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Korrekter Aufbau eines Aquarium-Untergestells

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  1. #1

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    Frage Korrekter Aufbau eines Aquarium-Untergestells

    Hallo zusammen,

    ich plane demnächst ein neues Aquarium mit den Massen 250x70x60cm (BxTxH) zu errichten. Die Statik ist offiziell geprüft und ein schriftl. Gutachten liegt vor. Es kann also losgehen.

    Der Bereich, wo das Becken hin soll, wurde bei der Erneuerung des Estrichs extra ausgelassen, ich kann also auf der nackten Betondecke starten.

    Ich hatte mir folgende Konstruktion überlegt und hätte gerne hierzu Bewertungen und Verbesserungsvorschläge der Experten. Vom Gefühl her glaube ich nämlich, daß der geneigte Heimwerker tendenziell entweder zu totaler Übertreibung oder zu fahrlässigem Leichtsinn neigt. Ich bin Heimwerker...

    Da die Betondecke recht "hubbelig" also uneben ist wollte ich ersteinmal 2-3 cm Ausgleichsmasse mit hoher Festigkeit gießen, um so eine wirklich saubere und ebene Fläche zu erhalten.

    Der Statiker hatte mir den Hinweis gegeben, daß die Lastableitung in den Boden großflächig erfolgen sollte. Daher will ich auf die Ausgleichsmasse eine Multiplexplatte auflegen (die Kanten mit Bootslack versiegelt). Zwischen Multiplexplatte und Ausgleichsmasse kommt noch eine Moosgummimatte von ca.5 mm um letzte Unebenheiten auszugleichen.

    Soweit so gut: jetzt muss gemauert werden

    Ich habe vor mit Gasbetonsteinen zu arbeiten, da diese leicht zu transportieren und zu verarbeiten sind und trotzdem hohe Druckfestigkeit aufweisen. Der Unterschrank soll folgende Form haben:

    <-250cm->
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    X...............X..................X.............. ...X
    X...............X..................X.............. ...X
    X...............X..................X.............. ...X 70cm
    X...............X..................X.............. ...X
    X...............X..................X.............. ...X

    X = Ytongaufmauerung

    Höhe: ca. 80 cm

    Gewicht des Beckens gefüllt: ca. 1.300kg, sagen wir 1.400kg zur Sicherheit verteilt auf 1,75m².

    Gängige Steine im Baumarkt sind 60cm lang und 20cm hoch, glaube ich. Welche Stärke haltet Ihr für ausreichend? Ich habe einige Beispiele anderer Aquarianer gesehen, die haben die Steine liegen verklebt, also 20cm breite Säulen gemauert. Ich halte das vom Gefühl her für vollkommen übertrieben. Aber ich kann mich auch irren.

    Auf diesen Sockel soll wiederum Moosgummi und dann eine Multiplexplatte von evtl. 40mm Dicke kommen.

    Meine Fragen nun:

    • macht die untere Multiplexplatte auf der Ausgleichsmasse überhaupt Sinn oder erreiche ich bereits mit der Ausgleichsmasse eine flächige Lastableitung auf die Betonplatte?

    • wie breit würdet Ihr die Säulen machen und sind 4 Säulen ausreichend?

    • wie stark würdet Ihr die Rückwand mauern?

    • hinten habe ich ja eine durchgehende Rückwand. Sollten vorne Stürze eingeplant werden oder reicht es z.B. ein Aluflachprofil 50x10mm über die gesamte Länge in den Ytong einzulassen? Oder reicht die Multiplex alleine als Sturz?


    In den einschlägigen Aquarienforen sind leider soviele Schlauberger unterwegs, das man mittlerweile kaum noch unterscheiden kann, was ist Gelaber und was hat Hand und Fuss. Da geben Leute die seit 6 Monaten ein 120Liter Becken betreiben, Ratschläge bei der Planung von Großbecken nach dem Motto : "Hält bei mir schon ein halbes Jahr prima!"

    Falls diese Anfrage in diesem Forum vollkommen deplaziert sein sollte, bitte ich dies zu entschuldigen, aber ich erhoffe mir hier halt Anworten auf die man auch was geben kann (*schleim*).

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen, schon mal danke im voraus.

    MfG
    Rolf
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  2. Korrekter Aufbau eines Aquarium-Untergestells

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  3. #2

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    Hallo,
    habe ein Aquarium ähnlicher Größe 200x70x70.
    Auf den Rohboden habe ich mir drei Wände (so wie du sie aus Porenbeton machen möchtest) gießen lassen. Verschalung habe ich selbst gemacht. Der Maurer hat ein bischen Stahl reingemacht und auch eine Verbindung zur Bodenplatte. Der Estrich konnte dann dortherumgegossen werden. Diese Wände sind dann mit den gleichen Fliesen wie der Boden belegt. Diese Betonmauern sind 6 oder 7 cm stark. Kann ich nicht mehr genau sagen ist schon ein bischen her. Mit Fliesen 9cm gerade nachgemessen. Obendrauf habe ich eine 4 cm Siebdruckplatte.
    Sieht chic aus, weil die konstruktion recht schmal wirkt und eben auch integriert.
    Ich wollte eigentlich den Beton einfach mur so lassen. und eine Betonplatte obendrauf gießen, hätte bestimmt auch gut gewirkt, bin beim Familienrat aber mit der jetzigen Ausführung überstimmt worden.
    Hält überigens ohne Probleme schon 3 Jahre.
    Ach ja die Kosten.
    Die Schalung habe ich gebraucht für einen Zehner beim Neubaunachbarn erstanden.
    Der Maurer, der eigentlich ja nur Beratung gemacht hat, Wie ich den BEton mischen soll, was für Stahl reinsoll und wo ich da Löcher in den Rohboden machen soll und geguckt als wir den Beton gemacht haben und geschüttet und so einen süßen kleinen Rüttler mitgebracht hat, hat 50 € genommen. Das Material durfte ich wie gesagt vom Nachbar nehmen, Waren wirklich auch nur ein paar Eimer.
    Ich weiß nicht was Porenbeton im baumarkt kostet, aber mit Kleber und Steinen und was weiß ich bestimmt nicht viel preiswerter
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  4. #3

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    Vergiss die Platte unten!!! Und die weiche Unterlage gleich mit!!!.
    Sonst kannst schon mal den Nasssauger neben das Becken stellen, weil es sich unterschiedlich setzen wird, was zu Spannungen im Glas und letztendlich zum Knack führt!!
    Mit 4 Säulen a 11,5 cm in KS oder PB solltest Du klarkommen. Unten in Mörtelbett gesetzt erspart Dir auch die teure Ausgleichsmasse.
    Wenn Du noch was für die Lastverteilung tun willst, maure die erste Lage in 24 cm Breite.
    Breiter verteilen lässt sich das Gewicht dann nur noch über bewehrte Betonbalken.

    Das eigentliche Problem beginnt AUF den Säulen. Laß Dir von Deinem Aquarienbauer sagen, ob er eine vollflächige, DAUERHAFT planebene Auflage braucht.
    Wenn ja, sind die 4 cm Siebdruckplatte viel zu wenig, weil die sich durchbiegt.
    Dann muss die Platte auf eine Unterkonstruktion.
    Aber hier sollte Dir Dein Aquarienbauer helfen können!!!
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  5. #4

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    PPW4 darf bei Dünnbettmörtel mit 1,1 N/mm² belastet werden.
    4 Wände, 11,5 cm breit und 70 cm tief, ergeben, auch wenn man wegen der ungleichen Lastverteilung nur mit 3 rechnen darf, aber nur ein Zehntel dieser zulässigen Spannung.

    Beton hat gegenüber dem PB eine zehnmal höhere Druckfestigkeit. Eine Verbreiterung unten, zur Lastverteilung in den Betonboden, ist also nicht notwendig und erschwert das Putzen.
    Der Beton wird aus dem Aquarium also nur mit 1% seiner Druckfestigkeit belastet. Da spielt es auch keine große Rolle, daß es sich hier um eine Decke handelt

    Gruß

    pauline
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  6. #5

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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Eine Verbreiterung unten, zur Lastverteilung in den Betonboden, ist also nicht notwendig und erschwert das Putzen.
    @ pauline

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!!

    Zitat Zitat von dejwoker Beitrag anzeigen
    Der Statiker hatte mir den Hinweis gegeben, daß die Lastableitung in den Boden großflächig erfolgen sollte.
    .

    Da mag schon mehr als 11,5 nötig sein.
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    @ pauline

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!!!

    Da mag schon mehr als 11,5 nötig sein.
    Hallo Ralf,

    das ist wohl mit 4 x 11,5 cm Mauerwerk, und wie die Rechnung zeigt, gegeben.

    Sonst müßte man einen Pfennigabsatz, wegen seiner 50 mal größeren Druckspannung als der Porenbeton, als betonschädigend verbieten.

    Wer will, kann ja die Spannungen aus den Porenbetonsteinen des Aquariums und der Belastung des Betons aus der Biegespannung mit dem Mohrschen Spannungskreis genauer ermitteln.

    Das wird bei 1% dann schon schwierig mit der graphischen Lösung.

    Viel Spaß damit


    pauline
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  8. #7
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    Danke für die Antworten:

    @pauline: Sorry, aber das heißt im Klartext, daß die vier Säulen das Gewicht locker tragen bzw. gerade einmal mit 10% ihrer Maximalbelastung belastet werden? Außerdem mauere ich ja noch eine durchgängige Rückwand über 2,5m, die trägt ja auch noch was!

    @Ralf:

    Das eigentliche Problem beginnt AUF den Säulen. Laß Dir von Deinem Aquarienbauer sagen, ob er eine vollflächige, DAUERHAFT planebene Auflage braucht.
    Wenn ja, sind die 4 cm Siebdruckplatte viel zu wenig, weil die sich durchbiegt.
    Dann muss die Platte auf eine Unterkonstruktion.
    Ja, eine planebene Fläche braucht man. Die Moosgummimatte ist ja dafür gedacht minimale Spannungen auszugleichen, dazu gehört auch übersehener Schmutz wie Sandkörner etc. die beim Aufstellen schnell mal zwischen Platte und Glas geraten. Manche nehmen auch 1cm Styropor, was aber eher zu ungleichmäßigem Verdichten neigt, wodurch wieder Spannungen entstehen können.
    4cm Siebdruck ist zu wenig? Was schlägst Du denn vor und was meinst Du mit der Unterkonstruktion, wo die Platte draufsoll? Als Unterkonstruktion hatte ich eigentlich die PB Säulen vorgesehen.

    Gruß
    Rolf
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  9. #8

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    Zitat Zitat von dejwoker Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten:

    @pauline: Sorry, aber das heißt im Klartext, daß die vier Säulen das Gewicht locker tragen bzw. gerade einmal mit 10% ihrer Maximalbelastung belastet werden? Außerdem mauere ich ja noch eine durchgängige Rückwand über 2,5m, die trägt ja auch noch was!

    Gruß
    Rolf
    Spannung Sigma ist Kraft durch Fläche. Damit kann es jede Hausfrau selbst nachrechnen. Die 1,1 N/mm² ist dann die zulässige Spannung mit Klebemörtel, die nicht überschritten werden darf aus der DIN 1053.

    Allerdings verteilt sich die Last nicht ganz gleichmäig auf die 4 "Säulen". Die mittleren tragen etwas mehr. Wieviel wird auch bei einer fabrikhalle nach Faustformeln festgelegt. Das rechnet niemand mit Differentialgleichungen vierter Ordnung per Hand.

    Wer es ganz genau macht, darf die größere Spannung der Randsäulen aus der Durchbiegung der Deckplatte berücksichtigen. Das wird dann zur Selbstbefriedigung pur und hat nichts mehr mit der tatsächlichen Belastung zu tun.

    Durch die rückwärtige Wand wird es nochmal etwas weniger. Aber das ist dann statisch unbesimmt und mit den bekannten DiffGl 4. O. zu erfassen.

    Gruß

    pauline
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  10. #9

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Man kann die Platte auf den Säulen ja auch aus glattem Sichtbeton machen.

    Es erfordert allerdings eine sehr saubere Schalung. Am besten ehemalige Möbelplatten vom Sperrmüll, Dreikantleisten und einen profesionellen Rüttler!!!

    Außerdem Fließmittel!!! und Schalöl!!!. Da geht auch mal Heizöl.

    Wer es noch nicht gemacht hat, muß!! vorher einmal üben.

    Gruß

    pauline
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  11. #10
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    @pauline: sorry, aber ich muss meine DIN 1053 verlegt haben. Ich möchte nicht unverschämt erscheinen, aber ich habe meine Rückfrage versucht so zu formulieren, daß sie mit ja oder nein beantwortet werden kann. Ich verstehe nichts von Spannung, Sigma und Kraft durch Fläche.

    Ich hätte hier sicher nicht diesen Thread erstellt, wenn mir das ebenso geläufig wäre wie Dir, sondern hätte dann selber gerechnet.

    Ist aber schon beeindruckend, was ihr so alles wisst!

    Gruß
    Rolf

    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Spannung Sigma ist Kraft durch Fläche. Damit kann es jede Hausfrau selbst nachrechnen. Die 1,1 N/mm² ist dann die zulässige Spannung mit Klebemörtel, die nicht überschritten werden darf aus der DIN 1053.

    Allerdings verteilt sich die Last nicht ganz gleichmäig auf die 4 "Säulen". Die mittleren tragen etwas mehr. Wieviel wird auch bei einer fabrikhalle nach Faustformeln festgelegt. Das rechnet niemand mit Differentialgleichungen vierter Ordnung per Hand.

    Wer es ganz genau macht, darf die größere Spannung der Randsäulen aus der Durchbiegung der Deckplatte berücksichtigen. Das wird dann zur Selbstbefriedigung pur und hat nichts mehr mit der tatsächlichen Belastung zu tun.

    Durch die rückwärtige Wand wird es nochmal etwas weniger. Aber das ist dann statisch unbesimmt und mit den bekannten DiffGl 4. O. zu erfassen.

    Gruß

    pauline
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  12. #11

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    Wie jetzt??
    Oben liesst sich das so, als hättest Du AUF die Multiplexplatte MAUERN wollen. DAS geht schief!!!

    Dein Becken ist 2,5 m lang. 2,5 / 3 (Felder) macht rd 80 cm Spannweite. Da bricht ne 38 Holzwerkstoffplatte nicht durch, aber sie biegt sich schon ein gutes Stück durch. Zuviel, um als FLÄCHIGES Auflager zu dienen.
    Wenn Dein Aquarienbauer sagt, das Becken müsse auf ganzer Fläche aufliegen, musst Du in irgendeiner Form die Spannweite der Platte kleiner machen.
    Entweder mehr Stützen drunter (6+) oder quer über die 4 Lastverteiler (Fertigstürze/Holzbalken/Stahlprofile....) legen.
    Mit ner 4 cm Platte solltest Du auf Abstände < 50 cm kommen.

    Zu der Deckenlast:
    Frag Deinen Statikus, ob die 4 * 11,5 reichen. Pauline tut zwar immer so, als könne sie statisch-hellseherische Leistungen vollbringen, aber in Wirklichkeit liest sie aus den Kuchenkrümmeln irgendwas.....

    MfG
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  13. #12
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    Hallo AQ127CK,

    danke für Deine Antwort, leider habe ich keinen Nachbarn der gerade neubaut bzw. Maurer rumspringen. Der Aufwand eine Schalung, Rüttler etc. zu besorgen (und wiedere wegzubringen) ist mir ehrlich gesagt zu hoch und unterm Strich für mich auch teurer, als ein Steine und Kleber zu beschaffen.

    Erstaunlich das Dein Becken noch steht und sich die 40mm Siebdruckplatte noch nicht durchgebogen hat. Du hast ja nur drei Auflageflächen und eine höhere Belastung/m² als ich bei meinem geplanten Becken. (war nicht ernst gemeint).

    Ich denke ich nehme Ralf's Vorschlag auf und wende mich an den Laden, wo ich das Aquarium bestellen werde. Die werden sich mir evtl. Antworten geben wollen. Übrigens werden die meisten industriellen Unterschränke auch für solche Größen aus 19mm Spannplatten gebaut.

    Des weiteren : http://www.h-s-aquaristikberatung.de/AQUARIENBAU.htm

    Gruß
    Rolf
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hi Ralf,

    ja sowohl als auch: oben Platte unten Platte. Die untere Platte zur Lastableitung auf sauber gegossener Ausgleichsmasse, ich dachte da kann sich nichts mehr setzen.

    Bei 11,5mm Steinen komme ich auf Spannweiten von 68cm. In meinem Ausgangspost hatte ich ja bereits in die Runde geworfen ein Aluminiumflacheisen in die PBs einzulassen, quasi als Gegenauflage zur Rückwand welche ich ja über die gesamte Länge mauern will.

    Gruß
    Rolf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    aber in Wirklichkeit liest sie aus den Kuchenkrümmeln irgendwas.....

    MfG
    Mensch Ralf - wir dürfen keine Hausfrauenwitze mehr machen - weißt du doch
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  17. #15

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    68 cm lichter Abstand nicht gleich Spannweite

    Schöner link, den Du da hast *sabberlechzauchhabenwill

    Die Abstände sind ähnlich Deinen. Und Unterschränke aus 19er Pressspan kenn ich auch.
    Deswegen habe ich ja gesagt, Dein Aquarienbauer (Ich nehme an, sowas gibts nicht mehr fix und foxi) müsste wissen, mit welchen Spannweiten an Unterstützung Du rechnen musst.
    Bei 15 mm Glas in dem Link ist der Aquarienboden wohl schon fast freitragend. Immerhin baut man Brücken mit Glasboden.

    Alu kannst aber wahrscheinlich vergessen, weil das in dem meisten Legierungen zu weich sein dürfte.

    @ thor - ich war noch nie politisch korrekt, sondern schon immer ehrlich.
    MfG
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