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  1. #1

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    Unebener Boden im WUBetonkeller ausgleichen und Bodenbelag

    Hallo zusammen,
    wir haben einen 1,5 Jahre alten Neubau gekauft.
    der Keller ist komplett aus WUBeton. Allerdings ist der Betonboden so uneben, dass man da nicht sofort Fliesen drauflegen kann.
    Wer kann mir sagen, wie ich diesen Boden am besten gerade bekomme um den zu fliesen?
    Oder was könnte ich als Alternative verlegen?
    Vielleicht Laminat auf Styroporplatten?
    Danke für Eure Hilfe.
    MFG MArcus
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  2. Unebener Boden im WUBetonkeller ausgleichen und Bodenbelag

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn der Boden nicht eben, (hier meine ich nicht "nicht waagerecht", die Waage wäre wurscht) ist, bedeutet das für alle nachfolgenden Bodenbeläge Probleme. Das mit dem Styropor vergisst Du am Besten gleich wieder. Den kannst Du legen, wenn Du den anscheinend fehlenden Estrich verlegen (lassen) möchtest.

    Ohne Estrich, (bzw schlechter Estrich?), kannst Du die Fläche mit Ausgleichsmasse passend zur max. zu kippender Höhe ausgleichen. Das kann recht teuer bei grossen Höhenunterschieden werden.

    Alternativ geht auch eine abgezogene Trockenschüttung mit anschliessender Verlegung von Trockenestrich. Kann, muss aber nicht preiswerter sein. Könnte aber auch Vorteile bezüglich der Dämmung der Bodenplatte bringen, aber da Neubau, wird die wohl von unten gedämmt sein.(hoffe ich mal, Du sicher auch)

    Sollten sich die Unebenheiten auf Folienschläge, die nach dem Betonieren als Verdunstungsschutz aufgelegt wurde, beschränken, kann man die Fläche auch durchaus wirtschaftlich abschleifen. (mit geeignetem Gerät, das kann man sich leihen oder machen lassen)

    Und wenns garnicht soviel wie beschrieben ist, reicht einmaliges Abspachteln mit Fliesenkleber vor dem Verlegen. (das gild keinesfalls für Flächen, die vor allem Beulen haben, bei Dellen gehts immer). Wenn die Fläche keine Referenzfläche werden soll, gehen dann vor allem KLEINFORMATIGE Fliesen problem(loser).
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  4. #3

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  5. #4
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    Bei dampfdichten Belägen muss zudem eine Abdichtung gegen Diffusion erfolgen.
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  6. #5

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    @Robby Du meintest sicher, bei dampfdurchlässigen Belägen müsste eine Abdichtung gegen Diffusion erfolgen.

    Wenn ich Diffusionsoffen emeint hätte, hätte ich das auch genauso geschrieben

    Ach und wegen des möglichen Dampfdichten Bodenbelagsaustausches (irgendwann) ist das eh Pflicht für Unternehmer... was der Privatmann in seinem Hasu macht ist jedoch eher uninteressant.
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  7. #6
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    Nö...

    Genau das mein ich nicht!
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  8. #7
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    Für Aldente
    http://www.sv-carden.de/wwanfanglink.html
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  9. #8

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    Bauwerksabdichtungen nach DIN 18195-4 sind in der Regel immer bei Fußböden gegen Erdreich zu planen, wenn kein wasserundurchlässiger WU-Beton ausgeführt wurde. Diese Abdichtung schützt die Fußbodenkonstruktion gegen Bodenfeuchte und den Raum vor ständig zu hoher Luftfeuchte (Diffusion aus dem Erdreich). Bei einem WU-Beton sind zumindest dampfdiffusionsbegrenzende Maßnahmen zu planen. Ausnahmen können in beiden Fällen Räume von untergeordneter Bedeutung und gewerbliche Flächen sein. Das müssen Planer und Bauherr entscheiden.

    Nun, es handelt sich um WU-Beton, und zum Weiteren um einen untergeordneten Raum (Keller). Grundsätzlich geb ich Robby Recht, da die Ausführung des WU (Wunder)-Betons fraglich sein kann.(Wie hier in anderen Threads beschrieben). Und zum Anderen gild das Abdichten für alle Bodenbeläge, nicht nur für die Dampfdichten, vor allem für die Zwischenlagerung von Sondermüll wie oben angesprochen Laminates ( ), öhm, zur vorrübergehenden Erstellung eines Bodenbelags ( )



    @Robby ich kam vorhin mit Deiner Antwort wegen oberflächlichem Lesens und gleichzeitiger Umnebelung durch Lärmemission (Teenygeburtstag) nicht klar, sorry!
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  10. #9
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    Hier gilt die DIN 18195 nicht in keinem Teil. Steht schon im Eingang zur 18195 und das in jedem Teil...

    Und von Untergeordneter Nutzung steht da auch nix... die ist schon nicht gegeben wenn z.B. Papier gelagert werden soll... oder Hzgsleitungen vorgesehen sind, und ...
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  11. #10

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    Gut, brechen wir wegen dem Pillepalle hier einen Streit vom Zaun:

    copy aus DIN und erklärendem Text:

    Die DIN 18195 Teil 4 ist zuständig für "die Abdichtung von Bauwerken und Bauteilen mit Bitumenwerkstoffen und Kunststoff-Dichtungsbahnen gegen im Boden vorhandenes, kapillargebundenes und durch Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleitbares Wasser", aber:

    Die DIN 18195 Teil 4 ist nicht zuständig für Bauteile, die von selbst dicht sind: "Diese Norm gilt nicht für ... Bauteile, die so wasserundurchlässig sind, dass die Dauerhaftigkeit des Bauteils und die Nutzbarkeit des Bauwerks ohne weitere Abdichtung im Sinne dieser Norm gegeben sind. In diesem Sinne gilt sie auch nicht für Konstruktionen aus wasserundurchlässigem Beton".
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  12. #11

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    Ähm, war nicht schnell genug mit dem Edit:

    Edit: der obige Absatz ist von Tante Gockel, und nur 1x Kreutzverefiziert.

    Im Grunde habe ich die Fragestellung! von bginn hinreichend beantwortet und damit ist in diesem Thread für mich Endegelände.

    Wenn wir uns nun darauf begeben wollen wegen Auslegungsfragen der DIN 18195 weiter ans Bein pinkeln zu wollen, dann sollte wir das im Sinne der Frage in einem anderen Thread weiterführen, wobei für mich gild, das ich daran kein Interesse habe
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  13. #12
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    Herzlichen Dank aldente

    Danke schon mal für Deine Tips.
    Leider ist die Keller Betonplatte nicht von unten isoliert.
    Wenn ich jetzt so eine Trockenschüttung und Trockenestrich mache, muss ich dann auch noch eine Feuchtigkeitssperre unter der Trockenschüttung einrichten?

    Wie/womit richte ich die Trockenschüttung am besten aus und bleiben diese Elemente/Leisten dann in der Trockenschüttung liegen?

    Kann man auf dem Trockenestrich Fliesen legen?

    Kannst Du Produkte empfehlen die Gut und nicht so teuer sind?

    Auch so, die Kellerfläche sind durchgehend 44 qm.

    Danke nochmal
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  14. #13
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    Nochmal, hier gehört unter die Trockenschüttung / Dämmung bei vorgesehenem dampfdichten Belag eine Abdichtung gegen Diffusion hin. Vor allem wenn Feuchteempfindliche Baustoffe (Trockenestrichelemente) verwendet werden.

    Funktionierend und regelgerecht sind Schweißbahnen mit einem ausrecichenden sD Wert. Ausreichend wäre hier eine G 200 S4. Besser eine Bahn mit Metalleinlage. da es keine Agdichtung gegen Feuchte ist würde hier zum Beispiel auch die Knauf Katja eine Abdichtung gegen Diffusion sicherstellen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die Frage wäre noch @bignn, wo willst Du hin? Welchen Nutzen wird der Keller haben, Lager oder Wohnraum, Hobbykeller, Party etc?

    Keine Dämmung und nur WU? Ich kippe jetzt zu Robby´s Seite, und würde in die Vollen gehen.
    Sperre nach unten wie von Robby beschrieben, darauf ausreichend! (rechnen lassen) Dämmung und richtigen Zementestrich. Den kannst Du dann anmalen oder fliesen oder laminieren (nach Trocknung)

    Ein Trockenestrich ist nur noch interessant, wenn es Dir auf Zeit ankommt, ansonsten hat "echter" Estrich nur noch physikalische Vorteile und kostet unerheblich mehr (ohne selbermachen)
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  17. #15
    Themenstarter

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    In den Keller sollen Waschmaschine und Trockner, Carrerabahn und Werkbank.

    Mal eine wahrscheinlich echt blöde Frage: Warum braucht man da eine Abdichtung gegen Diffusion?

    Was würde passieren, wenn der WU BETON gerade wäre und ich da sofort Fliesen draufgeklebt hätte?

    Wahrscheinlich werden die von Euch beschriebenen Massnahmen (Sperre nach unten, ausreichend Dämmung und richtiger Zementestrich) ganz schön teuer bei 44 qm, oder...?

    MfG Marcus
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