Werbepartner

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 29
  1. #1

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Leipzig
    Beruf
    IT-System-Elektroniker
    Beiträge
    55

    Cool Bodengutachten notwendig?

    Hallo!

    Ich habe eine etwas naive Frage, so denke ich.

    Wir sind an einem Grundstück interessiert, auf welchem noch ein altes unterkellertes Gebäude steht.
    Diese Gebäude wird allerdings vom jetzigen Besitzer noch weggeräumt und das Grundstück "sauber" übergeben.

    Nun habe ich erkennen können, dass der jetzige Keller scheinbar trocken ist.
    Sollte ich dennoch sicherheitshalber ein Bodengutachten erstellen lassen um zu wissen welche Kellerabdichtung notwendig ist?

    Kann ein Bodengutachten mir überhaupt die maximalen Grundwasserstände und die Riskiken aufzeigen?

    Die Kellerräume sollen mindestens als Hobby- und Wirtschaftsraum nutzbar sein.

    Welches Vorgehen würde ihr mir als an diesem Grundstück Interessiertem empfehlen?

    Danke!

    PS:
    Sollte ich außerdem die dadurch schon vorhandene Kellergrube erhalten und für den Neubau nutzen?
    Wie lange kann man diese Grube "offen" stehen lassen, da wir evtl. erst in 2-3 Jahren bauen wollen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Bodengutachten notwendig?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    All das kann man mit Hilfe eines Ausführlichen Baugrundgutachtens incl. Hydrogeologie beantworten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    63110 Rodgau
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Beiträge
    6,966
    Ich stimme zu

    ausnahmsweise
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Leipzig
    Beruf
    IT-System-Elektroniker
    Beiträge
    55
    Ihr seid ja schnell

    Was würde das kosten?

    Könnte ihr auch was zum meinen PS:-Fragen sagen?

    Danke!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Avatar von VolkerKugel (†)
    Registriert seit
    01.2006
    Ort
    63110 Rodgau
    Beruf
    Architekt
    Benutzertitelzusatz
    Architekt . Nachweisberechtigter für Wärmeschutz
    Beiträge
    6,966

    Ich kenne die Preise in Sachsen nicht ...

    ... hier in Hessen würde sowas um die 1.500 € kosten
    und die PS-Fragen mit beantworten (das geht nicht von hier).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    NRW
    Beruf
    öbuv Sachverständiger
    Benutzertitelzusatz
    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Beiträge
    10,386
    Evtl. kann man die zum Teil beantworten, da hier ja auch die Frostschutztiefe zu beachten ist, muss die Grube wenigstens so weit verfüllt werden, dass dieses Gewährleistet ist.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Leipzig
    Beruf
    IT-System-Elektroniker
    Beiträge
    55
    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    Evtl. kann man die zum Teil beantworten, da hier ja auch die Frostschutztiefe zu beachten ist, muss die Grube wenigstens so weit verfüllt werden, dass dieses Gewährleistet ist.
    interessanter Punkt.

    Allerdings weiß ich gerade nicht "was" ich vor Frost schützen sollte, wenn nur die Baugrube vorhanden ist und noch keine Medien angelegt sind.
    Dann ist doch "nur" Erde in der Grube, welche doch getrost mal gefrieren kann.
    Und solange die Grube nicht im Winter weiter ausgehoben werden soll, kann das doch egal sein.

    Oder sehe ich das falsch?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    04.2006
    Ort
    Kempen / NRW
    Beruf
    Maurermeister, öbuv Sachverständiger
    Beiträge
    10,901
    Mark geht es um die veränderung des jetzigen nicht gesicherten Baugrundes durch Frosteinwirkung.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Mark geht es um die veränderung des jetzigen nicht gesicherten Baugrundes durch Frosteinwirkung.

    sofern der Boden nicht ausreichend frostsicher ist

    ansonsten ist Baugrubensicherung ein Thema (spielende Kinder etc.) und die beliebte Müllentsorgung der Nachbarschaft ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    01.2007
    Ort
    Hannover
    Beruf
    StB
    Beiträge
    632
    Ein Offenhalten der Baugrube spart zumindest viel Geld. Denn andernfalls muß man die Grube zunächst verfüllen und später das Verfüllmaterial wieder wegfahren lassen. Bei unterkellerten Gebäuden kommen da so einige Lkw-Fahrten zusammen. Z. B. Haus 10x10 = Baugrube 13 m x 13 m x 2 m = 338 cbm = 676 to Aushub, das macht an die 30 kostenpflichtige Touren fürs Ankarren und weitere 30 fürs Wegfahren aus.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Leipzig
    Beruf
    IT-System-Elektroniker
    Beiträge
    55
    Hallo!

    Ja das mit den Kindern ist mir auch schon in den Sinn gekommen.

    Aber es macht schon irgendwie Sinn, das "sinnlose" Verfüllen der Baugrube zu vermeiden, wenn man sie später wieder ausheben muss.

    Vielleicht kann ich sogar noch eine Preisminderung rausholen, wenn der Verkäufer das Wiederauffüllen und Verdichten spart.
    Ich spare ja dann ebenso, da weniger bis gar kein Abraum entsteht.


    Wie kann ich nun also die Baugrube vor Kindern, Nachbarn und Frost schützen?
    Welche Schäden/Veränderungen können denn durch Frost entstehen?

    Macht es z.B. Sinn diese mit "leichtem" Material zu füllen bzw. kann man die Grube mit wenig Aufwand abdecken?

    Einen Zaun sollte ich dann sicherlich auch um das Grundstück ziehen, damit fremde Personen keinen leichten Zutritt haben.


    Es tut mir leid, dass ich so viele Fragen haben, aber die schießen mir so durch den Kopf und ich möchte ja keinen Fehler begehen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    10.2007
    Ort
    Z
    Beruf
    IT-Spezi
    Beiträge
    466
    Zitat Zitat von VolkerKugel Beitrag anzeigen
    ... hier in Hessen würde sowas um die 1.500 € kosten
    und die PS-Fragen mit beantworten (das geht nicht von hier).
    in Sachsen ist es etwas günstiger... zumindest hab ich für mein Bodengutachten um die 800€ bezahlt - die Fa. war aus Chemnitz, bei Bedarf schau ich nochmal genauer nach
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13
    gast3
    Gast
    natürlich macht verfüllen / ausheben nicht so den ganz schlanken Fuß...

    ich würde die Böschungen der "Abrissgrube" möglichst flach abböschen (auf jeden Fall << 45°, je nach Boden - z.B. gleichförmiger Sand - auch flacher)

    und was den Frost angeht - bindige ("lehmige") Böden verlieren vereinfacht ihre Tragfähigkeit, Sand/Kies ist da nicht so pingellig.

    Wenn du die Grube aber wirklich 2 - 3 Jahre offen liegen lassen willst, werden Wind und Wasser ihren Teil zu deiner Grube "beitragen", d.h. Ausushub kannst du dennoch haben und vielleicht sogar zwischentzeitliche Nacharbeiten in Hinblick auf die Sicherung durchführen müssen.

    Aber davon abgesehen: ein Baugrundgutachten macht immer Sinn und bei dir sowieso (Vorbebauung, offene Baugrube etc.)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    Themenstarter

    Registriert seit
    07.2007
    Ort
    Leipzig
    Beruf
    IT-System-Elektroniker
    Beiträge
    55
    Zitat Zitat von thor65 Beitrag anzeigen
    ich würde die Böschungen der "Abrissgrube" möglichst flach abböschen (auf jeden Fall << 45°, je nach Boden - z.B. gleichförmiger Sand - auch flacher)

    und was den Frost angeht - bindige ("lehmige") Böden verlieren vereinfacht ihre Tragfähigkeit, Sand/Kies ist da nicht so pingellig.

    Wenn du die Grube aber wirklich 2 - 3 Jahre offen liegen lassen willst, werden Wind und Wasser ihren Teil zu deiner Grube "beitragen", d.h. Ausushub kannst du dennoch haben und vielleicht sogar zwischentzeitliche Nacharbeiten in Hinblick auf die Sicherung durchführen müssen.
    Bei uns ist der Boden im allgemeinen sehr lehmig. Wäre also wirklich ein Thema wegen der Tragfähigkeit.
    Vielleicht kann man ja wirklich da Ränder abböschen, wie Du sagst und zusätzlich den Grubenboden mit 20-30 cm Sand/Kies bedecken?

    Diesen kann man vielleicht später als Grundlage für Einfahrt und Wege nehmen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von ReneLE77 Beitrag anzeigen
    Bei uns ist der Boden im allgemeinen sehr lehmig. Wäre also wirklich ein Thema wegen der Tragfähigkeit.
    Vielleicht kann man ja wirklich da Ränder abböschen, wie Du sagst und zusätzlich den Grubenboden mit 20-30 cm Sand/Kies bedecken?

    Diesen kann man vielleicht später als Grundlage für Einfahrt und Wege nehmen?

    der wird so verschlammen, dass du den unter befestigten Flächen nciht brauchen kannst - aber besser 20 - 30 cm (lokale Frosteindringtiefe beachten) entsorgen oder im Garten einbauen, als die ganze Grube verfüllen / ausheben.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen