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Kamin dämmen?

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  1. #1

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    Kamin dämmen?

    Hallo.

    Ich habe mein Haus in den vergangenen 6 Monaten
    - Baujahr ca. 1935, erweitert 1965
    - Vollklinker 40cm(älterer Teil), Hochlochziegel 25cm(neuerer Teil)

    nun gerade soweit gedämmt:

    - Fassade 15cm 032'er Neopor, Sockelbereich 10cm 035'er Perimerplatten bis 1m unter Kellerdeckenhöhe
    - Fenster 3-fach verglast, U-Wert 0,6
    - Dach: 14cm Aufdachdämmung 024'er Polyurethan

    Nun meine Fragen.

    - In dem Haus befinden sich 2 Kamine, die bisher auch bedingt durch den notwendigen Dauerbetrieb der Holz-Öfen immer schön warm waren. Nun, nachdem ich im Vergleich zu vorher kaum noch heizen muss, sind diese Kamine die meiste Zeit kalt. Macht es sinn diese Fläche zu dämmen? Wenn ja, welches Material nimmt man hierfür?

    - Kellerdecke: Der Keller ist sehr niedrig. Im Altbaubereich mit seinen "mini Bögen" zwischen 190cm und 205cm, im neueren Teil nur 185-190 cm. Ich selbst bin immerhin 197cm gross, und kann sowieso kaum da unten stehen.
    Dämmen möchte ich trotzdem. An den geraden Decken kann ich ja einfach Platten kleben+dübeln. Aber ich frage mich, wie ich diese vielen Bögen am besten dämme. An den niedrigsten Stellen sind Eisenträger, die ich nicht wirklich anbohren will. Nimmt man da flexible Matten und legt diese bündig an die Decke oder nimmt man dünnere Platten und füllt die Bögen auf? Lässt man die Eisenträger vieleicht besser ungedämmt, nicht das die zusammenrosten ohne das man es sieht??
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  2. Kamin dämmen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von EMunch
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    Die Frage, ob es Sinn macht die Kamine zu dämmen überlasse ich anderen

    Wenn es der Untergrund der Bögen zuläßt (ich weiß ja nicht, wie die gebaut wurden) kannst Du die Bögen wunderbar mit Wolle dämmen (zB von Rockwool). Das ganze klebst Du, zusätzlich wird das noch gedübelt(deswegen die Untergrundfrage) und anschließend armiert.

    Wenn Du die graden Decken mit Styro-Ülatten machst, und dort nichts ausgleichen mußt, reicht es wenn Du die Platten nur dübelst. Die mußt Du dann nicht unbedingt kleben.

    Zu den Eisenträgern:
    Die solltest Du als erstes Mal mit einem geeignetem Rostschutz versehen (falls das nicht schon geschehen ist).
    Und wenn Du die wirklich dämmen willst, wird Dir da wohl nur ein GK-Koffer übrigbleiben.
    Eine andere sinnvolle Maßnahme fällt mir dazu nicht ein
    Geändert von EMunch (29.09.2008 um 13:55 Uhr) Grund: die liebe Rechtschreibung ^^
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  4. #3
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    Hallo EMunch.

    Die Decke im Altbauteil ist eine Kappendecke. Alle 80cm(+/- 5cm) ein Eisenträger und dazwischen mit Vollklinker ein Bogen gemauert und verputzt. Die Eisenträger sind soweit in einem guten Zustand, nur an wenigen Stellen befindet sich leichter Flugrost. Freilich geh ich da drüber und Striche die Teile neu. Im "Neubau" sind die Kellerdecken Beton, nur Farbe drauf, kein Putz.

    Wo's geht, ziehe ich kleben und dann dübeln vor, denn kleben und dann die Dübel in die bereits feste Platte geht schlicht leichter/schneller als die Platten einzeln hochzuspannen und nur zu dübeln. Das werde ich wohl im Neubaubereich so handhaben, muss nur sehen, welches Material/System sich hier anbietet.

    Bei den Kappenbögen also einfach flexible Matten direkt aufkleben+dübeln. Da liese sich aber der Eisenträger leicht mit dämmen, der ist nur um die 7cm breit. Wenn ich die Matte also durchziehe und links und rechts vom Eisenträger Dübel setze müsste das halten.
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  5. #4
    Avatar von EMunch
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    So, jetzt bekommst Du Lesestoff^^

    Zitat Zitat von Nope Beitrag anzeigen
    Wo's geht, ziehe ich kleben und dann dübeln vor, denn kleben und dann die Dübel in die bereits feste Platte geht schlicht leichter/schneller als die Platten einzeln hochzuspannen und nur zu dübeln. Das werde ich wohl im Neubaubereich so handhaben, muss nur sehen, welches Material/System sich hier anbietet.

    Wir machen im Winter auch öfter´s Kellerdeckendämmung (Schlechtwetterarbeit ). Und wir dübeln die Platten auch nur. Im Grunde genommen brauchst Du die Platte nur hochhalten, dann bohrst Du ein Loch in der Mitte, steckst den Dübel rein und schon hängt die Platte. Alternativ kannst Du natürlich noch nen Faulenzer(<--Dachlatte o.ä.) drunter stellen.
    Aber wenn Dir das lieber ist, kannst Du das ganze natürlich auch noch kleben


    Bei den Kappenbögen also einfach flexible Matten direkt aufkleben+dübeln. Da liese sich aber der Eisenträger leicht mit dämmen, der ist nur um die 7cm breit. Wenn ich die Matte also durchziehe und links und rechts vom Eisenträger Dübel setze müsste das halten.

    Hier hab ich doch was brauchbares gefunden

    http://www.rockwool.de/sw10180.asp

    Schau mal fast ganz unten auf der Seite nach *Planarock Plus* und *Planarock*
    Sowas ist das was ich meine (gibt es natürlich auch noch von anderen Firmen, soll jetzt hier keine Schleichwerbung sein )
    ....
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  6. #5
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    Danke für den Tip. Klingt schon mal nicht verkehrt...
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Avatar von EMunch
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    Hier ist auch noch was, was Dich interessieren könnte (ich hab´s aber selber nicht gelesen, also könnte es auch nen Fehlgriff sein )

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=19714
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  9. #7
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    Der Link war nicht ganz verkehrt. Hatte ihn nur nicht gefunden, weil ich nicht nach Schornstein gesucht hatte

    Nun, meine "Schornsteine" sind noch gemauert, keine Formteile. Beide waren verputzt und den haben wir erneuert als wir all die anderen Wände neu verputzen mussten. Damit laufen also Beide vom ungeheizten (na ja, Abwärme hat's da schon) Keller durch's ganze Haus und enden dann zwangsläufig wieder aussen. Allerdings ist die Öffnung nach aussen nicht sonderlich gross, konnte aber nichts dazu finden, wie viel Energie da wirklich rausgeht.

    Falls ich nichts finde und hier keiner was weiss, werde ich den Winter einmal abwarten und dann subjektiv entscheiden, ob ich da wirklich noch Dämmung haben will/brauche.

    ------

    Die Kellerdecke werd ich wohl auf U-Wert 0,4 runter dämmen, sonst wird es für mich zu niedrig. Leider kann ich den Boden nicht weiter senken, weil sich in den alten 30cm Porotonsteinen aus denen der Boden besteht die ganzen Abwasserrohre befinden....
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