassen. Dann rauf auf max. Temperatur und 4 Tage halten, dann abschalten und auskühlen lassen. Wenn das der Estrich nicht abkann, wird er reissen, was er auch soll, denn da funktioniert er nicht. Die Risse können nachgebessert werden.

    Belegreifheizen. Heizung wieder anschmeissen, 1 bis 2 Tage mit 25°, dann auf max. Temperatur und sagen wir mal über den Daumen gepeilt 14 Tage laufen lassen. Dann an den vorgesehenen Meßstellen Restfeuchte mittels CM-Messung prüfen. Wenn´s paßt, Temperatur wieder auf "verträgliche" Temperatur für Fliesen- Parkett- Teppichkleber runterfahren. Falls nicht, halt weiter heizen.

    Die von Michael erwähnte Methode mit der Folie ersetzt nicht die geforderte fachgerechte Messung, ist aber für eine Einschätzung des Trocknungsgrades des Estrichs sehr dienlich.
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  4. #3
    Fabian
    Gast

    Frage

    OK, das "Belegreifheizen" soll ja die nötige Trockenheit bringen und sagen wir einfach mal, der Estrich ist trocken genug.

    Bleibt also das Funktionsheizen. Was ist nun, wenn der Belag (Fliesen) drauf kommt, befor ein Funktionsheizen ausgeführt wurde? Kann ich das z.B. nach dem Fliesen nachholen und dann einfach schauen, ob die Fliesen risse bekommen um sie dann ggf. auszutauschen? Oder sehe ich die Risse dann nicht und fange mir irgendwelche Nachteile / Probleme ein? Evtl. gar erst nach Jahren?

    Gruß
    Fabian

    PS: Selbstverständlich halte ich das heizen vor dem belegen für sinnvoll, aber da ist halt noch der Bauträger
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Die von Michael erwähnte Methode mit der Folie ersetzt nicht die geforderte fachgerechte Messung, ist aber für eine Einschätzung des Trocknungsgrades des Estrichs sehr dienlich.

    Das hast du aber schön gesagt, Robert. Es ist ja auch nur ne Krücke, aber es funzt. Für Fliesen klappts ohne Probleme, auch wenns nicht DIN-gerecht ist.

    Über das Funktionsheizen würd ich mir bei dem Bad nicht den Kopf machen. Solange der Rest noch ordnungsgemäss Geprüft (Funktionsheizen vor Belegung, Belegreifheitzen auch) wird, fallen eventuelle Risse im Bad ja auf. Zu dem Zeitpunkt kann immer noch (teuer) saniert werden, ist halt das Risiko des BU.

    Geld müsste Fabian zu dem Zeitpunkt noch genug zurückgehalten haben. (Ups, ein Dativ?)
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  6. #5
    bauworsch
    Gast

    Wenn der Estrich

    lange genug "rumgelegen"ist und augenscheinlich trocken ist, kann man ihn ( wenn dann die Heizung später gekommen ist ) vor dem endgültigen Verlegen nochmal kurz quälen.

    Aber da Du nicht heizen kannst, bleibt dieser Test dann als Endversuch bestehen. Und mit Belag reagiert der Estrich nochmal anders, als ohne.

    Du kannst den BT schon mit "sanfter Gewalt" dazu bingen, erst nach einem Testheizen mit den Fliesenarbeiten zu beginnen.

    Liege ich aber falsch, wenn ich einen gewissen "Zeitdruck" aller Beteiligten vermute und nach einer Beruhigungspille gesucht wird?

    Falls die Zeit jedoch vorhanden ist, warten und dann erstmal Estrich heizen.
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  8. #6
    bauworsch
    Gast

    crossposting

    Klar funzt es Michael.

    Aber wer hält denn den Allerwertesten hin, wenn doch ein Schaden kommt. Du hast in einem Parallelthread das sehr schön als Beispiel herangezogen.

    Und wenn der BT es hier in diesem Fall nun partout nicht einsehen will, schriftlich anzeigen, und dann von mir aus machen lassen. Außer es sei denn, dass noch ein wenig Zeit vorhanden ist.

    Aber wie schon richtig angemerkt, möglicherweise monetäre Nachteile abwägen. Und rechtzeitig vor Bezahlung des letzten Geldes den Estrich "heiztechnisch vergewaltigen".

    Aber gut fühl ich mich nicht, bei dem was ich jetzt geschrieben habe.
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  9. #7
    Fabian
    Gast

    Frage

    Nun, Zeitmangel besteht eigentlich nur beim BT, ich würde gerne länger warten, aber da stehe ich halt recht alleine da.

    Das BAD (7qm) und das Gäste-WC (gute 2qm) könnte ich aber scheinbar dulden, wenn ich vor dem zahlen die Funktionsprüfung machen kann (was ja ginge, da WZ und Küche erst nach dem Heizen gefliest werden sollen).

    Geht denn der Belag wirklich bei der "Heizungsvergewaltigung" kaputt oder evtl. doch erst nach langer Zeit? Dies wäre nämlich die entscheidende Frage.

    Bei einem Bekannten sind z.B. nach ca. 6,5 Jahren feine, bis zu 1m lange Risse durch die Fliesen aufgetreten, welche in sämtliche Richtungen verlaufen. Der hat damals 6Wochen mit dem Fliesen gewartet aber nicht vorher Fußbodenheizung angemacht oder CM-Messung durchgeführt.

    Gruß
    Fabian
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