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  1. #1

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    Darlehensversicherung

    Hallo,
    heute bin ich auf der Homepage der Interhyp zufällig auf den Begriff der Darlehensversicherung gestoßen. Hatte ich bisher nicht gekannt und ich fand das sehr interessant, da für relativ wenig Geld hier einem doch eine Menge Ängste genommen werden können. Im Fall von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit (sinnvoll, wenn man wie ich keine AU-Versicherung hat) kann man hier für 20-40 € zusätzlich im Monat z.B. die Hälfte der anstehenden Rate (ggf. auch mehr oder weniger) durch die Versicherung bezahlen lassen. Bei meiner geplanten Finanzierung von 170.000 € in 20 Jahren wäre der Aufpreis z.B. 5450 € über die gesamte Laufzeit, das finde ich vergleichsweise vertretbar, um jede nacht ruhig schlafen zu können, auch wenns im Job mal kriseln sollte. Das kann den Unterschied zwischen: "das Haus / Die Wohnung gehört mir" und "Das Haus / die Wohnung gehören der Bank" ausmachen. In Frankreich und der Niederlande sollen schon die Mehrheit der Baufinanzierungen auf diese Art abgesichert sein.
    Wie populär ist solch eine Absicherung in Deutschland bzw. warum ist das so wenig bekannt bzw. verbreitet? Wo liegen die Fallstricke, außer im Aufpreis? Wie schwierig ist es, im Schadensfall an sein Geld zu kommen, hat da jemand schon Erfahrungen gemacht bzw. von solchen gehört oder gelesen?

    danke für die Infos,

    Gruß
    Frank
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  2. Darlehensversicherung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich habe mich mal mit dem Angebot der R+V Versicherung auseinandergesetzt.
    Hier einmal Fallstricke die mir aufgefallen sind und mich von der Aktion abhalten :
    1. Karrenzeit 3 Monate
    2. Die Arbeitslosigkeit muss "unverschuldet" sein. Sprich du darfst weder Kündigen noch darfst du die mit deinem Arbeitgeber "einigen".
    3. Die Versicherung zahlt maximal ein Jahr, wenn deine AL länger andauern sollte -> Pech gehabt.
    4. Ich habe in diversen Foren gelesen, das die R+V Versicherung (wie jede andere Versicherung eigentlich auch) versucht sich vor der Belastung zu drücken. Natürlich kannst du klagen, aber bei der momentanen Auslastung der Gerichte kannst du mal mit locker 5-6 Monaten rechnen...

    Viel Glück..
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von BERLinMAN Beitrag anzeigen
    Ich habe mich mal mit dem Angebot der R+V Versicherung auseinandergesetzt.
    Hier einmal Fallstricke die mir aufgefallen sind und mich von der Aktion abhalten :
    1. Karrenzeit 3 Monate
    2. Die Arbeitslosigkeit muss "unverschuldet" sein. Sprich du darfst weder Kündigen noch darfst du die mit deinem Arbeitgeber "einigen".
    3. Die Versicherung zahlt maximal ein Jahr, wenn deine AL länger andauern sollte -> Pech gehabt.
    4. Ich habe in diversen Foren gelesen, das die R+V Versicherung (wie jede andere Versicherung eigentlich auch) versucht sich vor der Belastung zu drücken. Natürlich kannst du klagen, aber bei der momentanen Auslastung der Gerichte kannst du mal mit locker 5-6 Monaten rechnen...

    Viel Glück..
    Hallo,

    na ja, das Angebot ist ja eher uninteressant. Arbeitslosigkeit darf nicht länger dauern als 1 Jahr: Das bedeutet, wenn ich die halbe Rate x 12 zur Seite lege hab ich mich genauso abgesichert. Zumal ich das Geld offenbar sowieso vorschießen müßte im Schadensfall, bis die versicherung endlich zahlt. Und wie lange es dauert bis eine Berufsunfähigkeit anerkannt wird will ich lieber gar nicht wissen....
    Hat jemand anderes vielleicht andere Erfahrungen gemacht oder ist die einhellige Meinung gegen diese Form der Absicherung?
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