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  1. #1

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    Bauträger-Insolvenz, und nun????

    Hallo!
    Leider hat unser Bauträger die Insolvenz angemeldet, vorher wurden aber alle Verträge aufgehoben so dass wir jetzt weitermachen könnten. Bis jetzt wurde nur die Bodenplatte fertiggestellt.
    Das Haus, das mit dem Bauträger geplant war, ist ein Kfw-60-Haus und sollte es auch bleiben, da die entsprechende Kredite bei der Kfw-Bank beantragt wurden. Wir haben jetzt aber überlegt, dass wir unser Haus durch die Einzelvergabe zu Ende bauen und einen Bauleiter beauftragen, der die entsprechende Aufsicht macht.
    Meine Frage ist: Wie komplex ist das Thema Kfw-60 und lässt es sich anhand der vorhandenen Baupläne und Baubeschreibung problemlos ausführen? Wann und wie wird die Ausführung durch die Kfw-Bank geprüft?
    Oder sollte ich mich lieber nach einem neuen Bauträger umschauen?
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  2. Bauträger-Insolvenz, und nun????

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  3. #2

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    Tja, wenn Du verraten hättest, WELCHE Pläne und Beschreibungen vorhanden sind, könnte man das vielleicht beantworten...
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Aufpassen!

    Baust Du wirklich mit einem BT?
    siehe hier: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=7445
    dann ist die Sache heiß, das GS könnte zur Insolvenzmasse gehören und der InsVerwalter die Rechtshandlungen des BT anfechten, soll heißen rückgängig machen.
    Aber auch bei anderen Konstellationen sollteste mit dem InsVerwalter abklären, dass er die rechtshandlungen, die der BT noch ausgeführt hat auch als wirksam ansieht - es könnte sonst teuer werden
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast

    Auszug

    Kfw-Bedingungen:
    Bei Bau/Herstellung eines KfW-Energiesparhauses 60 oder 40 einschließlich Passivhaus ist innerhalb von neun Monaten nach Vollauszahlung des Darlehens die Bestätigung des Sachverständigen nach Errichtung oder Herstellung von Energiesparhäusern (Form-Nr. 141651) über die Hausbank bei der KfW einzureichen.
    ... eine Überprüfung der Berechnung und eine Vor-Ort Überprüfung behält sich die Kfw vor.

    Liegen Ihnen folgende Unterlagen vor?
    - 1:100 Pläne
    - Ausführungspläne 1:50
    - Statische Berechnung
    - Berechnung n. EnEV inkl. Nachweis Kfw-60
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  6. #5
    dietrich
    Gast
    Aus der Traum ?
    Im Falle einer Insolvenz sollte man trotzdem nicht panisch reagieren.
    "Zunächst sollte man den Status quo der Baustelle möglichst detalliert dokomentieren".
    Und zwar so, dass die Dokomentaion auch geeignet ist, Ansprüche auf dem rechtsweg durchzusetzen: "Ein eigenhändiges Protokoll oder auch Fotos reichen da in der Regel nicht aus. Besser man lässt den Bauzustand durch einen Experten begutachten, etwa einen offiziellen Baugutachter oder einen Architekten." Wie bei Baumängeln üblich, muss übrings auch im Insollvenzfall dem Vertragspartner die Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben werden. Ansprechpartner ist in deisem Fall der Insolvenzverwalter und dein Baufachanwalt.
    Wer ohne die Aufforderung zur Nachbesserung gleich selbst aktiv wird, muss damit rechnen, dass er auf den Kosten der Mängelbeseitigung sitzen bleibt. Um die Rechtsansprüche geltend zu machen, empfehle >Ich Bauherren, den ihnen durch die Pleite entstandenen finanziellen Schaden zur Insolvenztabelle anzumelden.
    (PS: "Ob es dann auch Geld gibt ist eine andere Frage, aber durchaus möglich")
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Ist

    das rechtssicher durchgeführt?

    Zitat Zitat von fritzchen
    vorher wurden aber alle Verträge aufgehoben
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    das rechtssicher durchgeführt?
    Ich hoffe ja! Vorher waren wir bei zwei unterschiedlichen Anwälten, V.P.B. und haben die Auflösungsvereinbarung erstellen lassen.
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  9. #8
    Avatar von Olaf (†)
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    Nochmal..

    : Lass Dir durch den InsVerwalter die Dinger bestätigen!
    Einer der weiß wovon er spricht
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  10. #9
    Avatar von drulli
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    Würde bei einem BT eine Auflösung der Verträge nicht im besten Fall bedeuten: Geld zurück und das war's? Das Grundstück gehörte Euch doch gar nicht. Oder ist's ein GÜ?
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  11. #10
    Avatar von Olaf (†)
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    Wolln wir...

    mal hoffen, dass es wirklich kein BT ist - Antwort steht ja noch aus. Sonst könnte es heißen Grundstück mit BoPla wech und Anzahlung auch.
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  12. #11
    dietrich
    Gast
    Nein!!!
    Egal ob .....
    Was gemacht wurde "einschl. Bodenplatte" (ohne Mangel) muss auch bezahlt werden.
    Der Insolvenzverwalter muss alles reinholen ("er und seine Kanzlei verdient auch beim verlieren". Der muss unter Umständen die Auflösung auflösen).
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  13. #12
    Avatar von Olaf (†)
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    Was...

    willst Du uns jetzt eigentlich sagen
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  14. #13
    Themenstarter

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    Grundstück wurde getrennt von dem Haus gekauft
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    dietrich
    Gast
    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Was willst Du uns jetzt eigentlich sagen
    Das ich hoffe, dass Fritzchen zwei Anwälte hat, die auch Insolvenzrecht "Perfekt drauf haben".
    Und das Fritzchen nicht weiter baut, bevor er nicht Alles mit dem "IVv-walter" Rechtlich klar hat, Und das wird Dauern!
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  17. #15
    Avatar von Olaf (†)
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    Uff...

    Zitat Zitat von fritzchen Beitrag anzeigen
    Grundstück wurde getrennt von dem Haus gekauft
    da ist zu mindestens erstmal ein büsschen die Kuh vom Eis - ich hoffe mal GS-Verkäufer und Bauausführender sind nicht identisch oder personell verbandelt.

    Aber wie gesacht: lass Dir die Vereinbarungen durch den IV bestätigen - er kann erstmal (fast) unbesehen alles 3 Monate rückwirkend anfechten und wenn ne Gläubigerbenachteiligung im Spiel ist ein ganzes Stück länger.
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