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  1. #1

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    Rechnung für Erdarbeiten

    Wir bauen 'schlüsselfertig' auf einem 622m² großem Grundstück. Am 7.8.08 begannen die Erdarbeiten. Heute bekommen wir die Rechnung und waren geschockt. Statt den erwarteten 2500,- Euro für 'Verdichtetes Kiesbett (bei Haus ohne Keller)' ist dieser Posten nun 8268,00 € netto. Bei der Besprechung wurden wir darauf hingewiesen, dass schlechtestenfalls ein unterirdischer Graben auf unserem Grundstück verläuft, dies war bei einem Nachbargrundstück auch so. Bei den Arbeiten wurden sogar 2 Wassergräben in ca. 3m Tiefe entdeckt (einen haben wir selbst gesehen). Die Rechnungsposition für o.g. lautet: Sandplattenerstellung für Garage und Haus inkl. Füllsandlieferung, Einbau, fachgerechter Verdichtung und anschl. Planum 612,0 cbm abzügl. Anteil d.GU 230 qm x 0,40 = 92,0 cmb'. Unser Anteil 520,0 cbm a 15,90 € = 8268,-€. Das Grundmaß Haus, Garage und Anbau beträgt 180 m². Der eine Wassergraben verläuft unter dem Haus der andere nur unter der Garage. Die Erdbaufirma können wir erst am Montag erreichen. Da wir keine Ahnung haben wüssten wir gerne, ob es vorstellbar ist, dass die Arbeiten in diesem Umfang erforderlich waren.
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  2. Rechnung für Erdarbeiten

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    von wem habt ihr denn das grundstück gekauft ?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Das Grundstück liegt auf einer ehemalige Wiese, die als Bauland vom Besitzer über eine Grundstücksgesellschaft verkauft wurde.
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  5. #4
    Avatar von igraine22002
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    hallo

    das ist ja echt doof. wir bauen auch grade. wir haben das grundstück erst gekauft und danach das bodengutachten machen lassen. da wir angst hatten vor dem schlimmsten fall, daß man auf pfahlgründung bauen muß, was wohl mal eben 20000 euro kosten kann, sprachen wir den grundstücksvertriebler auf unsere sorgen an. er sagte, das sei bisher nur einmal vorgekommen in dem gebiet. das hat dann die grundstücksgesellschaft sich mit dem bauherren geteilt.versucht doch eure grundstücksgesellschaft darauf anzusprechen, was sie dazu sagen. vielleicht sind sie kulant.

    liebe grüße anni
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  6. #5

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    WIe wurde denn der Auftrag erteilt?
    Machma Loch, wir blechen dann
    oder nach Angebot??
    Wenn nach Angebot, dann ist das mit der höheren Rechnung nicht ganz so einfach.
    Ich würde zum RA und zum eigenen Fachmann raten
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  7. #6
    Themenstarter

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    Das ist eine gute Idee, allerdings sehe ich da keine große Chance. Interessant wäre für uns erstmal, ob die Höhe der Kosten überhaupt nachvollziehbar ist.
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    Ja, Preis ist nachvollziehbar...

    ... und nu? Wer ist denn eigentlich auf den Trichter gekommen, 3m tief zu buddeln?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten.
    Ja, der Auftrag lief nach dem Motto 'Machma Loch, wir blechen dann'. Die Firma wurde von unserem Bauunternehmen beauftragt und hat sich vor Ort den Auftrag von uns gegenzeichnen lassen. Tja, was haben wir da eigentlich unterschrieben??? Blöd, wenn man zu vertrauensseelig ist. Das sollten wir eigentlich gelernt haben, dass beim Hausbau jeder nur 'unser Bestes' will. Wenn es erforderlich war, damit uns das Haus nicht in ein paar Jahren absackt und der Preis laut MoRüBe nachvollziehbar ist, dann ist nur sehr ärgerlich, dass wir vorher nicht darauf hingewiesen wurden und die Rechnung einfach lapidar zugeschickt wurde von wegen jetzt zahlt mal eben schlappe 12.000 €. Wir werden uns Montag gleich mal mit der Bauleiterin und der Erdbaufirma in Verbindung setzen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Danke für die Antworten.
    Ja, der Auftrag lief nach dem Motto 'Machma Loch, wir blechen dann'. Die Firma wurde von unserem Bauunternehmen beauftragt und hat sich vor Ort den Auftrag von uns gegenzeichnen lassen. Tja, was haben wir da eigentlich unterschrieben??? Blöd, wenn man zu vertrauensseelig ist. Das sollten wir eigentlich gelernt haben, dass beim Hausbau jeder nur 'unser Bestes' will. Wenn es erforderlich war, damit uns das Haus nicht in ein paar Jahren absackt und der Preis laut MoRüBe nachvollziehbar ist, dann ist nur sehr ärgerlich, dass wir vorher nicht darauf hingewiesen wurden und die Rechnung einfach lapidar zugeschickt wurde von wegen jetzt zahlt mal eben schlappe 12.000 €. Wir werden uns Montag gleich mal mit der Bauleiterin und der Erdbaufirma in Verbindung setzen, warum sie so tief gegraben haben.
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  11. #10

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    Meine Glaskugel sagt mir gerade, das die den Auftrag hatten, zu graben, bis fester Grund kommt... Ort: Moorrege ... Baugrundgutachten war, wenn ich's recht verstehe auch nicht nötig, da die Baufirma das Gebiet schon kennt ... "Bohren währe gut, gleich ausbuddeln ist besser" - (Stimmt möglicherweise sogar)
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ja, kann man denken, dass sie bis auf den Grund graben sollten, war aber nie die Rede davon. Es gibt auch ein Bodengutachten. An vier Punkten wurde gebohrt und aufgrund dieses Gutachtens wurde uns nichts davon gesagt, dass es Probleme geben könnte. Alles etwas seltsam, sind schon sehr gespannt auf die Argumentation. Könnt ihr euch vorstellen, dass es etwas bringt hier notfalls einen Anwalt zu bemühen?
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    wenn nach einem bodengutachten (wer hat es beauftragt) von 2500 die rede war (schriftlich?) dann kann ein anwalt schon helfen...........

    j.p.

    ist aber kein guter start für schlüsselfertig........
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  14. #13
    MoRüBe
    Gast

    Problem "Schlüsselfertig"...

    ... wird sein, mit dem Zusatz "... laut Bau- und Lieferbeschreibung". Und ich wette da steht auch drin: Mutterboden bis 30 cm abtragen und seitlich zur weiteren Verwendung durch den Bauherrn lagern, oder so ähnlich. Da kannste manchen Kunden 3 mal sagen, Tiefbaupreise werden erst nach Bodensondierung und Angebot genannt. Nee, dat wollnse nich hören, Auftrag wech. Der "schlüsselfertige" Anbieter, der hat das doch mit drin, dat brauchen wir nich. Ach ja, und der Preis is doch so günstich bekommste dann zu hören,
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    So ein Vertragswerk hat juristiche und baufachliche Aspekte.
    Der Anwalt findet sicher unklare Formulierungen, ggf. mögliche formale Fehler u.s.w., aber ob in baufachlicher Hinsicht die beschriebenen Leistungen sinnvoll und vollständig sind, da ist Bau-Fachwissen von Nöten.
    (Im konkreten Fall: Dem Vertrag kann man nicht unbedingt ansehen, welche Gründung der Bodenplatte hier tatsächlich erforderlich und sinnvoll ist. Irgendwo im Vertrag gibt's sicher 'ne Klausel zu technisch notwendigen oder gewünschten Änderungen oder so....)

    juwido
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  17. #15
    wasweissich
    Gast
    wer geschickt schreibt , bleibt........
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