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  1. #1
    Ruth
    Gast

    IPB 100 unter Decke

    Hallo --

    habe eine wichtige FRage - Einschätzung erbeten !

    Bei unserem Neubau stehen drei InnenWände von KG . EG und DG direkt aufeinander . 17,5 er in KG und EG , dann 11,5 er in DG-alle aus Hochloch .
    In der mittleren EG-Innenwand ist ein Versprung für zwei direkt aufeinanderfolgende Innetüren unter jeweils 45 Grad .
    Also Wand , dann un´ter 45 Grad die erste Tür nach links weg , dann unter 90 Grad die zweite Tür wieder auf die Flucht der Innenwande zurück --

    /-\
    ------------/ \---------- -- so etwa .
    die Wand im DG läuft dann wieder in eins Durch .

    Über den Türöffnungen sieht die Statik -- da die daraufstehende Wand im DG durchgehend ist -- einen IPB 1,65 m lang vor - in der Decke oder im Aufbeton -- eingebaut wurde dieser nicht .

    Die Geschoßdecke ist 18 cm stark -- Filigrandecke plus Aufbeton -- eine Probeöffnung von mir ergab 5 mm und 8 mm Eisen in der Filigrandecke , 10mm in der Oberbewehrung , aber dicke Eisen 14 , 16 oder 18 mm findet man nicht - eine Stossfugenbewehrung mit 8 mm alle 20 cm ist auch noch da - mehr nicht .

    Frage : Ist das Fehlen des IPB 100 mit 1,65 m Länge als sehr kritisch zu bewerten - was für Lösungen gibt es ?
    Eine grobe REinschätzung wird erebeten .

    Vilen Dank für ernstgemeinte Zuschriften -- Ruth .
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  2. IPB 100 unter Decke

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    Vielleicht wurde die Decke ja umgerechnet !?

    Vielleicht wurde diese "11.5er-90°-FluchtVerlass-Doppeltürecke" tragend ausgebildet !?

    Ist denn ein Filigranplattenstoß in der Wand-Tragachse erkennbar ?

    Wieso forschen Sie nach ?

    Wieso machen Sie die von Ihnen vermutete "schwache Stelle" ihrer Decke durch Ihre anscheinend nicht gerade kleinen Suchbohrungen garantiert schwach ?
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was sagt denn der statiker?
    einen solchen gibt´s ja anscheinend...
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  5. #4
    Ruth
    Gast

    IPB 100

    Hallo -

    warum -- es traten schon zahlreiche Mängel auf , deren Beseitigung nur problematisch waren - und im Ergebnis immer noch unbefriedigend .

    Ja - die Plattenstoesse liegen genau in der Wand-/ Tragachse - sind von unten in einem ca.7cm Spalt gespachtelt - dessen Öffnen und lösen des Gipsspachtels wohl keinen Eingriff in die Statik bedeuten sollten .

    Was bedeutet tragend ausgeführt ?
    Woran kann man das erkennen ?

    Sonst werden in der Statik für die Decken immer deckengleiche Balken aufgeführt - nur zwei Stahlträger - davon wurde einer auch eingebaut , eben dieser IPB 100 aber nicht , daher die Zweifel .

    Welche Abmessungen müsste ein Stb-balken haben , welche Stahlquerschnitte ?

    Dankbar wäre ich eben für eine Einschätzung , was hätte alternativ für diesen IPB eingebaut werden müssen - vielleicht wurde es ja auch - bzw. wie kann man das dann nachrüsten ?

    Vielen Dank , Ruth .
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  6. #5
    Gerd K.
    Gast
    Wenn in Ihrer Statik ein Träger steht, dann muß er zunächsteinmal auch eingebaut werden.

    Wenn von der ursprünglich geplanten und genehmigten Konstruktion abgewichen wurde, dann ist derjenige, der die Änderung veranlaßt für die Standsicherheit verantwortlich. Verlangen Sie von dem Verantwortlichen einen statischen Nachweis für die geänderte Ausführung.
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