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  1. #1

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    Geschossdeckendämmung auf Holzbalkendecke

    Hallo Experten,

    wir wollen in unserem "Altbau"(Bj. 1983, L-förmiger Winkelbungalow mit 130qm) die oberste Geschossdecke 24cm zusätzlich aufdämmen. Darunter ist das beheizte Erdgeschoss, darüber der als Abstellraum kalt genutzte begehbare Dachboden.
    Der Deckenaufbau sieht von unten nach oben wie folgt aus:
    Tapete bzw. Deckenputz - Fermacell-Platten - Holzbalken mit Zwischendämmung ca. 10cm Glaswolle - Rauspund-Bretter

    Der anbietende Handwerker will oben 2 mal 12cm Styropor WLG035 versetzt verlegen und darauf wieder eine begehbare Holzdecke setzen(Spanplatten 16mm). Unter die Dämmplatten will er eine Dampfsperre legen Ich ging immer davon aus, dass von der kalten Seite keine Sperre erforderlich ist. Bisher gibt es keine Dampfsperren, weder von oben noch von unten.
    Nun meine Fragen:
    1. Ist die Dampfsperre von oben notwendig? Warum?
    2. Da wir gerade das Bad sanieren und dort die alte Holzvertäfelung unter dem Fermacell abgenommen haben: Sollte man dort von unten eine Dampfsperre/-bremse einziehen? Direkt unter die Fermacellplatte? Darunter soll eine weitere Fermacellplatte abgehängt werden, welche dann die Lampen aufnimmt.
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  2. Geschossdeckendämmung auf Holzbalkendecke

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von stiewi Beitrag anzeigen
    Hallo Experten,


    Der Deckenaufbau sieht von unten nach oben wie folgt aus:
    Tapete bzw. Deckenputz - Fermacell-Platten - Holzbalken mit Zwischendämmung ca. 10cm Glaswolle - Rauspund-Bretter

    Der anbietende Handwerker will oben 2 mal 12cm Styropor WLG035 versetzt verlegen und darauf wieder eine begehbare Holzdecke setzen(Spanplatten 16mm). Unter die Dämmplatten will er eine Dampfsperre legen

    Ich ging immer davon aus, dass von der kalten Seite keine Sperre erforderlich ist. Bisher gibt es keine Dampfsperren, weder von oben noch von unten.
    Nun meine Fragen:
    1. Ist die Dampfsperre von oben notwendig? Warum?

    2. Da wir gerade das Bad sanieren und dort die alte Holzvertäfelung unter dem Fermacell abgenommen haben: Sollte man dort von unten eine Dampfsperre/-bremse einziehen? Direkt unter die Fermacellplatte? Darunter soll eine weitere Fermacellplatte abgehängt werden, welche dann die Lampen aufnimmt.
    Hallo,

    also eine Dampfsperre kommt immer auf die warme Seite!!
    Bei einer beheizten Wohnung also innen, auch im Keller innen, beim Kühlhaus außen.

    Man sollte sich überlegen, den Handwerker zu tauschen!

    Im normalen Wohnungsbau würde ich eine Dampfsperre in der Dachdecke für überflüssig halten. Wir machen ja auch keine Dampfsperren an die gedämmten Wände. Aber gerechnet habe ich das noch nicht und auch heute keine Lust dazu, so etwas zu rechnen.

    Gruß

    pauline
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  4. #3
    Themenstarter

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    Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass eine Dampfsperre unter den Styropor-Platten durchaus sinnvoll ist, da bei sehr kalten Temperaturen der Taupunkt genau in der Dämmung liegt. Das habe ich mit dem U-Wert-Rechner(http://www.bastelitis.de/u-wert-rechner/) ausgerechnet.

    Somit bleibt die Frage offen, ob mann dann von unten (Badezimmer als Feuchtraum) auch noch etwas "dampfsperren" muss?! Die Decke unter der Dämmung wird ja zukünftig wärmer als vorher und bisher war Feuchtigkeit auch kein Problem in dem Haus.
    => Was spricht dafür/dagegen?
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  5. #4
    Avatar von Ryker
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    Nicht mehr als 20% der Gesamtdaemmwirkung raumseitig der Dampfsperre anordnen. Immer noch nicht.
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von stiewi Beitrag anzeigen
    Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass eine Dampfsperre unter den Styropor-Platten durchaus sinnvoll ist, da bei sehr kalten Temperaturen der Taupunkt genau in der Dämmung liegt. Das habe ich mit dem U-Wert-Rechner(http://www.bastelitis.de/u-wert-rechner/) ausgerechnet.

    => Was spricht dafür/dagegen?
    Hallo,

    ich habe die Rechnung nicht gesehen, aber ich vermute, hier sind falsche Werte angegeben worden. Es ist die Frage, ob wirklich -12 im Dachboden herrschen.

    Aber selbst bei -12 aber 24 cm Dämmung auf der Decke finde ich keinen Tauwasserausfall in der Dämmschicht.

    Auch ohne zu rechnen kann man bei genügend dicker Außendämmung sagen, wenn überhaupt Tauwasser ausfällt, dann in der äußern Putzschicht. Und dieses Tauwasser kann in der Regel über die Poren im Material als Wasser nach außen geleitet werden. Dieser Effekt der Wasserleitung ist bei Glaser nicht berücksichtigt. Glaser liegt deshalb auf der sicheren Seite und ein Tauwasserausfall mit Durchfeuchtung nach Glaser muß in der Realität nicht eintreten.

    Gruß

    pauline
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