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  1. #1

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    Bestehende Elektroanlage erweitern

    Hallo zusammen

    Wir haben vor etwa einem halben Jahr eine Bestandsimmobilie gekauft. Jetzt wohnen wir drin, soweit alles gut, aber wir müssen die bestehende Elektroanlage erweitern. Das Problem ist, das unsere Wände aus Stahlbetonfertigteile bestehen (Großtafelbauweise). Unterputzdosen für zusätzliche Steckdosen habe ich mit Diamantdosensenkern untergebracht. Den Schlitz für die zusätzliche Leitung würde ich mit einer Nutfräse machen. Nun zu meiner Frage: Die Wandstärke der tragenden Wände beträgt etwa 11cm. Laut DIN Norm sind hier nur vertikale Schlitze möglich. Jetzt müsste ein horizontaler Schlitz von etwa 80 cm erfolgen bei einer Tiefe von etwa 12mm. Laut DIN ohne Statiker nicht möglich. Gilt dies auch für hochfeste Stahlbetonkonstruktionen, oder gibt es hierfür Sonderregelungen.
    Das weitere Problem ist, das der damalige Architekt keine Statik- oder Bewährungspläne rausgibt. Also müsste die Statik auswendig zurückgerechnet werden. Übringens, die Spannbetondeckenteile liegen auf den Giebelwänden auf, der Schlitz soll aber auf der Kopfwand erfolgen. Diese besteht bei 5m breite aus einer Fensterfront von 2,80m.
    Könnt ihr was dazu sagen, was am sinnvollsten ist. Ich denke, daß eine Statikrückberechnung hierfür etwas zu teuer werden würde. Wie sieht die Praxis aus?
    Ist es eigentlich Problematisch, bei einem vorhandenen Schalter direkt darunter mit dem Dosensenker eine Steckdose zu platzieren? Hierbei können ja auch Bewährungsteile durchtrennt werden?
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  2. Bestehende Elektroanlage erweitern

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von stilgar58 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Ist es eigentlich Problematisch, bei einem vorhandenen Schalter direkt darunter mit dem Dosensenker eine Steckdose zu platzieren? Hierbei können ja auch Bewährungsteile durchtrennt werden?
    Hallo,

    Dosensenker ist wohl der falsche Ausdruck bei einer Betonwand. Kernbohrmaschine ist da wohl angebracht.

    Daß da mal ein Bewehrungsstab durchtrennt wird ist nicht problematisch.
    Aber es müssen mindestens ein vermutlich zwei Drähte von der vorgelagerten Dose nachgezogen werden!!!

    Gruß

    pauline
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Pauline
    Danke für deine Antwort. Bosch bezeichnet die Diamantbohrkrone mit 68mm als Dosensenker, daher hab ich´s einfach übernommen. Es beruhigt mich jetzt, daß zumindest von der Seite her kein Problem besteht. Das Kabel nachziehen ist kein Problem, da ich aus einem einfachen Schalter eine Schalter / Steckdosenkombi machen werde. Außerdem liegen in der Dose bereits ein bislang unbenutzer N und PE Leiter. L nehme ich einfach aus dem Schalter.

    Gruß
    Stilgar
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  5. #4

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    naja mit deinem normalem Trockenbohrer als Dosensenker kommst da nicht weit grins
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  6. #5

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von stilgar58 Beitrag anzeigen
    Hallo Pauline
    Danke für deine Antwort. Bosch bezeichnet die Diamantbohrkrone mit 68mm als Dosensenker, daher hab ich´s einfach übernommen. Es beruhigt mich jetzt, daß zumindest von der Seite her kein Problem besteht. Das Kabel nachziehen ist kein Problem, da ich aus einem einfachen Schalter eine Schalter / Steckdosenkombi machen werde. Außerdem liegen in der Dose bereits ein bislang unbenutzer N und PE Leiter. L nehme ich einfach aus dem Schalter.

    Gruß
    Stilgar
    Hallo,

    genau so geht das. Aber auch immer genügend Wasser fließen lassen sonst verabschieden sich die Diamanten.

    Gruß

    pauline
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