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Ölheizung 7 Jahre alt einfach rauswerfen?

Diskutiere Ölheizung 7 Jahre alt einfach rauswerfen? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Ölheizung 7 Jahre alt einfach rauswerfen?

    Das raten mir einige "Spezialisten" wenn ich 2009 einen Teilabriss mit Neuaufbau durchführe.
    Ist-Zustand:
    120 qm Wohnfläche
    Hoval Ölheizung
    500 L Warmwasserspeicher
    900 L Pufferspeicher
    11 qm Solarthermie

    Nach Abriss und Neuaufbau:
    120 + 110 qm (2-Fam.Haus)
    Neubau nur FBH, DG nicht ausgebaut
    Ziegelbauweise 36,5 cm T9,T8 Ziegel

    Nun möchte ich folgendes (Heizung)

    Solarthermie erweitern auf mind. 20 qm (davon 9 qm genau Süden)
    WW-Speicher raus, Schichtenspeicher mit Schichtlademodul rein
    Pufferspeicher bleibt (wird 2. Puffer in Reihe geschaltet)

    WW über Schichtenspeicher entweder über FWM oder Hybrid mit Edelstahlrohren als "Durchlauferhitzer"
    WW-Erzeugung ist eines meiner offenen Fragen.
    Ich weiß nach zig Ratschlägen einfach nicht mehr was ich machen soll.

    Die meisten "Berater" sind wie ich der Meinung, dass eine 7 Jahre alte Ölheizung einfach zu schade ist zum rauswerfen.

    Wäre ich Millionär,dann würde ich sofort auf Pelletsheizung + Solar umsteigen.
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  2. Ölheizung 7 Jahre alt einfach rauswerfen?

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  3. #2

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    statt alles nur weltanschaulich zu betrachten wäre vielleicht eine kostenrechnung nicht schlecht.
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  4. #3

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    Genau.
    Und vorher ne Heizlastberechnung!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Kostenrechnung ?
    Und das macht mein Heizungsbauer?
    Problem ist, dass ich den Heizungsbauer mit Sicherheit wechseln werde.

    Könnte Ihr nicht so aus dem Bauch raus mir schreiben, ob meine Idee grundsätzlich gut oder schlecht ist?
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  6. #5

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    Ich kann Deine Anlage ja nicht sehen, aber wenn ich unterstelle, daß der Kessel zumindest ab und zu mal ´ne Wartung gesehen hat, dann wüßte ich im Moment keinen Grund warum man diesen entsorgen sollte.
    Wäre Geld übrig, dann könnte man darüber nachdenken.

    - Heizlast ermitteln
    - jährl. Wärmebedarf ermitteln
    - FBH auf niedrige Temperaturen auslegen
    - Prüfen ob und wie der Kessel optimiert werden kann (Leistungsreduzierung?)

    WW Versorgung über Solar ist OK, der Rest muß eben vom Kessel geliefert werden. Überlegen ob und wie man die Solaranlage zur Heizungsuntertützung einbinden kann. Sonst besteht die Gefahr, daß die Solaranlage Erträge liefert die nicht genutzt werden können. Immer daran denken, die dann größere Anlage liefert im Sommer eine Menge Ertrag der auch genutzt werden sollte. Sonst hängen die Dinger umsonst auf dem Dach.

    Alternative für WW:

    - el. DLE für die wenigen Tage an denen die Kollektoren nichts liefern, oder
    - BW-WP

    Ob sich die beiden Varianten "rechnen", müßte man einmal genau kalkulieren. Vermutlich nicht....aber es war ja nach Alternativen gefragt.

    Ach ja...FWS. Wie hoch ist Euer Wasserverbrauch? Sind größere Abnehmer geplant (Schwalldusche, große Badewanne o.ä)?
    Zur Vor- und Nachteilen der FWS einfach mal hier im Forum schauen. Wurde schon mehrfach diskutiert.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,
    für die Heizung hab ich einen Wartungsvertrag, der kommt mind. 1 x pro Jahr zur Wartung.
    Solar mit Heizungsunterstützung ist vorgesehen, weil ich ja schon einen 900 Liter Puffer habe. Jetzt brauch ich 2000 Liter Heizöl.
    Einen Wärmebedarf jetzt ermitteln halte ich für wenig sinnvoll, weil der Teil der 2009 abgerissen wird nur eine 25er Vollziegelmauer hat, wo die Wärme quasi ohne "Behinderung" rausgeht.
    Wie schon erwähnt, der Neubau erhält nur FBH. Im künftigen "Altbau" gibts halt noch Heizkörper (leider). Das Wohnzimmer wird per Kachelofen (Grundofen) geheizt, diese Heizkörper laufen nur auf Stufe 1.

    Mein Problem ist, mit was ich das WW aufheizen soll.
    Eine FWM ist bestimmt nicht schlecht, aber die Verkalkung des WT dürfte wohl ein Problem werden. Mir gefällt auch die Varianto mit den WT im Pufferspeicher (Edelstahlausführung).

    Noch was:
    Ich habe vor 7 Jahren meine Heizung erneuert und 11 qm Solar aufs Dach installiert. Diese Anlage hat sich bereits abbezahlt, obwohl ich damals schon fast beschimpft wurde weil ich so einen Käse mache.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Sepp14 Beitrag anzeigen
    Einen Wärmebedarf jetzt ermitteln halte ich für wenig sinnvoll, weil der Teil der 2009 abgerissen wird nur eine 25er Vollziegelmauer hat, wo die Wärme quasi ohne "Behinderung" rausgeht.
    Aber Du mußt doch irgendwie eine Größe für die Leistungsdimensionierung finden. Und wie willst Du die FBH dimensionieren wenn keine Heizlast bekannt ist?

    Klingt für mich alles noch nicht nach einem Konzept.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Der Heizungsbauer/Sanitär war schon da und hat ein Angebot gemacht. Den werd ich mal ein paar Fragen stellen wegen Heizlastberechnung usw.

    Ich hab das Gefühl, die machen das so p mal daumen
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Sepp14 Beitrag anzeigen
    Ich hab das Gefühl, die machen das so p mal daumen
    Tägliche Praxis an der Front....leider.

    Das Problem ist, daß die Heizer diese Leistung meist nicht bezahlt bekommen. Daher hält sich die Motivation in Grenzen.

    Gerade bei der FBH solltest Du auch an die Zukunft denken, und selbst wenn man heute noch nicht vorhersagen kann, welche Wärmeerzeuger in 10 Jahren "modern" sein werden, so kann man doch mit Sicherheit sagen, daß niedrige Systemtemperatur immer von Vorteil sind.

    Ein Verlegabstand von beispielweise 10cm wäre schon einmal ein Anfang.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Jahren "modern" sein werden, so kann man doch mit Sicherheit sagen, daß niedrige Systemtemperatur immer von Vorteil sind.
    würde ich nicht zu 100% unterschreiben. viele sind enttäuscht, wenn der fliesenboden nicht mehr spürbar warm wird.
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  12. #11
    Avatar von Lukas
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    ...die brauchen dann nen Katen mit >100W/m².
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Quelle Beitrag anzeigen
    viele sind enttäuscht, wenn der fliesenboden nicht mehr spürbar warm wird.
    Dann stellt sich doch die Frage, will ich den Fußboden erwärmen oder den Raum heizen. Man sollte eben nicht vergessen, eine FBH ist eine RAUMheizung ist und KEIN Fußwärmer.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    Dank an Ralf,

    hat mir schon ein paar Denkanstösse gegeben. Derjenige HB, der den Zuschlag bekommt, wird sich noch einigen Fragen stellen müssen.

    Nachdem der Sohn im Neubau wohnen "darf", muss ich ihn noch überzeugen von manchen Dingen in Sachen FBH und Heizung allgemein. Eine Wandheizung lehnt er ab, wovon ICH aber total überzeugt bin.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wandheizung ist nicht schlecht, aber in vielen Gebäuden hat man nicht genügend FREIE Wandflächen.
    d.h. Leistung erhöhen, sprich Temperaturen erhöhen

    Bei einer FBH habe ich meist genügend Fläche (Ausnahmen wie Bad bestätigen die Regel) und je nach Heizlast und Aufbau der FBH kann ich den Raum mit einer Vorlauftemperatur um 30°C selbst im tiefsten Winter noch angenehm temperieren.

    Mit solchen niedrigen Temperaturen kann man selbst noch magere Solarerträge sinnvoll verwerten. Auch eine Wärmepumpe arbeitet effizienter wenn sie nur 30°C erzeugen muß anstatt 40°C oder gar noch mehr.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
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    zum Thema FBH:
    Welche Böden hast Du verlegt?
    Mein Söhn möchte ausser Küche u. Bad überall Parkett. Wir können ca. 15 km entfernt direkt bei einem Parketthersteller einkaufen. Dieser stellt z.B. geölte Parkett in 15 mm Dicke her.
    Der Hersteller gibt Garantie wenn das Parkett verklebt wird. Das sehe ich ein. Der Firmenchef hat überall parkett u. FBH sogar im Bad und ist seit vielen Jahren voll zufrieden mit der Heizung.
    Jetzt bin ich aber vom Thema abgekommen aber es ist mir grade eingefallen.
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