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Estrich nach 23 Wochen - Restfeuchte zu hoch

Diskutiere Estrich nach 23 Wochen - Restfeuchte zu hoch im Forum Estrich und Bodenbeläge auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Estrich nach 23 Wochen - Restfeuchte zu hoch

    Anfang April wurde im Neubau der Estrich gelegt. Während im OG und EG im Juni die Bodenbelagsarbeiten ausgeführt werden konnten, ist unser Keller (nach 23 Wochen) noch nicht zum Fliesenlegen bereit.

    Wir haben einen Zementestrich, betroffen ist ein großer Kellerraum sowie 2 kleinere Kellerräume. Alle Räume haben Restfeuchtewerte zwischen 3,6 und 4,2 CM%. Den Keller wollten wir nun endlich nutzen, der Bauträger meinte nur: lüften/heizen. Bautrockner waren bereits mehrere Wochen im Einsatz, ohne messbaren Erfolg. Der Estrichleger hat ebenfalls gemessen (elektronisch gemessen, kein CM-Gerät) und folgende Werte ermittelt:

    rel. Raumluftfeuchte 74-75 %
    Raumtemp 20,3
    Estrichfeuchte (elektronisch gemessen an der Oberfläche) umgerechnet etwa 3,4 % CM
    Außenwand Temp Nordseite 13,2 C
    Außenwand Temp Westseite 13,9 C
    Außenwand OStseite 14,1 C
    Oberflächentemp Estrich 11,5 und 12,5 C

    Der Bauträger-Architekt hat Ende August mit einem kleinen Oberflächenmessgerät gemessen und gemeint: Sie können sofort loslegen mit Fliesenlegen. Daraufhin kam nochmals die Fliesenverlegefirma und hat uns dringend hiervon abgeraten. Inzwischen ist das Vertrauen in den Bauträger etwas gestört.

    Was gibts nun für Möglichkeiten, damit gefliest werden kann? (Außer Lüften und Heizen)

    Danke
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  2. Estrich nach 23 Wochen - Restfeuchte zu hoch

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Tach Heigar,

    Was gibts nun für Möglichkeiten, damit gefliest werden kann? (Außer Lüften und Heizen)
    Kondensattrockner mit Ventilator in den Keller.
    Und danach mit CM-Gerät messen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Heigar Beitrag anzeigen
    Der Estrichleger hat ebenfalls gemessen (elektronisch gemessen, kein CM-Gerät)
    Elektronische Messungen sind aus guten Grund nur zur Orientierung aussagefähig. Die Belegreife feststellen kann nur mit CM-Mesung erfolgen. Normalerweise sagt man bei ZE als groben Anhaltswert: pro cm Estrichdicke ca. 1 Woche für Trocknung.
    Vielleicht will/kann der Bauträger nicht mehr und sucht einen Vorwand ? Oder sind Leckagen vorhanden oder vielleicht stimmt hier etwas nicht ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Schwabe
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  5. #4
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Schwabe Beitrag anzeigen
    bei ZE als groben Anhaltswert: pro cm Estrichdicke ca. 1 Woche für Trocknung..................

    ............ vielleicht stimmt hier etwas nicht ?
    Gewiß stimmt hier was nicht. Bei Dir aber augenscheinlich auch. Da drehts denn Willi ja in seiner Rumpelkammer noch den Magen um.

    Einzig die CM-Messung wird Licht ins Dunkel bringen.

    Gruß Lukas
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  6. #5
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    Neee Lucky

    Es gibt sogenannte Seher Die sehen immer einen Mangel

    Und eine Schwalbe äähh oder sowas in der Schreibweise macht noch keine Problemlösung und noch vieles anderes nicht
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  7. #6
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    Hallo,

    die letzten Antworten gingen etwas wirr, daher nochmal zur Richtigstellung diese Zusammenfassung:

    Der Rohbau stand über Winter, Estrichlegung im April 2008.

    Fakten zum Haus:
    Das Massivbauhaus steht in einer weißen Wanne, Stahlbeton-Bodenplatte 25 cm, Betonkellerwände, 4 Lichtschächte, Ziegelstein 36,5cm Mauerwerk (ab EG)

    In den letzten 3 Monaten wurden alle 2 Wochen CM Messungen durchgeführt durch die Fliesenleger. D.h. die Werte sind konstant gemessen schlecht.

    Ich gehe bislang nicht von einem Mangel aus, kann das aber auch keinesfalls fachlich beurteilen. Und ja, natürlich macht man sich Gedanken, ob irgendwie in Richtung Bauabdichtung alles in Ordnung ist.

    Ist das milde/feuchte Sommerwetter ursächlich? Dann müsste der Keller sicher die nächsten Wochen aufgrund der trockenen Luft schlagartig trocknen? Aber warum sind das EG und OB komplett trocken?

    Dass die Restfeuchte nach 23 Wochen jedoch noch derart hoch ist, kann sind jedoch weder der Architekt, der Bauträger, der Fliesenleger noch sonst jemand erklären.
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  8. #7

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    Da oben steht was von Trockner.
    Wo wurde mit was für Geräten getrocknet???

    MfG
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Da oben steht was von Trockner.
    Wo wurde mit was für Geräten getrocknet???

    MfG
    Trockner: Die erste Trocknungsphase dauerte 3 Wochen, Tag und Nacht im Betrieb mit einem Leihbautrocknungsgerät von Obi. Abwechselnd wurden alle Kellerräume getrocknet. Zeitpunkt: Juni (vor Einzug). Während dieser Zeit wurde schon im EG gefliest.

    Im August dann die zweite Trocknungsphase über 2 Wochen, ebenfalls Tag und Nacht, gleiches Gerät, jedoch wurde nur der große Kellerraum 43 qm getocknet.
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  10. #9

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    Trocknung einmal für die Tonne!!!
    Diese Mietgeräte sind (in aller Regel) Kondensationstrockner. Die für ein paar Tage je Raum ist so, als wolle man einen Waldbrand mit Putzeimern löschen.
    Das meiste Wasser, dass ihr damit geholt habt, wird aus den Wänden und Decken stammen, das wenigste aus dem E-.
    Eine Estrichtrocknung macht nur Sinn mit eine Kombination von Geräten, die den Bau heizen (elektrisch), Aussenluft ansaugen, diese trocknen, in den Raum blasen und die feuchte Luft nach DRAUSSEN ausblasen!!!!
    Und dann dauert eine solche Trocknung immer noch (je nach Aufbau usw.) 2 - 3 Wochen !!!!!
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Trocknung einmal für die Tonne!!!
    Diese Mietgeräte sind (in aller Regel) Kondensationstrockner. Die für ein paar Tage je Raum ist so, als wolle man einen Waldbrand mit Putzeimern löschen.
    Das meiste Wasser, dass ihr damit geholt habt, wird aus den Wänden und Decken stammen, das wenigste aus dem E-.
    Eine Estrichtrocknung macht nur Sinn mit eine Kombination von Geräten, die den Bau heizen (elektrisch), Aussenluft ansaugen, diese trocknen, in den Raum blasen und die feuchte Luft nach DRAUSSEN ausblasen!!!!
    Und dann dauert eine solche Trocknung immer noch (je nach Aufbau usw.) 2 - 3 Wochen !!!!!

    Ja? Allerdings hat der Trockner in der 2. Phase kaum mehr Feuchtigkeit gesammelt (z.B. über 24 Stunden 2 Liter). In der ersten Antwort wurden mir Kondensattrockner mit Ventilatoren empfohlen. Jetzt bin ich noch mehr verwirrt ...
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  12. #11
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    Ich hab gegen Kondensationstrockner auch nichts wenn geheizt wird (elektrisch) Für Luftzirkulation gesorgt wird (Ventilatoren) und die Trocknung der Raumgrößen entsprechend ausgelegt ist.

    Bei einer Dämmschichttrocknung siehts anders aus
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Heigar Beitrag anzeigen
    Ja? Allerdings hat der Trockner in der 2. Phase kaum mehr Feuchtigkeit gesammelt (z.B. über 24 Stunden 2 Liter).
    DAS nennst Du wenig????

    Zitat Zitat von Heigar Beitrag anzeigen
    In der ersten Antwort wurden mir Kondensattrockner mit Ventilatoren empfohlen. ..
    Geht auch, sieht dann aber so aus
    und muss regelmäßig kontrolliert werden.
    Vorteil der >>Luft nach draussen<<-Methode ist die Möglichkeit, über die Luftfeuchte in der Abluft rel. schnell eine TENDENZ der erreichten Trocknung ablesen zu können.

    MfG
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Ich hab gegen Kondensationstrockner auch nichts wenn geheizt wird (elektrisch) Für Luftzirkulation gesorgt wird (Ventilatoren) und die Trocknung der Raumgrößen entsprechend ausgelegt ist.

    Bei einer Dämmschichttrocknung siehts anders aus
    Da ich nicht mal weiß, was eine Dämmschichttrocknung ist und ich mich auf die Empfehlung vom Bauträger verlassen habe, fühle ich mich jetzt tatsächlich verlassen.

    Was würdest Du denn nun empfehlen?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    DAS nennst Du wenig????

    Jo, das nenn ich jetzt wirklich wenig. Die Menge an Feuchtigkeit zieht so ein Bautrockner IMMER raus. (Raumfeuchte etc. im normalen Bereich)

    Relativ wenig natürlich im Vergleich zu den verherigen Trocknungen, über 24 Stunden etwa 50 Liter
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  17. #15
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    Ich find die 2 Liter auch nicht viel...
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