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  1. #1
    Johannes G.
    Gast

    Dämmstoff-Experimente

    Hallo Experten
    Mein Architekt hat mir zusammen mit dem Zimmermenn vorgeschlagen, die Kehlbalkendecke mit "gehäckselten" Steinwollematten zu dämmen, weil das korrekte Dämmen der ort verlegten Lüftungsleitungen (Passivhaus) zu umständlich und teuer werde.
    Was ist davon zu halten? Gibt es Probleme, wenn man einen zugelassenen Baustoff so verändert?
    Dachaufbau: Eindeckung, Lattung, Konterlattung, Holzfaserplatte, 24cm Sparren mit Steinwollematten, 12 cm Konterlattung mit Steinwolle, OSB-Platte, luftdicht verklebt. Der ungenutzte Spitzbodern wird dann wi oben angeführt mit losen Steinwolle-Häckseln ca 45 cm gedämmt.
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  2. Dämmstoff-Experimente

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  3. #2

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    Besser

    verwenden Sie eine Einblasdämmung; z.B. auf Zellulosebasis Isofloc oder Holzfaserbasis Emfacell.

    Die modifizierten Steinwolle-Schnitzel (wer fertigt die überhaupt - mit welcher Qualitätsgrundlage) sind nicht geeignet alle Hohlräume zweifelsfrei auszufüllen.

    http://www.isfloc.de
    http://www.emfacell.de
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    schwierig wird´s doch allenfalls im - wieder mal - nicht hinreichend geplanten übergangsbereich.
    im regelbereich funktioniert e. konventionelle dämmung mittels bahnen/matten - im bereich der anschlüssen gilt:
    wer nicht plant muss pfriemeln

    übrigens gibt´s von rockwool dämmung als sackware ...
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  5. #4
    Johannes G.
    Gast

    Danke

    für die raschen Antworten.
    Die Schrägen werden mit konventioneller Mattenware gefüllt, auf der Kehlbalkendecke wird es wegen der Lüftungsleitungen schwieriger. Das vorgeschlagene Material entspricht der Rockwool-Sackwareund soll eingestopft oder eingeblasen werden. Es ist aber erheblich billiger, weil es aus den reichlich beim Zimmermann vorhandenen Mattenresten geschreddert wird. Mich wüde vor allem interessieren, welche Konsequenzen die Verwendung eines Baustoffes ohne Zulassung haben kann.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    sagen sie mal...

    Moin,
    mir kommt das merkwürdig vor. Ich befürchte, Sie basteln da eine rieeeesen Wärmebrücke ein.
    Begründung:
    Wenn Sie ausschließlich die Kehlbalkenlage als Dämmebene verwenden, dann "schwächen" die Rohre diese nicht unerheblich. Da fällt ruckzuck Tauwasser aus.
    Oder sollen wirklich 45 cm gedämmt werden?????
    Grüße
    stefan ibold
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  7. #6
    Johannes G.
    Gast

    Ja

    Jawoll, so hat mein Architekt das ausgerechnet. 45 cm Dämmung, damit die Wärmebrücke durch die Luftkanäle nicht ins Gewicht fällt. Da wegen des Bebauungsplans der Spitzboden sowieso nicht nutzbar sein wird, wird der gegen das Haus ganz abgeschlossen und nur für Revisionszwecke durch eine Dachluke zu erreichen sein, drinnen baut uns dann der Zimmermann einen Lauf- oder Krabbelsteg über die Dämmung.
    Ich habe eigentlich (natürlich Laie) keinen Zweifel daran, daß der Dämmstoff funktioniert, es ist ja kein Phantasiematerial, sondern auseinandergefledderte Steinwollematten.
    Was bedeutet denn die Zulassung eines Baustoffes, bekommt man mit Gebäudeversicherungen oder so Probleme, wenn man so etwas einbaut?
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    zulassung .. hmm.
    aus der hohlen hand: erstrangig brandschutz? wenn das kein problem ist, dann ist undefinierter wärmeleitwert auch keins.
    das kann man aber mit der versicherung VORHER klären.

    um welchen wärmeleitwert dreht sich´s?
    ganz koscher is das ned... und mattenware mit zulassung kostet doch eh nicht viel ...
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    mal ehrlich...

    Johannes G,
    weiß der was der da eigentlich macht???

    45 cm Dämmstoffdicke nur wg. der Rohre *ungläubigdenkopfschüttel*

    stefan ibold
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  11. #9
    Avatar von matzi
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    463
    Ich überlege gerade wie wohl die Dachluke aussehen soll??
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