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Reihenfolge der Gewerke

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  1. #1

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    Reihenfolge der Gewerke

    Hallo liebe Experten,

    ich mache mir gerade Gedanken über die weitere Planung unsres Hausbaus und bin mir nicht ganz sicher, in welcher Reihenfolge die folgenden Gewerke am besten abgewickelt werden sollen:

    1. Dachschrägen + Decke dämmen und Dampfsperre anbringen

    2. Innenputz

    3. Estrich

    4. Verkleidung von Dachschrägen und Decke mit Rigips (einige Wochen nach Estrich)

    Was haltet ihr davon? Welche Reihenfolge ist die beste?

    Viele Grüße

    fisi
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  2. Reihenfolge der Gewerke

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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  4. #3
    Avatar von Peeder
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    Volker

    Mit dieser Reihenfolge haben wir den wenigsten Ärger gehabt.

    Peeder
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  5. #4
    Avatar von BauherrHilflos
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    Frage Zwischenfrage

    Da der Estrich doch meist mit einem Aufheizprogramm der Heizung beaufschlagt wird; macht es da nicht auch Sinn, das die Dämmung und Folie schon drin ist, damit ein gleichmäßiger Temperaturanstieg erzielt werden kann. Ansonsten verpufft ja alles übers Dach zu den Polkappen..
    Gewissenhaftes Lüften natürlich vorausgesetzt!
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  6. #5
    Avatar von Peeder
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    erst recht macht es keinen Sinn, das die Mineralwolle nass wird, denn einen Anschluss dicht zu bekommen auf Mauerwerk , unverputzt ist nicht einfach.

    Iss die Feuchtigkeit mal drin, so ist es zum Schimmeln der Balken nicht mehr weit, schön warm iss es auch , die ideale Grundlage.

    Aber die meisten haben Glück, die Folie ist Blau, und man sieht nix.

    Ich habe keene Ahnung vom Aufheizen, oder Aufheizprogramm, aber ich war der Meinung, das der Estrich bei FBH aufgeheizt werden soll, stufenweise, und nicht die Bude aufheizen ?

    Peeder
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  7. #6
    Avatar von BauherrHilflos
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    Bei uns wurde wie folgt "gewerkelt":

    1. Dachdämmung; Dampfsperre an Wand ankleben
    2. Ständerwerk Rigips einseitig beplankt
    3. Innenputz; Dampfsperre / Klebeband eingeputz
    4. Ständerwerk beiseitig zu
    5. Estrich

    Der Estrichleger hatte uns jedoch eine schönes Merkblatt hinterlassen, damit wir die "Lüftungsschritte" und weitere Punkte (Begehbarkeit; Aufheizung usw.) richtig machen.
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  8. #7

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    Die ursprüngliche Reihenfolge (oder auch die die hilflose) hat auch ihre Berechtigung.
    Provisorisch dicht genug bekommt man die Folie zunächst auch auf Mauerwerk.
    Im Winter musss man zwangsläufig erst dämmen, bevor man Putz oder den Estrich einbringt.
    Und so ein geschimmelter Dachstuhl ist auch ganz prima. Aber kommt ja Folie drunter...

    Im Sommer isses egal, die Variante von Volker hat den Vorteil, dass die Dampfbremse nicht so leicht beschädigt wird.
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  9. #8

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    so und nicht anders, alles andere birgt zuviele Gefahren der Schimmelbildung.
    Bei Baustellen die anders laufen, lehne ich schriftlich jede Gewährleistung ab.
    Gipser
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  10. #9

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    so und nicht anders, alles andere birgt zuviele Gefahren der Schimmelbildung.
    Und im Winter fällt Dir der Putz von der Wand?
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  11. #10

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    so und nicht anders, alles andere birgt zuviele Gefahren der Schimmelbildung.
    Bei Baustellen die anders laufen, lehne ich schriftlich jede Gewährleistung ab.
    DAS musst Du mir jetzt mal bitte erklären.
    Dampfbremse mit Anschlussband einputzen ist durchaus aRT.
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  12. #11
    Avatar von Peeder
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    Dampfbremse mit Anschlussband einputzen ist durchaus aRT.
    jupp, vorteil, ich habe weniger Arbeit, und mein Stucki lässt wieder einmal alle neuen Flüche raus, und der hat einen gewaltigen Wortschatz

    solange es nicht so aussieht



    Quelle
    www.luftdicht.de

    Peeder
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  13. #12

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    Und im Winter fällt Dir der Putz von der Wand?
    warum sollte er? Bei uns hier putzt keiner bei Minusgraden....
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  14. #13

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    DAS musst Du mir jetzt mal bitte erklären.
    was muss ich erklären? Wenn ich die Reihenfolge anders herummache, entsteht soviel Kondenswasser, dass diese Menge auch von einer offenen Folie nicht verarbeitet werden kann, also lasse ich die Finger davon, bin Gott sei Dank, in der glücklichen Lage mich nicht auf soetwas einlassen zu müssen.
    Dampfbremse mit Anschlussband einputzen ist durchaus aRT.
    Habe nicht das Gegenteil behauptet, aber dicht bekommst du es nicht und dann hast du das Problem, dass zuviel Feuchtigkeit in die Konstruktion eindringt wobei wir wieder am Anfang der Diskussion wären....
    Ich lass mich aber gern eines besseren belehren, denn auch ich weiss nicht alles (fällt aber schwer das zuzugeben)
    Gipser
    Geändert von Gipser (02.09.2008 um 18:16 Uhr) Grund: Schreibfehler
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo,

    bei uns wurde in der Reihenfolge aus Post 1 von fisi vorgegangen.
    Erst Dämmung und Folie an Rohmauerwerk befestigt
    dann Innenputz (Ränder der Folie ca 2cm mit eingeputzt)
    dann Estrich.
    Wie kann bei der vorgehensweise denn die Dämmung nass werden? Geschweige denn anfangen zu schimmeln?
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  17. #15
    Avatar von Peeder
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    @ Tobias

    Wir geben gerne Tipps und Ratschläge, nur mit dem kleinen Unterschied, das einige z.B. Dachausbau schon oft praktiziert haben, und aus Erfahrung sprechen.
    Ich will mal nicht sagen, das der Dachausbau ein Wunderwerk der Technik ist, aber ein sensibeles Gewerk.
    Ein Faktor ist immer die gerade herrschenden Baustellenbedingungen, sowie die Vorgewerke.
    Nun,man muss mir nicht alles Glauben, es hat sich aber im laufe der Zeit die eine oder andere Vorgehensweise als positiv herausgestellt, und auch als sicher bestätigt, da bisher keine Mängel aufgetreten sind, die als Feuchteschäden durch unser Gewerk entstanden sind.
    Ich denke mal, das man bei den paar bescheidenen Hütten, die unter meiner Aufsicht gemacht worden sind und die paar anzahl an Jahren ohne Mängel, bestandenen BDT, ich ein klein wenig auf Erfahrung zurück greifen kann.


    Wie kann bei der vorgehensweise denn die Dämmung nass werden? Geschweige denn anfangen zu schimmeln?
    Um diese Frage befriedigend zu beantworten, bedarf es Romane, Fallbeispiele , u.s.w.
    Ein Punkt ist z.B. Holzfeuchtemessung durch Handauflegen !

    Peeder
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