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Thema: Staberder

  1. #1

    Staberder

    Wir hatte auch die Frage wegen der bei uns geplanten Perimeterdämmung gestellt.
    Als antwort bekamen wir:Umlaufend und dann Staberder.
    Gruß v. bauoptimist
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  2. Staberder

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  3. #2

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    Wieso?

    Wenn Sie, wie es sich gehört, eine Sauberkeitsschicht aus Beton unter der Perimeterdämmung einbauen,dann können Sie auch einen vernüftigen Fundamenterder installieren.
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  4. #3
    MB
    Gast

    Wieso nicht?

    Staberder ist doch auch OK
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  5. #4

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    Nicht ganz. Zuerst ja, aber der korrodiert im Laufe der Zeit. Durch die Betonüberdeckung (mindestens 3 cm, besser 6 cm) ist die lange Lebensdauer gesichert,
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  6. #5

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    Banderder im Garagenfundament?

    Da wir keine Sauberkeitsschicht unter unserer Perimeterdämmung bekommen, kann der Erder auch nicht in eine Sauberkeitsschicht verlegt werden.
    Nun habe ich aber den Gedanken, ob der Banderder im Streifenfundament unsere Doppelgarage verlegt werden darf. Die Garage ist direkt (über Isokörbe) mit dem Haus verbunden und hat keine Perimeterdämmung. Der Banderder müßte dann von dem Garagenfundment zur Kellersohle und bis zum Hausanschuß verlaufen.
    Ist dies möglich und zulässig?

    Gruß
    R. Derdau
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  7. #6
    Ebel, Jochen
    Gast
    Sie haben also die Bodenplatte noch nicht? Dann ist es noch Zeit zu verlangen, daß nach den Vorschriften (bzw. anerkannten Regeln der Technik) gebaut wird. Das oft dagegen verstoßen wird ist kein Freibrief ("Das machen wir schon seit 20 Jahren so .." Ergänzung Beisse: ".. falsch").

    Hinweis: TAB 2000 und DIN 18015 schreibt vor, daß Neubauten einen Fundamenterder nach DIN 18014 haben müssen. Und DIN 18015 schreibt vor, daß der Fundamenterder allseitig von dem Beton der Fundamentplatte umschlossen sein muß und die Fundamentplatte großflächig mit dem Erdreich in Berührung stehen muß. Bei notwendigen Isolierungen (Folie) sind differenzierte Vorschläge gemacht. Und die Fachverbände fordern sogar das ein Fachmann (z.B. für Blitzschutz) den Bau des Fundamenterders zu überwachen hat. Wie der AN die DIN 18014 erfüllt ist nicht Ihr Problem - Hauptsache er erfüllt die DIN - sonst haben Sie ein Recht die Mängelbeseitigung zu verlangen. Ganz gleich was im Vertrag drin steht oder nicht.
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  8. #7

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    Mir geht es darum, wie die Erdung am besten und günstigsten ausgeführt werden muß.
    Ich baue nicht mit einem Bauunternehmer, der für alles zuständig ist, sondern ich muß alle Gewerke einzeln beauftragen und bezahlen.

    Gruß
    R. Derdau
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  9. #8

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    richtig?

    Nach der Devise "wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß". In einer neuen Vorschrift (bisher nur vom Hören) ist der Erder immer um das ganze Gebäude als Ring zu legen (und ist auch logisch) - die Garage reicht da nicht. Wenn etwas kostengünstiger - aber das ist mehr ein Bastelrat (also besonders wie immer im Forum ohne Rechtsverpflichtung): Heben Sie um das Gebäude einen Graben aus, 50 cm tief, unten 12 cm breit, fixieren Sie das Erdungsband darin mit 6 cm Luft ringsrum und lassen beim Gießen der Bodenplatte erst Beton mit 12 cm Höhe in Ihren Graben einfüllen. Dann ist der Erder mit 6 cm Beton umhüllt und großflächig mit der Erde in Verbindung. Die Verbindung Betonring zum Haus muß geschützt sein - isoliert und abgedichtet.
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  10. #9

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    Ein 3-fach hoch auf die Sauberkeitsschicht aus Beton

    Direkt richtig wäre billiger gewesen.Ich bin nicht hämisch aber es ist immer das gleiche Dilemma. Ich muß Herrn Ebel hier voll unterstützen.Fragen Sie immer einen Externen Fachmann oder diskutieren Sie so lange bis sich eine vernüftige Lösung herausschält.
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  12. #10
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    ... fängt hier die Frage eigentlich an ... mit dem ersten Beitrag von bauoptimist?
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  13. #11

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    Original geschrieben von R. Derdau
    [B]Mir geht es darum, wie die Erdung am besten und günstigsten ausgeführt werden muß.
    Eigentlich ist es dumm den Erder nicht
    in Beton unter das Haus zu legen. Dort liegt er ziemlich optimal.
    So weit ich weiss darf man einen Erder aus _Edelstahl_ unter die Bodenplatte legen.
    Mich wundert, dass in der DIN offenbar etwas geändert wurde. Hat jemand zugriff auf den den aktullen Orginaltext? Ich habe nur Zugriff auf VDE.

    Weiterhin kenne ich es noch so, dass der Erder redundant ausgeführt ist (zwei Stück). Ebenfalls dumm das nicht zu tun, ggf. auch so vorgeschrieben.

    Zumindest früher konnte man hinsichtlich Funktion auch einen Staberder nehmen (trotzdem würde ich die Bodenplatte so oder so mit anschliessen). Der ist aber extrem teuer, da nur Edelstahl "ewig" hält. Bei einigen Böden muss man das Teil mächtig weit hineinprügeln um die Vorgaben zu erzielen und muss die Kupferleitung dorthin legen und schützen, damit auch sie eine vernünftige Haltbarkeit erreicht. Am besten trifft man dabei dann auch noch die versiegelte Hauswand oder ein Kabel/Rohr.
    Geändert von Plewka (27.07.2003 um 02:31 Uhr)
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