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  1. #1

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    Wie befestige ich Terrassenplatten?

    Guten Morgen,
    meine Terrasse besteht aus einer 15cm dicken Betonplatte (Fläche 40m2, bewährt mit Eisenmatten) und liegt ca. 50cm tiefer als die Terrassentür (Boden EG). Der Höhenunterschied wurde mit einem zweistufen Podest ausgeglichen, das ebenfalls betoniert wurde.
    Zunächst möchte ich nur das Podest mit "Terrassenplatten" belegen. Im Baumarkt habe ich die passenden Platten gefunden (50cm x 50cm groß und 3,5cm dick).
    Meine Frage lautet nun: Wie muss ich die Platten auf dem Beton-Podest befestigen damit mir die Platten im Winter nicht auffrieren?
    Zunächst muss sicherlich eine Grundierung aufgebracht werden, nicht wahr? Reicht dann normaler Mörtel, bzw. Bettungsmörtel, oder kann/muss ich Fließenkleber nehmen? Falls ich mehr als 1cm Höhenunterschied ausgleichen muss dann ist Fließenkleber nicht geeignet, oder?
    Ich denke das die Platten nur auffrieren können wenn zwischen Terrassenplatten und Betonplatte Wasser eindringt. Das ist doch nur zwischen den Fugen möglich, oder? D.h. wenn meine Fugen sauber verarbeitet sind dann gibt es keine Probleme ..? Oder kann auch Wasser von unten nach oben kommen (d.h. vom Erdreich in die Betonplatte und dann weiter nach oben)? Unterhalb der Betonplatte wurde "blauer Schotter" aufgetragen. Zwischen Schotter und Betonplatte ist noch eine Folie angebracht.

    Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. DANKE
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  2. Wie befestige ich Terrassenplatten?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Wasser geht auch eurch die Platten. Auffrieren passiert nur wenn kavernenartige Hohlräume vorhanden sind.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    ach wie gut dass niemand weiss.........

    der , der die platte gegossen hat , sollte doch sagen können , wie es richtig weiter geht !!
    oder??

    j.p.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Wasser geht auch eurch die Platten. Auffrieren passiert nur wenn kavernenartige Hohlräume vorhanden sind.
    Und wie vermeidet man derartige Hohlräume?
    Und mit welchen Material befestigt man nun solche Platten? Ist das egal, oder nimmt man Mörtel/Bettungsmörtel/Fliesenkleber/...?
    Wer kann mir ein paar Tipps geben?
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  6. #5

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    wir haben auch eine betonierte Terrasse.

    Der Belag wird je nach Art des Belages befestigt.

    Fliesen werden geklebt

    Holzdielen werden geschraubt !

    Steinplatten können in Mörtel oder Splitt (ja ja auch bei einer Betonplatte)
    gelegt werden oder sogar in Kombination.

    Pflaster kann auch in Mörtel, würde ich aber in Splittbett legen.

    Wir leben vorläufig auf der Betonplatte, werden (haben) uns jedoch für
    verschiedenfarbige graue Steinplatten entscheiden und diese fest in
    Mörtel verlegen.
    Erstmal für das genaue Material entscheiden, dann mal von 2, 3 Fachleuten
    Angebote mit Erläuterungen einholen UND DANN DENKEN und entscheiden :-)
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Hagi Beitrag anzeigen
    wir haben auch eine betonierte Terrasse.

    Der Belag wird je nach Art des Belages befestigt.

    Fliesen werden geklebt

    Holzdielen werden geschraubt !

    Steinplatten können in Mörtel oder Splitt (ja ja auch bei einer Betonplatte)
    gelegt werden oder sogar in Kombination.

    Pflaster kann auch in Mörtel, würde ich aber in Splittbett legen.

    Wir leben vorläufig auf der Betonplatte, werden (haben) uns jedoch für
    verschiedenfarbige graue Steinplatten entscheiden und diese fest in
    Mörtel verlegen.
    Erstmal für das genaue Material entscheiden, dann mal von 2, 3 Fachleuten
    Angebote mit Erläuterungen einholen UND DANN DENKEN und entscheiden :-)

    Wie bereits oben kurz angeschnitten, sollen Steinplatten 50cmx50cmx3,5cm zum Einsatz kommen. Im ersten Schritt soll nur das zweistufige Podest mit diesen Steinplatten versehen werden. Hier kann logischerweise nicht mit Split gearbeitet werden, sondern eher mit Mörtel.
    Kann ich jetzt einfach ganz normalen Mörtel auftragen, oder muss es ein besonderer Mörtel sein? (ich kenne z.B. nicht den Unterschied zwischen Mörtel, Trassmörtel, Bettungsmörtel).
    Ich lese immer wieder etwas von "Drainagensystemen" und Abdichtungen. Muss sowas auch beim Podest verarbeitet werden?
    Es wäre schön wenn mich jemand aufklären könnte.
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    sagen wir mal so: das ist eine sehr schadensträchtige Konstruktion mit dr Betonplatte unter den Terrassenplatten. Deshalb wird sich da keiner ohne Not weit aus dem Fenster lehnen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von alpha Beitrag anzeigen
    siehe Beitrag 1
    Wenn ich schon eine betonierte Terasse hätte- dann würde ich auf jeden Fall fliesen (Handelt es sich um einen Neubau?)
    Geändert von Manfred Abt (10.09.2008 um 13:36 Uhr) Grund: Vollzitat Beitrag 1 entfernt
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  11. #10

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    Kennt einer den Unterschied zwischen einer Gartenmauer mit Abdeckplatte und der hier geplanten Betonaußentreppe ?
    Anscheinend nicht. Es gibt bauphysikalisch gesehen eigentlich auch keinen. Bei Gartenmauern wird die Abdeckplatte erfahrungsgemäß mit Zementmörtel aufgesetzt

    Die Betonplatten auf dem Betonkern der Treppe verlegt man daher vollflächig in Zementmörtel und vermeidet tunlichst Hohlräume im Mörtel, in denen sich Wasser sammelt und zu Frostaufbrüchen führt (hat Robby schon angedeutet). Die Plattenoberfläche muß mit leichtem Gefälle zur Stufenvorderkante verlegt werden, damit im Winter kein Schmelzwasser drauf stehen bleibt, was über nacht wieder gefriert und für eine mächtige Rutschpartie führt.


    Bei der Bodenplatte wird es dann interessant.

    Wir gehen mal davon aus, dass die Bodenplatte mit Gefälle ausgeführt wurde, sodaß immer schön das Regenwasser eigenständig abläuft. Dann kann man die Betonplatten ganz einfach in Splitt verlegen. Geht schnell und unproblematisch, hält fast ewig. Die Plattenoberfläche sollte aber auch wieder ein leichtes Gefälle haben, damit das Wasser abläuft.

    Hat die Bodenplatte jedoch kein Gefälle, wird es haarig. Mann kann die Betonplatten satt in Zementmörtel verlegt. Hohlräume sind wiederum tunlichst zu vermeiden. Die Betonplatten müssen dann ebenfalls eine Fläche ergeben, die Gefälle hat, um das Wasser abzuleiten.
    Als Mindestgefälle für Pflaster- und Plattenbeläge im Außenbereich sollte man 2,5% (2,5cm Höhe je 100cm Länge) verwenden.
    Man kann die Platten aber auch auf sogenannten Stelzlagern (höhenverstellbare Kunststoffteile) oder mörtelgefüllte kleine Plastiktüten verlegen. Die Auflager werden so angeordnet, dass die zusammentreffenden Ecken von den Platten (meistens 4) darüber liegen.


    Fliesen auf der Bodenplatte zu verlegen ist auch möglich. Aber auch die sollten eine geneigte Oberfläche bilden, damit das Wasser abfließen kann.
    Ist die Bodenplatte sehr eben, kann im Dünnbett (kleben) verlegt werden. Hier ist das sogenannte Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden, bei dem sowohl auf dem Untergrund wie auch auf der Fliese der Dünnbettmörtel (Fliesenkleber) mit dem Zahnspachtel aufgebracht wird. Sinn dieser Aktion ist, das wie auch bei der Mörtelverlegung keine Hohlräume in der Bettung entstehen.
    Ist die Bodenplatte so uneben, dass eine Verlegen der Fliesen im Dünnbett nicht gemacht werden kann, dann kann man die Fliesen im Dickbett (Mörtelschicht) verlegen oder "frisch in frisch" auf einem Trennestrich.
    Die Fliesenverlegung im Außenbereich ist eine recht komplexe Angelegenheit und bietet viele Möglichkeiten, Fehler zu machen, die sich dann ganz schnell im nächsten Frühjahr zeigen. Da sollte nur jemand ran, der genau weiß, was er macht.
    __________________________
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  12. #11
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    @EMKA: danke für ausführliche Hilfestellung!

    Punkt1: die Bodenplatte hat ausreichend Gefälle. Das Wasser läuft immer sauber ab, es bleiben keine Pfützen zurück.

    Punkt2: sie bestätigen, das ich die Steinplatten am Podest mit Zementmörtel befestigen kann. Sie schreiben auch, dass Hohlräume im Mörtel unbedingt vermieden werden müssen. Wie stelle ich sicher, dass keine Hohlräume entstehen könnnen? Muss vor dem aufbringen des Mörtels eigentlich noch grundiert werden?

    Punkt3: die Bodenplatte soll zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls mit Steinplaten "bedeckt" werden. Ich habe hier ebenfalls an Split als Untergrund gedacht. D.h. auf der Bodenplatte kommt der Split, und direkt auf dem Split werden die Steinplatten verlegt, richtig?
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  13. #12
    Avatar von alex2008
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    zu Punkt 3. Die vorgeschlagenen Stelzlager bzw. Mörtelsäckchen haben den Vorteil dass sich darunter kein Wasser staut. Entwässerungsmöglichkeit aber nicht vergessen

    Bei vollflächiger Auflage auf Splitt und hier (ausnahmsweise) wirklich Splitt 2/5 nehmen! muß das Wasser flächig seitlich rauslaufen können. Die Randbefestigung so denn eine gewünscht wird entsprechend ausbilden.
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  14. #13
    wasweissich
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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    Bei vollflächiger Auflage auf Splitt und hier (ausnahmsweise) wirklich Splitt 2/5 nehmen! muß das Wasser flächig seitlich rauslaufen können. Die Randbefestigung so denn eine gewünscht wird entsprechend ausbilden.
    genau da ist der hase im pfeffer , und soetwas ist nicht mal eben diys ordentlich gemacht , und darauf sollten die herren ing. auch hinweisen, an sonsten http://www.google.de/search?q=algene...urceid=gd&aq=t

    und je nach dem welche platten verlegt werden , braucht man davon jede menge .

    und von mir noch der rat , wenn die fläche veralgt ist ,(und sie wird es tun) nicht den hochdruckreiniger auspacken , bitte bitte nicht , lieber http://www.google.de/search?q=algene...urceid=gd&aq=t

    j.p.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von alpha Beitrag anzeigen
    Punkt2: sie bestätigen, das ich die Steinplatten am Podest mit Zementmörtel befestigen kann. Sie schreiben auch, dass Hohlräume im Mörtel unbedingt vermieden werden müssen. Wie stelle ich sicher, dass keine Hohlräume entstehen könnnen? Muss vor dem aufbringen des Mörtels eigentlich noch grundiert werden?
    Betonoberfläche säubern, ggf. vorwässern, mit Haftbrücke vorbehandeln, Mörtel vollflächig in der erforderlichen Stärke auf der Fläche aufbringen, etwas glattstreichen, ggf. mit Zement vorpudern, vorgewässerte Platte aufsetzen und mit Gummihammer anklopfen und ausrichten.

    Klingt einfach, ist es aber nicht.

    Am Besten, man läßt sich so etwas von einem gelernten Maurer mal zeigen. Man kann das zwar alles wortreich beschreiben, aber um das Gefühl für die Konsistenz und das daraus resultierende Verhalten des Mörtels zu erlangen, zu hören und zu fühlen, ob das Bearbeiten der Platte mit dem Gummihammer den gewünschten Effekt hat, um zu erkennen, auf was noch alles zu achten ist, ist eine praktische Demonstration einfach das Beste.

    Da es sich hier nur um wenige Stufen handelt, rate ich, dieses von einem gelernten Handwerker herstellen zu lassen. Es gibt hier zu viele Möglichkeiten, Fehler zu machen. Wenn das richtig (von einem Fachmann) hergestellt wird, hält so ein Treppenbelag eine ganze Generation. Hier zu sparen könnte fatal sein.

    Gruß EMKA
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  17. #15
    Themenstarter

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    Die Stelzlager sind auf jeden Fall eine Alternative. Es stört mich jedoch das die Fugen komplett frei bleiben würden. Wie das wohl optisch rüberkommt?

    Bei einer Ausstellung wurde kürzlich demonstriert wie man Fließen auf der Terrasse verlegt. Die Reihenfolge war wie folgt:

    1. Bodenplatte
    2. Fließenkleber
    3. Kunstoffplatte mit Noppenprofil (ähnlich der Oberfläche von Legosteinen)
    4. Flies
    5. Fließenkleber
    6. Fließen

    Diese Konstruktion müßte doch ohne weiteres auch mit Steinplatten (anstatt Fließen) möglich sein. Was haltet ihr davon?????
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