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Feuchte, nicht unterkellerte Hauswand

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  1. #1

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    Feuchte, nicht unterkellerte Hauswand

    Hallo,

    an meinem Haus (Bj. 1953) habe ich eben entdecken müssen, dass die nach Nordwesten zeigende Ecke offenbar unter aufsteigender Feuchtigkeit leidet. Dieser Teil des Hauses (einstöckiger Walmdachbungalow, leichte (!) Hanglage ) ist nicht unterkellert.

    Ich plane jetzt, eine Drainage zu legen und mit Lava sowie einer Deckschicht Kies zu verfüllen. Durch vorhandenes, leichtes Gefälle könnte ich das Wasser ableiten und in einer kleinen, Lava- verfüllten Grube vor dem Haus versickern zu lassen.

    Auf der anderen Seite des Hauses, die unterkellert ist, sind wir vor zwei Jahren ähnlich verfahren, mit guten Ergebnissen. Dort haben wir aber vor die (unzureichend verdichtete) Kellerwand eine Betonwand gesetzt und mit Bitumen etc. isoliert.

    Ich frage mich jetzt, ob ich neben einem Drainagekanal zum (wie gesagt nicht unterkellerten) Haus hin noch weitere Maßnahmen benötige, z.B. eine Betonwand oder ähnliches? Weiterhin wüßte ich gern, ob Lava das geeignete Material zum Verfüllen ist?

    Vielen Dank im voraus für eure Antworten!!
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  2. Feuchte, nicht unterkellerte Hauswand

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    eine Betonwand, die "wasserdicht" sein soll, WU-Beton, muß etwa 24 cm mindestens aber 20 cm stark sein. Darüberhinaus muß der Beton wirklich gut (!!!) verdichtet sein.

    Das wird wohl alles nicht vorgelegen haben und meine glaskugel meint, die hat keinen Einfluß auf die Feuchtigkeit gehabt. Aber man hat möglicherweise eine gerade, glatte Fläche für andere Dichtungen gewonnen.

    Gruß pauline
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  4. #3
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    Wenn eine Dränanlage funktionieren soll muss sie auch entwässern können. Wenn man eine Wand vor eine andere betoniert kann passieren das zwischen der alten und der neuen Wand eine wasserführende Trennfuge entsteht an die man nicht mehr rankommt.

    Die Trennfuge entsteht in jedem Fall... ob es zum Schaden kommt?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Wenn eine Dränanlage funktionieren soll muss sie auch entwässern können.
    Das ist das 1. Problem. Das 2. Problem: kontrollieren Sie regelmäßig die Funktionstüchtigkeit ?
    Das 3. Problem: in welcher Höhe wollen Sie die Dränage verlegen. Und das 4. Problem: Sie brauchen für die Entwässerung eine Einleitgenehmigung !
    MfG
    Schwabe
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  6. #5
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    2 Drainungen sind wartungsintensive Bauteile also ist das ein MUSS und vom AN ist der AG darüber auzuklären

    3. Die Höhe ist festgelegt in der DIN 4095... wenn es ein "Regelbauteil" ist, wobei es durchaus "Sonderlösungen" gibt die eine Dränung auf anderem Höhenniveau sinnvoll machen.

    4. Wenn ich ins Erdreich per Sickerschacht entwässere nur die Zustimmung
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  7. #6
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    Was ist ein "Wasserkellergutachten" so einen Auftrag hatte ich noch nie
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  8. #7
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    Du bist ja auch noch jung
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  9. #8
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    Jetzt weiß ich warum du als Hobby Tauchen hast

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  11. #9
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    Noch so ein Traum.
    ...obwohl, man soll sein Hobby ja nicht zum Beruf machen
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  12. #10

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    Nun ganz so falsch sind doch die Ansichten von ********** auch nicht,...

    ...ich habe so das Gefühl, dass es nicht mehr um die Sache, sondern eher um Selbstdarstellung geht.
    Es ist doch Wurscht wie der Ausdruck (Wasserkellergutachten) geschrieben/gemeint ist.
    Gefällt mir auch nicht, aber sonst sind die gemachten Argumente schon zu beachten.
    .
    Oder glaubt hier jemand, man hilft dem - der ein Problem hat mehr, wenn hier über das tauchen geredet wird?
    .
    Seit doch ein wenig kooperativer!
    .
    Die Frage war doch, soll er eine Drainanlage einbauen oder nicht.
    Die obigen Antworten waren doch alle gut. Natürlich gibt es ein "Für und Wider". Dies unter dem Gesichtspunkt zu bewerten, das man anderen helfen will, sollte im Vordergrund stehen.
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